New York (AA) – Ältester Mensch der Welt gestorben. Immer wieder mal geistert diese Meldung durch die Gazetten. Eine Nachricht, die uns betroffen macht. Sie kommt zwar nicht häufig vor und dennoch fragt man sich, warum trifft es gerade wieder jemanden aus dieser höchst seltenen Gruppe von Menschen. Erst jetzt ist die WHO (World Health Organization) auf die dringliche Lage aufmerksam geworden und bereitet umfangreiche Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung vor. Neben der ausreichenden Erprobung und Bereitstellung von Impfstoffen ist außerdem die Einrichtung von speziell für diesen Fall ausgerüsteten Quarantänestationen geplant. Mediziner, die nicht auf dem aktuellen Stand sind, sollen umfassend für den Ernstfall geschult werden.
Das ist umso wichtiger, da die Symptome der Krankheit unterschiedlicher nicht sein können. Springt in einem Fall der oder die Betroffene kurz vorher noch fröhlich herum kann es im anderen Fall jahrelanges vorheriges Dahinsiechen sein, bis der Tod eintritt. Die Wissenschaft steht vor einem Rätsel. Gesichert ist: Die Krankheit trifft nur Menschen, die weit über hundert Jahre alt sind und sie bricht vermutlich erst nach einer extrem langen Inkubationszeit von mehreren Jahrzenten aus. Entsprechend schwierig gestaltet sich leider die Rückverfolgung bis zum Ansteckungsherd für die Seuchenbekämpfer.
Eine vorbeugende Maßnahme wäre zu sterben, bevor man dem kritischen Personenkreis angehört. Das ist auch die Richtlinie, die die WHO an die behandelnden Ärzte zur Weiterempfehlung an besorgte Patienten ausgibt. Die Empfehlung gilt allerdings nur so lange, bis ein wirksamer Impfstoff gefunden ist.