Berichte, Analysen, Meinungen zum Unverstand der Dinge

Mehr als 200.000 Tote durch Freudenschüsse nach der Wahl

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Party mit Shootout oder Shootout mit Party

Wurden im allgemeinen Freudentaumel versehentlich mit weggepustet: Die schon seit langem gesuchten Bankräuber Joe, Jack, William und Averell Dalton.

Bildrechte: See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons

Coffeyville/Kansas (AA) – Ordentlich krachen lassen haben es die Wähler von Donald Trump nach dem für sie phantastischen Wahlausgang. Trunken vom Traum eines wieder erstarkenden Amerika gingen sie mit ihren Schusswaffen auf die Straße und eröffneten auf gute amerikanische Art das Feuer. Als hätten sie’s vorher gewusst, hatten alle amerikanischen Waffenhersteller von Rang und Namen (Bushmaster, Colt, Smith & Wesson usw.) und die National Rifle Association (NRA) ihr bescheidenes Schärflein dazu beigetragen. Lange vorher hatten sie bereits über die Händler kostenlos etwa eine Milliarde Schuss Munition an die schießwütige Nation ausgeteilt. Selbstverständlich wurde dieses Angebot freudig angenommen und bei der Wahlparty bis zum letzten Schuss genutzt.

Bedauerlicherweise ist bei der Ballerei nicht immer in die Luft geschossen worden, sondern auch auf Personen, die da zufällig Spaß und Schussbahn kreuzten. Personenschäden mit letalem Ausgang waren dadurch nicht mehr auszuschließen. Erste Zählungen sprechen von ungefähr 200.000 Todesopfern, 350.000 Verletzten und 70.000 Vermissten. Die Zahlen werden laufend aktualisiert.

Unklar ist noch, welche Opfer versehentlich zu beklagen sind und welche absichtlich getötet wurden. Soweit ersichtlich, waren sowohl Wähler der Republikaner (aus Versehen) als auch Demokraten (volle Absicht) darunter. Kann auch sein, dass so der eine oder andere Zwist unter Nachbarn, Ehepartnern, Freunden oder Arbeitskollegen auf elegante Art und Weise gelöst wurde.

Wie es der Zufall so will, traf das “Shootout” die völlig unbeteiligten, aber seit langem gesuchten Bankräuber Joe, Jack, William und Averell Dalton. Seit 1890 hatten die sich in den Wäldern versteckt und dachten, sie könnten sich im allgemeinen Trubel unter die Leute trauen. Falsch gedacht. Von Kugeln durchsiebt hauchten sie auf einer Seitenstraße in Coffeyville/Kansas ihr Leben aus. Als bekannt wurde wer sie waren und dass eine steckbriefliche Belohnung (tot oder lebendig) auf sie ausgesetzt war, beanspruchten sofort 83.426 gesetzestreue US-Bürger Tat und Belohnung für sich.

Zum Schluss noch eine gute Nachricht: Deutsche waren nicht unter den Opfern.

 

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Keine Schonzeit für Horror-Clowns

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Zum Abschuss freigegeben

Hat zwar noch gut lachen, wird aber schon bald mit den geballten Ladungen deutscher Feld-, Wald- und Wiesen-Jägermeister rechnen müssen: Wild gewordener Horror-Clown.

Berlin (AA) – In letzter Zeit häuften sich die Zwischenfälle, in denen sich Mensch und Clown gefährlich nahe kamen. Sogenannte Horror-Clowns tauchten, teilweise mit Messern oder Baseballschlägern bewaffnet, unvermittelt vor nichts ahnenden Passanten auf und gingen auf sie los. Schocks, Traumata  und sogar teilweise massive Körperverletzungen waren die Folge. Im Gegenzug eskalierte aber auch die Gegengewalt: So stach in Berlin-Hellersdorf ein 14-jähriger einen Clown nieder, weil er sich von diesem bedroht fühlte. Betrachtet man die Notwehrsituation, ist dagegen erstmal nichts einzuwenden. Allerdings sollte man die Jagd auf Clowns auf keinen Fall dem Ungeübten oder gar dem Faustrecht überlassen. Denn nur der ausgebildete Jäger weiß, wie man eine Pappnase waidgerecht zur Strecke bringt.

