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Steuerparadies landunter

Cayman-Islands verhängen Baustopp für Brief­kas­ten­firmen­brief­kästen

von | Mittwoch, 6. April 2016

Die stetig wachsende Zahl der Briefkastenfirmenbriefkästen wird zur zunehmenden Belastung für die Cayman-Islands. Teilweise steht das Wasser bis zum Briefkastenschlitz.

Georgetown (AA) – Das Geschäft brummte bislang, bei den Briefkastenfirmenbriefkastenbauern auf den Cayman Islands. Sie konnten sich vor Aufträgen kaum retten. Die Lizenz zum Bauen von Firmenbriefkästen auf der Karibikinsel war wie ein Sechser im Lotto. Nun ziehen aber schwarze Unwetterwolken auf am Horizont, und die lösen auf den Inseln der Glückseligen Weltuntergangsstimmung aus. Kürzlich durchgeführte Geologische Messungen haben nämlich ergeben, dass der Untergrund auf den Caymans, im Verhältnis zum Meeresspiegel, in den letzten zwei Jahren um einen ganzen Meter abgesackt ist. Anders ausgedrückt: Die Inseln versinken im Meer!

Einige Briefkästen, die sehr nah am Strand platziert waren, sind schon verschwunden. Allein der damit verbundene Schaden geht vermutlich in die Milliarden. Weil keiner genau weiß, wie werthaltig oder -lastig der Inhalt der verschwundenen Postboxen war, geschweige wem sie gehörten. Von den auf den Kaimaninseln registrierten 200.000 Firmen hat sich keine einzige Firma als vermisst gemeldet. Die zuständigen Behörden üben sich überwiegend in Beschwichtigungen. Gleichzeitig verhängten sie allerdings einen rigiden Baustopp für den Neubau von Briefkästen. In entsprechend horrende Höhen klettern jetzt die Preise für die vorhandenen. Das ist allerdings eine fiktive Rechnung, weil niemand verkaufen wird. Zum einen, weil niemand will. Die Insel könnte auf wundersame Weise ja wieder den Fluten entsteigen. Zum andern, weil niemand kann: Um die Insel auch in nächster Zukunft möglichst frei von Beschwernissen jeglicher Art zu halten, hat man nämlich zusätzlich einen Einreisestopp für Non-Residents verhängt. Da die meisten ortsfremd sind, dürfen sie ihre geschäftlichen Belange derzeit nicht wahrnehmen. Je gewichtiger, desto weniger.

Sollte das Schlimmste aber eintreten, so wird es sicherlich ein wunderbares Tauchrevier werden. Nach Briefkästen statt nach Schiffswracks zu tauchen, das ist doch mal was anderes.

 

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