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Als Ziel zu langweilig

IS sagte für Diens­tag in Han­no­ver ge­plan­ten An­schlag ab

von | Mittwoch, 18. November 2015

HDI-Arena Hannover. Gähnend leeres Stadion blieb leer und gähnte.

Bildrechte: By Tim Rademacher (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Hannover (AA) – Absagen über Absagen erntet wieder mal Hannover. Nachdem der französische Geheimdienst dem deutschen gesteckt hatte, dass der Islamische Staat anlässlich des Spiels Deutschland gegen Holland ein Attentat plante, wurde dieses, um ein zweites Paris zu verhindern, kurzerhand abgesagt. Gleichwohl hatte sich vorab schon eine Betroffenheitskampagne bei Twitter unter dem Hashtag “#jesuishannover” gebildet. Diese sollte rasch und zügig auf jedwede Katastrophe, die da kommen sollte, im sozialen Netzwerk reagieren. Aber da kam nichts.

Wie der IS über Facebook verlautbaren ließ, hatte auch er, schon lange vor Anpfiff, dem Spiel eine Absage erteilt. Hannover, als Ziel eines Anschlags, wäre wohl zu langweilig und man befürchtete damit eine viel zu geringe Resonanz, sowohl bei der eigenen Anhängerschaft, als auch der restlichen Welt, zu erzeugen. Sie hätten das auch so an die Sicherheitsbehörden kommuniziert, aber diese Information sei wohl in dem allgemeinen Durcheinander verloren gegangen.

Auch der DFB bedauerte die Absage zutiefst. Eigens für das Spiel hätte man jedem Spieler einen psychologischen Betreuer, zur Verhinderung posttraumatischer Belastungsstörungen, zur Seite stellen wollen. Diese wären während des gesamten Spiels dem jeweils betreuten Spieler nicht einen Fußbreit von der Seite gewichen. Beim geringsten Anzeichen einer PTBS, wäre sofort eingegriffen worden. Das hätte auf dem Spielfeld vielleicht zu einer gewissen Rudelbildung geführt, aber Sicherheit geht nun mal vor.

Das Tüpfelchen auf  dem i für Hannover war dann noch die Absage von Helge Schneider. Hier gehen die Sicherheitsbehörden aber davon aus, dass die Absage in sich der terroristische Akt war.

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