Berichte, Analysen, Meinungen zum Unverstand der Dinge

Facebooks Be­trof­fen­heits­kam­pag­ne ist ein vol­ler Erfolg

Zuckerberg begeistert

Hat voll den Dreh raus, aus einer tumben Masse eine noch tumbere zu machen: Mark Zuckerberg.

Bildrechte: Mark Zuckerberg, Brian Solis (Flickr)Bestimmte Rechte vorbehalten | Tricolore, by David Newton [Public domain, GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Menlo Park, Kalifornien (AA) – Mark Zuckerberg rieb sich gestern ordentlich das Fäustchen. Er und jeder seiner Anhänger konnte per Klick ein tiefes Mitgefühl mit dem Opferstaat Frankreich bekunden und die französische Fahne über das eigene Profilbild legen. Der Prophet ging mit bleu-blanc-rouge leuchtenden Beispiels voran und viele seiner Jünger folgten ihm. Nun gut, für einige war das das beste, was sie machen konnten. Erfuhr dadurch so manches Antlitz, eine erhebliche optische Aufhübschung. Für Zuckerberg war es wieder mal die Bestätigung dafür, wie beherrschend die Meinungsfabrik Facebook sein kann. So sahen es auch die Anleger: Der Kurs der Aktie schoss heute um fast 4% in die Höhe.

Glücklich waren diejenigen Facebook-User, die auf diese Art freimütig ihre Kompassion mit allen anderen teilen konnten. Allerdings reagierten sie übellaunig auf all die, die das nicht taten: Zum Beispiel diejenigen, die auf das fast zur gleichen Zeit geschehene Attentat in Beirut hinwiesen. Totschlagargument der “Franzosen” war, dass jedem nur ein begrenzter Spielraum an Mitleid zur Verfügung steht. Und dieser Spielraum ist doch mit dem bereits bezeigten weidlich ausgeschöpft. Außerdem ist das Hemd immer noch näher als der Rock; Frankreich näher als der Libanon. Wer wie wo am meisten Beileid bekunden wird, wird sich erst auf längere Sicht zeigen. Vielleicht erwächst daraus auch ein neuer, fundamentalistischer Richtungsstreit? Wer weiß? Es soll aber schon Avatare mit der Zedernfahne Libanons als Overlay geben.

Wie leicht sich die Freund-Feind-Lage durch den Leumund von Facebook verschieben kann, zeigen die Recherchen unseres Kollegen von den Norddeutschen Nachrichten. Laut dessen Bericht hatte sich einer der meist gesuchten Terroristen versehentlich selbst das Profilbild mit bleu-blanc-rouge umgefärbt. 

Dass es noch extremer geht, zeigt das Beispiel des Mannes, der sich einen blau-weiß-roten Luftballon über den Kopf stülpte um den absolut korrekten Schnappschuss zu machen. Er konnte gerade noch vom herbeigerufenen Notarzt reanimiert werden. Auch sollen momentan blau-weiß-rote Präservative der Hit in den Verkaufsregalen der Drogeriemärkte sein.

Ach ja! Einen gehörigen Rüffel mussten sich, hauptsächlich von der deutschen Community, die Franzosen gefallen lassen. Gab oder gibt es doch kaum einen Franzosen, der, aus Mitgefühl mit seinem Land, sein Profilbild mit der Trikolore verhängt hat. Unverschämtheit.

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McDonald’s Manager jetzt mit Bio am Arsch

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Ökologische Offensive

*Das Biosiegel bezieht sich ausschließlich auf den Popo und nicht auf den Menschen!

Biosiegel als Qualitätsmerkmal. Die Hinterteile der McDonald’s Manager sind jetzt zertifiziert.

Bildrechte: Allgemeine Allgemeine | Bio-Siegel: Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft [Public domain], via Wikimedia Commons

München (AA) – Zumindest ist das schon mal ein Anfang, um dann später die schrittweise Zertifizierung für die gesamten Human Resources innerhalb des Konzerns einzuführen. Auf die Frage, warum das nicht schon lange umgesetzt wurde,  erhielten wir von der Pressesprecherin Cordula McClusky die Antwort, dass dies einen enormen logistischen Aufwand voraussetzt. Im Lauf der Jahre hätten sich doch eine Menge nicht recycelbarer Schadstoffe vor allem in den Köpfen angesammelt. Das wieder heraus zu bekommen, ökologisch konform zu trennen und einer umweltgerechten Entsorgung zuzuführen wäre enorm schwierig. Deshalb beginnt man zunächst an den Stellen, an denen man am einfachsten und saubersten den Hebel ansetzen kann.

Nach erfolgreicher Umwandlung und folglich bestandener Zertifizierung würde dem- oder derjenigen das Biosiegel als Qualitätsmerkmal auf den Hintern tätowiert. Alternativ dazu hatte man auch an einen Ohrclip wie bei Rindern gedacht. Von diesem Vorschlag nahm man aber im Lauf mehrerer Vorstandssitzungen wieder Abstand. Die Entfernung zum eigentlich zertifizierten Körperteil wäre zu groß. Außerdem erinnert diese Methode doch zu sehr an Schlachtvieh.