Auf Drängen der Jagdverbände hat das Bundesjustizministerium den Abschuss aller Clowns durch qualifizierte Jäger freigegeben. Da man in freier Wildbahn nicht unmittelbar unterscheiden kann, wie gefährlich denn ein Clown wirklich ist, dürfen ab sofort alle freilaufenden Clowns ohne Rücksicht auf Verluste bejagt werden. Der frei herumlaufende Clown hat in der Natur nun mal nichts verloren und stellt eine Gefahr für die Allgemeinheit dar. Nur der rasche und präzise Beschuss kann diesem Spaß wirksam Einhalt gebieten. Sicher bereichert in Folge dessen der eine oder andere sorgsam präparierte Clownskopf die Trophäensammlung von so manch bravem Jägersmann. Der Verband deutscher Präparatoren signalisierte bereits, dass seine Mitglieder keine Probleme haben, Clowns lebensecht aufzubereiten. Sei es Kopf oder Ganzkörperpräparat.

Doch warum diese plötzliche Störung des Friedens? Vielleicht sind wir Menschen zu lange zu sehr dem Trugschluss aufgesessen, dass Clown und Mensch symbiotisch miteinander können. Schließlich ging dieses Miteinander tausende von Jahren gut. Mag aber auch sein, dass die Clowns von heute einfach überzüchtet und vermehrt zu psychischen Defekten neigen. Leider kann man nicht jeden wildgewordenen Clown einfach so in psychologische Behandlung schicken. Entsprechend musste eine schnelle Lösung her.

Moderate Umweltverbände plädieren für die gezielte Auswilderung aller Restbestände. In abgetrennten Gebieten, fernab von jeglicher Zivilisation, würde man sie unter Beobachtung stellen und käme so womöglich den Ursachen für die massive Verhaltensänderung auf die Spur. Sofern nach der Dezimierung noch ein ausreichender Clownsbestand vorhanden ist.

Sollte Ihnen ein Clown vor den Kühler laufen und in Folge dessen zu Tode kommen, müssen Sie auch diesen, wie jeden Wildunfall bei der Polizei melden. Auf keinen Fall dürfen Sie die Beute einfach in den Kofferraum und zuhause in die Tiefkühltruhe packen. Auch wenn mittlerweile viele leckere Rezepte zur Zubereitung von Clowns im Internet kursieren.

Eindringlich warnen die Behörden vor Selbstjustiz, gerade gegen die domestizierten Clowns in Zirkussen und Krankenhäusern. Auch zukünftig dürfen Waffen weder in den Zirkus noch ins Krankenhaus mitgebracht werden. Noch nicht einmal Spielzeugwaffen. Die würden nämlich hinwiederum die guten, domestizierten Clowns erschrecken. Um alles reibungslos und in geordneten Bahnen verlaufen zu lassen, sind Leibesvisitationen wohl unumgänglich. Zur Erinnerung: Clowns im Zirkus oder Krankenhaus sind harmlos. Die tun nichts. Die wollen nur spielen!

Clowns, die sich im Graubereich zwischen gut und böse bewegen, wie zum Beispiel Ronald McDonald, sollen, was ihre Gefährlichkeit für die Allgemeinheit angeht, nachgerade einer besonderen Prüfung unterzogen werden.

Aus Hollywood wurde die Meldung kolportiert, dass sich sogar Steven Spielberg des Phänomens annehmen möchte. Mit dem Remake seines hoch erfolgreichen Haischockers. Titel: Der Weiße Clown.

Dass das Verhältnis Mensch-Clown schon jeher trügerisch ist beweist diese schon fast prophetische Nummer der NDW Band “Der Plan” : Gefährliche Clowns. Also, “Achtung Kurt-Martin!”

 

 

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Im Neuen Jahr gibt’s gleiches Glück für alle

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Lottozahlen gespoilert

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Superzahl

Das sind sie, die Zahlen der kommenden Ziehung. Lachte das Lottoglück bisher immer nur den Glückspilzen, ist es fürderhin auch allen Pechvögeln hold.

