Berichte, Analysen, Meinungen zum Unverstand der Dinge

Angst und Schrecken in Münchens Norden

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Der Winter naht

In diesen krähenartigen Aufzügen beunruhigt derzeit allerlei merkwürdiges Gelichter die Gegend rund um Hasenbergl und Feldmoching. Die Kleider wurden von der Münchner Polizei sichergestellt.

Bildrechte: By Benjamin Skinstad [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

München-Feldmoching (AA) – Fährt man mit der Linie U1 in Richtung Dülferstraße oder Feldmoching, kann es einem passieren, dass man mit einer oder mehreren unheimlich vermummten Gestalten zusammen in der U-Bahn sitzt. Vereinzelt glaubt man ein Raunen oder Flüstern zu vernehmen, das sich so anhört wie: “Der Winter naht” oder auch englisch “Winter’s coming”. Benähmen sich diese Menschen ansonsten nicht absolut friedlich, bekäme man es als unbedarfter Bürger schon gehörig mit der Angst zu tun.

Urplötzlich waren sie da. Die Schwarzgewandeten. Hat es vielleicht mit den sinkenden Temperaturen und dem einbrechenden Winter zu tun? Wie von einer unsichtbaren Schnur gezogen steigen sie alle an den U-Bahnstationen Dülferstraße oder Hasenbergl aus und bewegen sich schnurstracks in Richtung Wintersteinstraße. Nördlich von dieser nördlichsten aller Münchner Straßen schlagen sie sich dann in’s Dickicht und werden von da an nicht mehr gesehen. Spricht man einen von ihnen zuvor im Zug an, erfährt man nur bruchstückhaftes, wirres Zeug: “Nachtwache, die Mauer verteidigen, der Winter naht oder die weißen Wanderer.” Rätsel über Rätsel.

Vermehrt sollen einige von ihnen auch an Wohnungstüren klingeln und die Anwohner mit der Bitte um valyrischen Stahl oder Klingen aus Drachenglas belästigen. Karin P., wohnhaft in der Stösserstraße, hatte Mitleid mit einem von ihnen: “Valyrischen Stahl oder Drachenglas habe ich leider nicht da. Aber vielleicht geht ja auch eine Klinge aus Solingen oder ein Karbonmesser.” Dankbar nahm der Bittsteller das Dargebotene an und zog von dannen.

Wir werden weiter beobachten.

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Erstes Münchner Kellnerinnen Take Away seit gestern abend dicht

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Verdacht auf illegale Prostitution

Das Vergnügen war nur kurz. Gerade erst eröffnet musste das Sibiria auch schon wieder schließen.

Bildrechte: „Waitress taking an order“ photo by Alan Light. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons.| Schild: By Politikaner (Self-photographed) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

München (AA) – Fast wie im Film stürmte gestern abend zur besten Essenszeit die Polizei das Trendlokal Sibiria im Glockenbachviertel. Gäste, die es sich gerade gemütlich gemacht hatten beziehungsweise schon am Essen waren, wurden unsanft aufgefordert das Lokal umgehend zu verlassen. Die aufgescheuchten weibliche Servicekräfte, die das allgemeine Chaos zur Flucht nutzen wollten, wurden festgehalten und in die bereitstehenden Busse verfrachtet. Ebenfalls dort landete der Besitzer, der Geschäftsführer sowie das gesamte Küchenpersonal. Grund für den Gewahrsam: Verdacht auf illegale Prostitution und Zuhälterei.

Nachdem sein Anwalt eine Kaution in Höhe von 200.000 Euro hinterlegt hatte,  konnte der vermeintliche Besitzer, Igor Usmalov, das Kommissariat in der Ettstraße wieder verlassen. Zur AA sagte er: “Das ist mir unverständlich. Bei mir zuhause ist das völlig normal, dass man nach einem schönen Essen, zusammen mit Freunden, die Kellnerinnen mit nach Hause nimmt. Ich habe mir gedacht, ich bringe ein bisschen sibirische Kultur nach Deutschland und dann das.” 

