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Berichte, Analysen, Meinungen zum Unverstand der Dinge

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Massaker in Traditionsgaststätte

Öko-Aktivisten schießen im Hofbräuhaus auf japanische Touristen

von | 19. 09. 2015

Das Hofbräuhaus München. Vielbesungener Ort von Prosit und Gemütlichkeit.

Großes Bild: By (WT-shared) Bavaria at wts wikivoyage [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons | Kleines Bild: 최광모Own work. Licensed under CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons.

München (AA) – Das Grauen ist den Überlebenden noch in’s Gesicht geschrieben. Wie konnte das nur passieren? Gerade an einem so friedlichen Ort wie dem Hofbräuhaus? Freilich, hin und wieder gibt es den einen oder anderen Maßkrug, der – zum Gaudium aller Anwesenden – dekorativ durch den Gastraum segelt, um dann ebenso dekorativ wie treffsicher im Gesicht des anvisierten Ziels zu landen. Nicht umsonst wird unterstellt, dass die fliegenden Maßkrüge extra für die Touristen inszeniert sind und Werfer wie Opfer eigens für diesen Zweck engagierte Stuntmen. Gerade diese rohe Form bayerischer Kommunikationsfreude und Weltoffenheit kommt bei den Touristen besonders gut an.

Am gestrigen Tag legte sich jedoch ein Schatten über dieses bislang ungestörte Idyll. Nachmittags um 4:00 Uhr entleerte ein Bus eine Reisegruppe aus Yokohama, Japan. Diese hatte einen Rundtrip “Bavaria in two days”, mit Abstechern nach Neuschwanstein, Herrenchiemsee, Linderhof, die Wartburg (liegt zwar nicht in Bayern, war den Japanern aber Wurscht), ein Weißwurscht-Sushi-Frühstück im Käferzelt auf der Wies’n mit abschließendem Ausklang im Hofbräuhaus, pauschal gebucht.

Gerade hatten sie es sich an ihrem reservierten Tisch gemütlich gemacht, als plötzlich ein maskierter Trupp von fünf bis sechs Männern und Frauen hereinstürmte, laut “Save the Whales” rief und, wie sich erst später, nach umfangreichen polizeilichen Ermittlungen, herausstellte, die Japaner mit Harpunen beschoss.

Für das Gaststättenpersonal kam das so überraschend, dass sie es zunächst für den Überraschungsgag einer ortsansässigen Eventagentur hielten. Da die überwiegend kroatischen Ober außerdem kein Englisch verstehen, interpretierten diese das “Save the whales” als “No a Mass”. Klingt zwar überhaupt nicht ähnlich, aber was soll’s.

Erst als die Japaner Fontänen von Blut verspritzten und röchelnd über ihren Maßkrügen zusammenbrachen, wurde der Ernst der Lage erkannt. Leider zu spät für drei Bullen und ein Muttertier. Sie erlagen wenig später ihren Verletzungen. Widerstandslos wurden die Täter danach von der Polizei abgeführt.

In einem Schreiben, das der AA vorliegt, bekannte sich eine Gruppe namens “Interessensgemeinschaft zur friedlichen Koexistenz mit Walen”, einem illegitimen Harlachinger Ableger von “Sea Shepherd“, zu der Tat. In dem Schreiben hieß es weiter: “Das Harpunieren dient ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken, um zu erforschen, wie stark Japaner mit Umweltgiften, die sie über den Verzehr von Walfleisch aufgenommen haben, belastet sind.”

Tatsächlich ergab die Obduktion der Opfer in der gerichtsmedizinischen Fakultät einen enorm hohen Anteil an Quecksilber im Organismus. Vermutlich hätte diese Dosis innerhalb der nächsten sechs Monate zu einer schweren Beeinträchtigung des Nervensystems und unweigerlich zum Tod geführt. Wie mit den Tätern weiter verfahren wird, entscheidet der endgültige Bericht der Forensiker. Handelt es sich um Mord oder um eine Form von präventiver Sterbehilfe?

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