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Steigerung auf persönlicher Beliebtheitsskala um ungefähr genau 150 Prozent

Sigmar Gabriel mochte sich gestern lieber als je zuvor

von | 02. 11. 2015

Konnte gestern erleichtert über sich selbst feststellen, dass er gar kein so übler Kerl ist: Sigmar Gabriel.

Bildrechte: By Michael Thaidigsmann (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Goslar, Berlin (AA) – Wie jeden Sonntagmorgen stellte sich der SPD-Chef Sigmar Gabriel, beim Rasieren vor dem Spiegel, die, zwar mittlerweile zur Floskel verkommene aber dennoch immer wieder gleiche, unangenehme Frage: “Na Sigi, wie sieht’s aus?” Doch zum ersten Mal seit langem erhielt er von seinem Spiegelbild auch eine positive Antwort: “Na prima sieht’s aus, Sigi. Warum fragst Du?”

Darauf musste sich der SPD-Vorsitzende erst einmal setzen und seine Frau Anke zu Hilfe rufen, die ihm gleich mal einen ordentlichen Schnaps einschenkte. Als er wieder einigermaßen bei Sinnen war und die vorangegangen Ereignisse vernünftig aneinander zu reihen versuchte, erkannte er, dass das das Zeichen war. Das Zeichen auf das er so lange gewartet hatte: Der Weckruf für eine wieder erstarkende SPD.

Sofort rief er die anderen SPD-Oberen an und teilte ihnen das Wunder mit. Dabei bekräftigte er nochmals, dass er selbstverständlich als Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten gegen Angela Merkel antreten würde. Das sagte er mit einer solchen Vehemenz und Willensstärke, dass die Parteigranden ihm überhaupt erst ab diesem Moment den Willen zur Macht abkauften. Eilends wurde dann am Nachmittag eine außerordentliche Vorstandssitzung zusammen getrommelt, in der die künftigen Ziele der Partei, gerade im Hinblick auf den kommenden Bundestagswahlkampf, sporadisch ins Auge gefasst wurden. Jetzt erhofft sich die SPD, Kraft dieses enormen Motivationsschubs, eine Rückkehr zu alter Stärke und die Wiedergeburt der glorreichen europäischen Sozialdemokratie. 

Ob der festgestellte Stimmungswandel allerdings von Dauer ist oder nur ein Sturm im Zahnputzbecher, wird sich zeigen. Die Kanzlerin soll Sonntags auch vor dem Spiegel stehen und allerhand komische Sachen machen. Ob sie sich rasiert, das weiß vermutlich nur Joachim Sauer, der Lebenspartner. Aber vielleicht weiß er’s auch nicht?

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