Das hat aber auch zur Folge, dass zwecks Einhaltung der neuen Qualitätsrichtlinien, der eine oder andere öfter mal die Hosen runter lassen muss.

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Um­bau der Deut­schen Bank star­tet im Voll­wasch­gang

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Soll und Haben müssen weichen

Nicht nur der Umbau, auch die Umbenennung der Frankfurter Doppeltürme steht an. Aus “Soll und Haben” wird “Trockner und Waschmaschine”.

Bild: Thomas Wolf, www.foto-tw.de (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Frankfurt (AA) – Gehörig ins Schleudern geraten ist das Aushängeschild der deutschen Geldinstitute. In Folge der jüngsten Skandale und Fehleinschätzungen gab es eine ordentliche Menge schmutziger Wäsche zu waschen. Gewaltige Abschreibungen sorgen jetzt für einen Rekordverlust in Milliardenhöhe. Der neue Saubermann und derzeitige Co-Chef John Cryan will Schluss mit dem Schongang machen und der Bank wieder ein blitzblankes Image verpassen. Boni und Dividenden werden gekürzt, das Management zurecht gestutzt, ein rigoroser Personalabbau sowie die komplette Neuausrichtung der Konzernstrategie stehen in der Pipe.

Obwohl er weiß, dass das nicht von heute auf morgen geschehen kann, will Cryan diese Sysiphusarbeit beherzt angehen. Federn lassen muss vor allem das früher an die hohe Leine gehängte Investmentbanking. Nur wenn die Bank es wieder schafft sowohl aus den Schlagzeilen wie aus  den roten Zahlen zu kommen, mit einem verkleinerten, weniger komplexen Leitungsstab wird sie in naher Zukunft auch wieder in die Gewinnzone gespült.

Von einem gewinnverheißenden Sektor wird man sich, bedingt durch die selbst auferlegte Compliance, wohl oder übel verabschieden müssen: Der Geldwäsche.

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Ab­fin­dun­gen von Man­agern unter­lie­gen nicht der Ab­gas­norm

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Die Luft ist rein – Spitzenmanager atmen auf

Steht derzeit mächtig unter Dampf: Ex-VW-Chef Winterkorn. Selbst wenn er nichts dafür kann, kann er was dafür.

Wolfsburg (AA) – Mit einem großen weinenden, aber auch einem großen lachenden Auge blickt Martin Winterkorn momentan auf die Geschehnisse rund um die Abgasaffäre zurück. Hat ihn doch das Desaster rund um die manipulierte Software bei Selbstzündern ein gehöriges Maß an Reputation gekostet. Eine Reputation, die sich schwerlich wieder herstellen lässt. Allerdings hatte Winterkorn – mit dem Chefsessel bei VW und einem geschätzten Jahreseinkommen von mindestens 15 Millionen Euro – ohnehin den Zenit erreicht, den ein deutscher Topmanager erreichen kann. Der jetzt ruinierte Ruf bei den Kollegen, die in der Gehaltsklasse weit unter ihm rangieren, dürfte ihm deshalb auch reichlich Schnurz sein. Dräute doch unabwendbar das altersbedingte Ausscheiden. Da kam ein krachender Abschied mit satter Tortenschlacht hinterher vielleicht nicht ganz ungelegen. Als Zuckerl obendrauf wurde die Räumung des Chefsessels auch noch mit einer fetten Abfindung (Zahlen sind uns leider nicht bekannt, aber ein paar Milliönchen werden’s schon sein) honigfein versüßt.

Mahnende Stimmen, dass diese horrenden Apanagen reichlich unangemessen seien, werden wohl auch in diesem Fall wieder mal überhört und in die moralinsaure beziehungsweise neidische Ecke gestellt. Das Honorar eines solchen Spitzenmannes orientiert sich nun mal an dessen Leistungen für das Unternehmen und seinem letzten Einkommen. Er hat es verdient, weil er es verdient hat. Waren diese Leistungen dann auch noch übermenschlich, dann müssen sie auch übermenschlich belobigt werden. Und weil dem so ist, zukünftige Entscheider sollen ja auch weiter Vollgas geben, werden Abfindungen auch fürderhin ohne Sinn und Verstand und ohne Filter ins Nirvana gepustet. Eine diesbezüglich regulierende Software ist nicht angedacht. Da gibt’s dann auch nix zu manipulieren. Wie schön!

Dass Martin Winterkorn bei dem ganzen Hickhack um seine Person immer noch Mensch geblieben ist, zeigt sich in der von der Presse kolportierten Bereitschaft, 0,1% seines Ausscheidungshonorars an den Hilfsfonds für notleidende strickende Omas zu spenden. Das ist doch schon mal was! Vorausgesetzt, es gibt eine Spendenquittung.

Ganz wegzudenken aus dem Tagesgeschäft ist MW auch in naher Zukunft nicht. Da gibt es immer noch das eine oder andere Aufsichtsrädchen, an dem sich drehen lässt.

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