facebook_pixel

Berichte, Analysen, Meinungen zum Unverstand der Dinge

Hat richtig dicken Hals

Mario Barth empört, dass Notruf ihn nicht ernst nimmt

von | 05. 11. 2015

Die einen halten ihn für nicht besonders komisch, die anderen nehmen ihn nicht richtig ernst – Mario Barth

Bildrechte: By Daniel Kruczynski (Stefan Raab) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

Berlin (AA) – Einen kräftigen Bumms machte es gestern nachmittag in Berlin-Rudow, als der Comedian Mario Barth mit seinem Porsche, die Vorfahrt missachtend, von der Schönefelder  Straße in die Waltersdorfer Chaussee einbog und den Peugeot von Hubert L. aus Storkow (Brandenburg) förmlich pulverisierte. Gott sei Dank gab es keine Verletzten. Lediglich beim Peugeot entstand Totalschaden und bei Barths Panamera ein Schaden von 8000 Euro.

“Ich war Zeuge eines schweren Autounfalls und wollte sofort die Polizei rufen. Flüssigkeiten liefen aus und die Kreuzung war blockiert”. Mit diesen Worten wollte Barth anschließend der Polizei via Notruf Bescheid geben. Um auch vollkommen sicher zu gehen, dass es sich bei den auslaufenden Flüssigkeiten nicht etwa um sein Gehirn handelte, bestand Barth auf die erkennungsdienstliche Behandlung des Unfallortes. In seiner Verwirrung fiel ihm aber in diesem Moment nicht die passende Zahlenkombination 110 ein. Hilflos übergab er sein Handy an Hubert L.; der sollte für ihn wählen. Nur nahm am anderen Ende der Leitung keiner ab. Erst als Hubert L. die 110 über das eigene Telefon wählte, wurde der Anruf entgegen genommen. Ohne Probleme nahm die Polizei anschließend den Unfall vor Ort auf. Nein, bei den ausgelaufenen Flüssigkeiten hatte es sich nicht um Barths Gehirn gehandelt!

Auf Nachfrage durch die AA beim Berliner Notruf bestätigte uns der diensthabende Beamte, dass es Kennungen gibt, die standardmäßig durch die Zentralen ausgefiltert und ignoriert werden. “Da jehört der Herr Barth dazu, aber ooch der Herr Pocher ist so’n Kandidat. Man kann ja nie wissen, ob die nich irjend een’n Schabernack mit ei’m treiben wollen, nich waa?”

Drastischer fiel die Wortwahl beim Sprecher der Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin aus: „Es mag ja sein, dass der Herr Barth bei dem ganzen Dummvolk da draußen der supertolle Hecht ist. Aber die Leute hier versuchen den richtig ernsthaften, anstrengenden Job zu machen. Da kann es nicht angehen, dass jeder Komiker mit seinem Gesabbel laufend die Leitungen blockiert. Darum trennen wir die Spreu vom Weizen!”

Diese aktuelle Meldung erreichte uns nach Veröffentlichung des Artikels: In sensationell einmütiger Solidarität haben sämtliche 2.051.985 Liker von Mario Barth beschlossen, künftig ihrerseits den Notruf 110 zu boykottieren. “Die werden schon sehen wo sie bleiben, wenn die Stammgäste nicht mehr da sind!” Postete ein besonders leidenschaftlicher Fan. Das tut richtig weh!

 

*Anmerkung der Redaktion

Gefällt Ihnen die Allgemeine Allgemeine? Dann Empfehlen Sie uns weiter!

Sozialisieren Sie! Ob Facebook, Twitter, Google+, LinkedInPinterest oder Tumblr. Nutzen sie die kleinen, lustigen Knöpfe links am Seitenrand und teilen Ihren Freunden, Feinden, Bekannten oder der ganzen Welt mit: He, da gibt es ein Schmierblatt, das ist endsgeil oder zum Füße einschlafen. Wie auch immer. 

 

Geben Sie Ihren Senf dazu mit Kommentaren

Setzen Sie bei jedem Artikel nach Lust und Laune Ihre persönliche Duftmarke: Kommentieren Sie. Tollen Sie, trollen Sie, prollen Sie, gehen Sie in die Vollen, wenn Sie wollen. Steigen Sie ein in hitzige, coole, immens schlaue oder abgrundtief blödsinnige Diskussionen. Halten Sie mit Ihrer Meinung nicht hinterm Berg und geben Sie Ihrer Fantasie freien Raum

 

Teilen via Flattr*

QUERBUNG
Lizenz: Creative Commons Lizenzvertrag
Alle Inhalte auf „Allgemeine Allgemeine” stehen, sofern nicht anders vermerkt, unter Lizenz von: CC BY-NC-SA 4.0 International. Für mehr Informationen klicken Sie auf den Link oder das Bild links!

 

 

Eine Website von:
Site von STRICHUNDPUNKT

 

 

Pin It on Pinterest

Share This