Dazu ist anzumerkten, dass das Sibiria mit diesem speziellen Service nicht nur bei Männern beliebt ist, sondern auch großen Anklang bei Familien mit Kindern gefunden hat: So kommt man preiswert zu einer Nanny. Einem netten Kinoabend zu zweit steht nichts im Wege.

Im Vorfeld war den ermittelnden Behörden mit Hilfe von Stichproben die hohe Fluktuation beim Personal aufgefallen. Nach der Razzia stellte sich heraus, dass die meisten ohne Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis im Sibiria beschäftigt waren. Viele konnten noch nicht einmal Deutsch. Die Folgen für Herrn Usmalov werden sich in Grenzen halten. Er hat einen guten Anwalt und laut dessen Aussage war Herr Usmalov nur ganz zufällig als Gast in dem Lokal. Auf die Frage, wie sich das dann mit seinem vorher an den Tag gelegten Chefgehabe verträgt, lautete des Anwalts Antwort: “Werfen Sie einfach einen Blick in die Bücher. Da steht drin, wem der Schuppen gehört.”

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Schon wieder Taxi­fah­rer beim „Zu schnel­len War­ten“ ge­blitzt

Wird jetzt ein Exempel statuiert?

Typisch Taxler. Wieder ist einer dieser rasant wartenden Zeitgenossen von der Polizei gestoppt worden.

Msc2010 dett 0018“ von Harald Dettenborn. Lizenziert unter CC BY 3.0 de über Wikimedia Commons.

München Innenstadt (AA) – Ali K. hatte sich wohl nichts dabei gedacht, als er gestern um die Mittagszeit mit seinem Taxi im Tal beim “Weißen Bräuhaus” anhielt um einen Fahrgast mal eben kurz aussteigen zu lassen, damit dieser eine Besorgung machen könne. Prompt rauschte er bei diesem Warten in eine an gleicher Stelle positionierte Radarfalle der Polizei. Weil er die Mindestwartezeit von drei Minuten eklatant um zweieinhalb Minuten unterschritten hatte, wurde nicht nur eine saftige Geldbuße fällig, sondern es droht auch noch ein Führerscheinentzug von einem Monat.

Alle Einwendungen von Ali K., der im übrigen schon seit über zwanzig Jahren ein gestandener Münchner Taxifahrer ist und in diesem Zeitraum stets unfallfrei geblieben ist, fruchteten bei den Beamten nichts. Ali K. wird wohl in den sauren Apfel beißen und die Strafe zahlen müssen. Zumal der Fahrgast, der Ali K. sozusagen die Suppe eingebrockt hatte, weil er viel zu schnell wieder im Auto saß, im Nachhinein die Verantwortung für das Geschehen vollends dem Taxifahrer überließ und für sich selbst keinerlei Beteiligung an der Schuld sah.

Gegenüber dem Reporter der AA, der zufällig eben gerade nach dem Verzehr von sechs Weißwürscht und vier Halben Affn aus dem Schneider herauskam und Zeuge des Geschehens wurde, äußerte sich Ali K. in schönstem Bayrisch wie folgt: “Wos soi jetz i do macha, wenn der Dräghamme einfach ausm Auto aussteigt, zu mia no sogt wartamoischnäi und zack, scho is a dafu, bevor i eam no irgend wos song ko. Nachad kummt der damische Hund fui zfria wieda zruck und i hob hintnoch des Gschiss mit da Schmia.”*

In Zukunft werden wohl alle Münchner Taxler, um Konflikte mit dem Gesetz zu vermeiden, ihre Fahrgäste darauf hinweisen müssen, dass sie nicht mehr so mir-nichts-dir-nichts einem Wunsch à la “warte einmal schnell” nachgeben können.

*Übersetzungshilfe
Was soll ich denn machen, wenn der (nicht übersetzte Beleidigung [die Red.]) einfach aus dem Auto steigt, zu mir noch sagt, warte einmal schnell, und zack, schon ist er davon, bevor ich ihm noch irgend etwas sagen kann. Dann kommt der (nicht übersetzte Beleidigung [die Red.]) viel zu früh wieder und ich habe den Ärger mit der Polizei.

 

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