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"Passt nicht" passt doch oder nicht?

VW hat zur Motorshow perfekte Lösung für “Abgas-Gate” im Ärmel

Von unserem Gastautor Otto Motor-Schaden | Dienstag, 12. Januar 2016

Darf bald wieder fröhlich wie ehedem vor sich hinrußen und nageln: Der Selbstzünder aus Wolfsburg.

Bildrechte: By Tony Hisgett from Birmingham, UK (VW Tiguan engineUploaded by oxyman) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Wolfsburg, Detroit (AA) – So einfach wie genial ist der Weg, wie Volkswagen jetzt die mit dem Abgas-Skandal aufgeworfenen Probleme löst: Ein simples Update der umstrittenen Software hat zur Folge, dass die von der US-Umweltbehörde beanstandeten Manipulationen jetzt erst recht nicht mehr nachgewiesen werden können.

Das ursprüngliche Manipulationsprogramm wurde von den Spezialisten der EDV Abteilung im VW-Konzern dahingehend modifiziert, dass es sofort erkennt, wenn das zu prüfende  Fahrzeug nicht im normalen Straßenverkehr, sondern zum Zwecke der Abgasüberprüfung benutzt wird. Dabei spielt es keine Rolle mehr, ob das Fahrzeug auf dem Prüfstand steht oder normaler Straßenverkehr nur simuliert wird. Die Software lässt sich von den Prüfern nicht mehr täuschen  und steuert in jedem denkbaren Prüfungs-Modus den Motor so, dass sämtliche gesetzlichen Abgasnormen weltweit problemlos eingehalten werden.

Ausführliche Tests in den USA haben bereits beeindruckend gezeigt, dass sich die neue Software auch von noch so ausgefuchsten Testbedingungen nicht hinters Licht führen ließ. Solide, wie von Produkten „Made in Germany“ zu erwarten, wurde die Motorsteuerung auf den Modus „Abgas-Test“ umgestellt, egal wie trickreich der Wagen von den Prüfern in die Mangel genommen wurde. Erst als das Auto von einem zertifizierten VW-Mitarbeiter abgeholt und zum zertifizierten VW-Händler zurück gebracht wurde, stellte das Programm den Motor wieder zuverlässig auf den Modus „leistungsstarke Dreckschleuder“ um.

VW beabsichtigt, den Softwarepatch nach und nach im Zuge des laufenden Kundendienstes bei sämtlichen betroffenen Fahrzeugen einzuspielen. Damit ist aus Sicht des neuen Entwicklungsvorstandes das Problem langfristig und kostengünstig aus der Welt.

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