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Party mit Shootout oder Shootout mit Party

Mehr als 200.000 Tote durch Freudenschüsse nach der Wahl

von | Donnerstag, 10. November 2016

Wurden im allgemeinen Freudentaumel versehentlich mit weggepustet: Die schon seit langem gesuchten Bankräuber Joe, Jack, William und Averell Dalton.

Bildrechte: See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons

Coffeyville/Kansas (AA) – Ordentlich krachen lassen haben es die Wähler von Donald Trump nach dem für sie phantastischen Wahlausgang. Trunken vom Traum eines wieder erstarkenden Amerika gingen sie mit ihren Schusswaffen auf die Straße und eröffneten auf gute amerikanische Art das Feuer. Als hätten sie’s vorher gewusst, hatten alle amerikanischen Waffenhersteller von Rang und Namen (Bushmaster, Colt, Smith & Wesson usw.) und die National Rifle Association (NRA) ihr bescheidenes Schärflein dazu beigetragen. Lange vorher hatten sie bereits über die Händler kostenlos etwa eine Milliarde Schuss Munition an die schießwütige Nation ausgeteilt. Selbstverständlich wurde dieses Angebot freudig angenommen und bei der Wahlparty bis zum letzten Schuss genutzt.

Bedauerlicherweise ist bei der Ballerei nicht immer in die Luft geschossen worden, sondern auch auf Personen, die da zufällig Spaß und Schussbahn kreuzten. Personenschäden mit letalem Ausgang waren dadurch nicht mehr auszuschließen. Erste Zählungen sprechen von ungefähr 200.000 Todesopfern, 350.000 Verletzten und 70.000 Vermissten. Die Zahlen werden laufend aktualisiert.

Unklar ist noch, welche Opfer versehentlich zu beklagen sind und welche absichtlich getötet wurden. Soweit ersichtlich, waren sowohl Wähler der Republikaner (aus Versehen) als auch Demokraten (volle Absicht) darunter. Kann auch sein, dass so der eine oder andere Zwist unter Nachbarn, Ehepartnern, Freunden oder Arbeitskollegen auf elegante Art und Weise gelöst wurde.

Wie es der Zufall so will, traf das “Shootout” die völlig unbeteiligten, aber seit langem gesuchten Bankräuber Joe, Jack, William und Averell Dalton. Seit 1890 hatten die sich in den Wäldern versteckt und dachten, sie könnten sich im allgemeinen Trubel unter die Leute trauen. Falsch gedacht. Von Kugeln durchsiebt hauchten sie auf einer Seitenstraße in Coffeyville/Kansas ihr Leben aus. Als bekannt wurde wer sie waren und dass eine steckbriefliche Belohnung (tot oder lebendig) auf sie ausgesetzt war, beanspruchten sofort 83.426 gesetzestreue US-Bürger Tat und Belohnung für sich.

Zum Schluss noch eine gute Nachricht: Deutsche waren nicht unter den Opfern.

 

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