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Berichte, Analysen, Meinungen zum Unverstand der Dinge

 QUERBUNG

Euxit wegen zu vieler Deppen

Europa tritt aus der EU aus

von | Sonntag, 21. Februar 2016

Diese Sterne muss man nicht extra vom Himmel holen. Die fallen von alleine runter.

By Western_European_Union_Flag.svg: Iceyderivative work: Ssolbergj (Western_European_Union_Flag.svg) [Public domain], via Wikimedia Commons

Brüssel (AA) – Große Seifenoper wurde mal wieder in Brüssel gegeben.  Gehn’se oder bleiben’se? Die Briten? Mitten drin im Rampenlicht: Die britische Prime Sausage und Dauerknallcharge David Cameron, der mal wieder herum wichtelte, ob des Verbleibs des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union. Prompt gaben sich nach dieser wiederholten Dauerdrohung die Wichtler der anderen Mitgliedsstaaten die Klinken in die Hand um den Brexit zu verhindern: Oh bitte, bitte ihr Briten, bleibt bei uns! Wir können nicht ohne euch! Was dann folgte war wieder mal ein Verhandlungsmarathon: Tagtägliche Arbeitsfressen, Arbeitssaufen, Bohais hier und Tamtams da. Nullen beratschlagten hinter verschlossenen Türen mit Nullen. Und mittendrin der Mann, der es vermutlich als einziger schafft, seine Socken gemeinsam mit seinen Füßen einschlafen zu lassen: David (Hameron) Cameron. Er musste  mal wieder seinem Ruf gerecht werden und ordentlich rumstänkern. Da geriet das europäische Parkett aber so richtig ins Knarzen!

Hinterfragt man nun die Prime Sausage, was er eigentlich will, dann weiß er das wohl selbst nicht so genau. Scheint ihm auch egal zu sein. Hauptsache, er ist der Mittelpunkt. Hauptsache, er gewinnt und schlägt nach seinem grandiosen diplomatischen Sieg seinen dämlichen Landsleuten Sachen vor, die er selbst so gar nicht wollte: Stay or go? Gay or sto? Dingens oder Kirchens? Europa hat aber die Schnauze voll von dem Langweiler, der sie immer wieder mit seinen Drohungen erpressen und zurück ins Bett zerren will. Überhaupt hat Europa die Schnauze voll von all diesen hässlichen Visagen, die sich da in ihrem Namen und vorgeblich zu ihrem Wohl in Brüssel für sie herumtummeln. Also besann sich Europa ihrer ureigenen Tugenden, stimmte mit sich selbst ab und verabschiedete sich still und heimlich von den ganzen Deppen. Fazit Euxit: Europa trat aus der EU aus!

Wie steht’s aber nach diesem Hammer mit uns? Uns wackeren Resteuropäern, die trotz Clash noch einen verkümmerten Restgedanken von Zusammengehörigkeit in unseren versponnenen Resthirnen mit uns herumtragen? Mal ganz rational. Was spricht denn für einen Verbleib dieser Dauererpresser in der EU? Nix! Nix spricht dafür. Wir haben nix von diesem fabelhaften Finanzplatz London. Außer Jubelgeschichten von ein paar Trollen, die sich super toll vorkommen, weil sie milliardenweise Geld umverlagern, um mit der reichlich erbeuteten Provision noch besser fressen, saufen, ficken, kacken und mit dem Auto brumm brumm machen zu können. Dann kratzen sie eines Tages ab und keiner erinnert sich an den Rotz. Wozu auch? Vielleicht gibt’s ja ihrer eingedenk, zukünftig an allen Ecken und Enden des Londoner Financial Districts Schilder à la: “An dieser Stelle ließ sich der berühmte Börsenbroker Jock Dickhead von einer botoxgepimpten Alten erfolgreich einen abkauen. Und er kam dabei für die Nachwelt erinnerungswürdig ins Quieken.” Heh, ihr Masters of the Universe, in hundert Jahren wird sich keiner an euch erinnern. So sieht’s aus: You’ll be rotten und forgotten!

In einem ist der allgegenwärtige Tenor sogar stimmig. Wir müssen wieder klare Grenzen ziehen. Alles, wo ein Fußbreit Salzwasser zwischen dem europäischen Festland und dem Rest ist, sollte einfach raus aus der EU. Linksverkehr hat nichts mit Europa zu tun! Und Minced Meat auch nicht! Dass da die Iren mit hopps gehen, sollten wir verschmerzen. Leider fallen wo gehobelt wird auch Späne.

Und der Rest? Da sind ja noch die hinzu gewonnenen Ostgebiete. Wäre schön, wenn wir die wieder los würden. Da mischen sich die Polen plötzlich in europäische Belange ein. Die sollten sich wieder mehr auf ihre eigentlichen Kernkompetenzen besinnen: Den gediegenen Klau und Verschub von Autos zum Beispiel. Oder die Ungarn? Die haben einen Salamitaktiker als Regierungschef, der ihnen scheibchenweise die Rechte nimmt, irgendwann ihr Hirn, bis sie dement aber glücklich lächelnd nur noch ihr Pörkölt in sich hineinschaufeln. Und diese Taktik versucht der jetzt auf Europa auszudehnen. Orban et orbi. Einer, der aussieht wie ein Sack Kartoffeln, der redet wie ein Sack Kartoffeln, der ist mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit ein Sack Kartoffeln.

In alternativen stillen Brüssler Kämmerlein überlegt man sich gegenwärtig, den Warschauer Pakt zu reanimieren und die ganzen renitenten Ex-Ostblockstaaten, einschließlich Ex-DDR mitsamt Pegida, den Russen einfach wieder zurückzugeben. Den, ob der Entwicklung der letzten 26 Jahre ohnehin dauerenttäuschten Panschlawiner Wladimir Putin würd’s freuen. Hehe. Fragt sich nur, wie lange?

Das Blitzmädel Europa meldete sich nach dem Eklat  auch noch zu Wort: „Als ich mich damals mit dem blöden Stier einließ, war ich einfach noch ein dummes Ding. Ich konnte ja nicht ahnen, dass da dieser alte notgeile Sack Zeus dahinter steckte. Da ließ er mich mal reiten und patsch, schon war’s passiert. Ich geh wieder zurück nach Kleinasien, zu meiner Mutter!”

Um dem heiß ersehnten Brexit Vorschub zu leisten sollte man sich als wahrer Festlandseuropäer, europäisch freizügig, in England niederlassen und am 23. Juni gemeinsam für den Brexit stimmen. Endlich würde eine Mehrheit überwältigen!

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