Wiesbaden (AA) – “Das war ein richtig hartes Stück Arbeit”, so Daniele C., dem es zusammen mit seinem Freund Jo S. gelang, die Ziehung der Lottozahlen dergestalt zu manipulieren, dass die richtige Kugel immer in das jeweils richtige Röhrchen fällt. “Eine zeitlang haben wir in die eigene Tasche gewirtschaftet und uns dabei gesund gestoßen. Aber jetzt, wo wir mit unseren Lottomillionen finanziell ausgesorgt haben, wollen wir alle anderen daran teilhaben lassen und stellen das Resultat unseres Hacks künftig allen zur Verfügung. Jeder darf jetzt mal Gewinner sein!”

Die Allgemeine Allgemeine hat sich das Recht erkauft, diese Zahlen vor der jeweiligen Ziehung zu veröffentlichen. Die geneigte Leserschaft profitiert davon, indem sie die gespoilerten Zahlen einfach auf ihre Lottoscheine überträgt. Danach muss sie nur noch abwarten und den Gewinn einstreichen.

Einen Pferdefuß hat die Sache allerdings: Je mehr teilnehmende Leser es gibt, desto mehr verteilt und schmälert sich logischerweise auch der Gewinn für den jeweils Einzelnen. Das ließe sich umgehen, indem man den oder die Gewinner im Vorfeld limitiert. Viele müssten zurücktreten zugunsten einiger weniger. Die Mehrheit nimmt zwar teil, gibt aber absichtlich falsche Zahlen ein. Vor jeder Ziehung wird der zukünftige Gewinner neu festgelegt. Den anderen bleibt die Gewissheit , dass jeder irgendwann mal drankommt. Damit es dabei fair zugeht, bestimmt man den oder diejenige vorab per Lotterie.

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Der Rhein kann Pegel nicht halten

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Aufruf zur Wasserspende

Wenig Tiefgang herrscht derzeit am Rhein.

Bildrechte: By Sir James (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Köln, Mainz (AA) – Ausgefallene Probleme brauchen manchmal ausgefallene Lösungen. Auf Grund des akuten Wassermangels rufen die Wasser- und Schifffahrtsämter der oberrheinischen Städte, die Bürgerinnen und Bürger zu einer Wasserspende auf. Sie sollen einen Gartenschlauch nehmen, das eine Ende mit ihrer Wasserleitung verbinden, das andere Ende in den Rhein hängen und den Wasserhahn für eine halbe Stunde aufdrehen. Wer mehr spenden möchte, darf das selbstverständlich gerne tun.

“Wir mussten zu einer derart drastischen Maßnahme greifen, nachdem sowohl die Schweizer als auch die Schwaben uns mit dem Regen im Stich gelassen haben. Dabei heißt es immer, dass gerade die besonders gut sind, im sich Regen. Erfreulich ist allerdings die hohe Spendenfreudigkeit der Anwohner, sogar von außerhalb. Da kam sogar ein 10 Liter Kanister aus Albuquerque (New Mexico, USA). Den Inhalt haben wir heute Mittag 12:00 Uhr am Deutschen Eck feierlich an Vater Rhein übergeben. Das war wirklich ein erhebender Augenblick. Wir haben das auch auf Facebook gepostet. Hoffentlich sieht das unser Spender.” So äußerte sich gestern der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Koblenz.

Hohe Erwartungen setzt man, in dessen rheinischen Hochburgen, auf den pünktlich gestern, dem 11.11 um 11 Uhr 11, einsetzenden Karneval. Berauschende Tollitäten-Stürme sollen den Pegel aller Beteiligten rasch auf den ortsüblichen Stand bringen: Oberkante-Unterlippe. Das Ziel ist klar. Je mehr oben bei einem reinläuft, desto mehr kommt unten auch wieder raus. Gezielt soll das gelassene Wasser dann  per Rinne in die Fahrrinne rinnen. Das Motto der Aktion steht auch schon fest: Reinschiffer helfen Rheinschiffern.

Eine nette Anekdote zum Thema Niedrigwasser gab der mit allen Flusswassern gewaschene, niederländische Schiffer Claas van Munchhausen zum Besten: “Klar, sind wir schon öfter auf Grund gelaufen. Dann haben wir eben wieder mal festgesessen. Da bin ich zum nächsten Supermarkt und habe erstmal 10 Kisten Bier gekauft. Die haben dann ich und die Besatzung so in zwei drei Stunden weggesoffen. Danach stellten wir uns an Deck und haben genau an der Stelle, wo das Schiff aufsaß, ins Wasser gepisst. Alle gleichzeitig. Das Schiff kriegte so mehr Wasser unter den Kiel, der Kahn war wieder flott und wir konnten weiterfahren. Glauben Sie mir, ich bin schon sehr lange Binnenschiffer. Ich habe noch nie in meinem Leben einen Schlepper gebraucht, um wieder frei zu kommen.

