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Berichte, Analysen, Meinungen zum Unverstand der Dinge

Wird jetzt ein Exempel statuiert?

Schon wieder Taxi­fah­rer beim „Zu schnel­len War­ten“ ge­blitzt

von | Montag, 5. Oktober 2015

Typisch Taxler. Wieder ist einer dieser rasant wartenden Zeitgenossen von der Polizei gestoppt worden.

Msc2010 dett 0018“ von Harald Dettenborn. Lizenziert unter CC BY 3.0 de über Wikimedia Commons.

München Innenstadt (AA) – Ali K. hatte sich wohl nichts dabei gedacht, als er gestern um die Mittagszeit mit seinem Taxi im Tal beim “Weißen Bräuhaus” anhielt um einen Fahrgast mal eben kurz aussteigen zu lassen, damit dieser eine Besorgung machen könne. Prompt rauschte er bei diesem Warten in eine an gleicher Stelle positionierte Radarfalle der Polizei. Weil er die Mindestwartezeit von drei Minuten eklatant um zweieinhalb Minuten unterschritten hatte, wurde nicht nur eine saftige Geldbuße fällig, sondern es droht auch noch ein Führerscheinentzug von einem Monat.

Alle Einwendungen von Ali K., der im übrigen schon seit über zwanzig Jahren ein gestandener Münchner Taxifahrer ist und in diesem Zeitraum stets unfallfrei geblieben ist, fruchteten bei den Beamten nichts. Ali K. wird wohl in den sauren Apfel beißen und die Strafe zahlen müssen. Zumal der Fahrgast, der Ali K. sozusagen die Suppe eingebrockt hatte, weil er viel zu schnell wieder im Auto saß, im Nachhinein die Verantwortung für das Geschehen vollends dem Taxifahrer überließ und für sich selbst keinerlei Beteiligung an der Schuld sah.

Gegenüber dem Reporter der AA, der zufällig eben gerade nach dem Verzehr von sechs Weißwürscht und vier Halben Affn aus dem Schneider herauskam und Zeuge des Geschehens wurde, äußerte sich Ali K. in schönstem Bayrisch wie folgt: “Wos soi jetz i do macha, wenn der Dräghamme einfach ausm Auto aussteigt, zu mia no sogt wartamoischnäi und zack, scho is a dafu, bevor i eam no irgend wos song ko. Nachad kummt der damische Hund fui zfria wieda zruck und i hob hintnoch des Gschiss mit da Schmia.”*

In Zukunft werden wohl alle Münchner Taxler, um Konflikte mit dem Gesetz zu vermeiden, ihre Fahrgäste darauf hinweisen müssen, dass sie nicht mehr so mir-nichts-dir-nichts einem Wunsch à la “warte einmal schnell” nachgeben können.

*Übersetzungshilfe

 

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