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Uhren werden dies­mal nur um ei­ne Vier­tel­stunde zurückgedreht

Zeitumstellung

Obacht: Diesmal ist die Zeitumstellung anders als gewohnt. Die Änderung beträgt gerade einmal eine Viertelstunde.

Bildrechte: Public Domain | Original by Daniel FR, SVG by Plenz

Braunschweig (AA) – Heute nacht ist es mal wieder soweit. Die Uhr wird auf Winterzeit umgestellt. Keiner weiß, wessen Gehirnwindungen diese Schnapsidee entsprungen ist, doch sein unseliges  Vermächtnis wird uns voraussichtlich noch jahrzehntelang beschäftigen. Obwohl schon lange erwiesen ist, dass keinerlei Energie eingespart wird und sowohl menschlicher wie tierischer Biorythmus arg in Mitleidenschaft gezogen werden. Leider ist die Zeitanpassung europaparlamentarisch verankert und daran lässt sich schwerlich rütteln.

Um die Strapazen des Wechsels gerade für ältere Menschen, Kinder und auch Tiere zu minimieren, wird die Umstellung heute nacht zum ersten Mal nicht mehr auf einen Schlag erfolgen, sondern schrittweise, über den Verlauf der kommenden drei Monate hinweg, jeweils immer um eine Viertelstunde. Entsprechend wird die Uhrzeit heute nacht schon um 2:15 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgedreht. Turnusgemäß wiederholt sich der Vorgang vom 28. auf den 29. November, vom 26. auf den 27.  Dezember und schließlich vom 30. auf den 31. Januar 2016.

Die für alle verträglichste Lösung wäre eigentlich die tägliche Anpassung. Wie sie zum Beispiel der Landwirt Hansjörg Birkenberger mit seinen Kühen praktiziert. Mit pro Tag fünf Minuten früher richtet er die Melkzeiten für seine Kühe so ein, dass sie von der Umstellung nichts mitbekommen. Genau diese Lösung schwebt einigen Wissenschaftlern für das aktuelle Problem vor. Die tägliche beziehungsweise nächtliche sukzessive Anpassung an Sommer- oder Winterzeit.

Um genau 3,041 Minuten müsste, so man sich penibel an die Vorgaben hält, die Uhr jeweils jede Nacht verstellt werden. Absurd, nun von den Leuten zu verlangen, jede Nacht die Uhr um 3 Minuten vor- oder zurückzustellen. Die einen hielten sich dran, die anderen nicht. Teure analoge Markenuhren überwiegend Schweizer Herkunft ticken dann womöglich genauso falsch oder richtig, wie deren Thailändische Imitate. Die Folgen wären: Ungenauigkeit, Unpünktlichkeit, Unzuverlässigkeit, Anarchie. Nebenbei Eigenschaften, um die wir Deutschen die Südländer innerlich schon immer beneidet haben. Zumindest ein Grund, jedes Jahr dahin in Urlaub zu fahren: Da baumelt sie doch gern, die Seele, in all dem Chaos.

Sobald die Leute nur noch appbasierte Chronometer nutzen, würde die Zeit ohnehin automatisch angepasst. In die neuen Smartwatches ist diese Funktion – neben der Vollüberwachung durch sämtlich Geheimdienste dieser Welt– bereits integriert. Rolexens, Patek Philippes, Breitlings und wie sie alle heißen wären dann das, was sie sind: Tickender Schmuck.

À propos: Schweizer Uhrmacher wären keine Schweizer Uhrmacher, wenn sie nicht in der Lage wären, das nachzubessern.

 

Hinweis der Redaktion
Dank Zeitumstellung stand dem Redakteur eine Stunde mehr zur Verfügung. Dadurch konnte dieser schwachsinnige Artikel noch fristgerecht fertiggestellt werden. Die nächste Möglichkeit der Veröffentlichung wäre dann erst wieder in einem halben Jahr gewesen.

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