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Berichte, Analysen, Meinungen zum Unverstand der Dinge

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Tschernobyl als Vorbild

Erde wird Biosphärenreservat

von | Donnerstag, 4. August 2016

Die Natur endlich wieder im Einklang mit sich. Vorbildliche Renaturierung in Tschernobyl.

Tschernobyl (AA) – Dort wo sich Fuchs und Hase in trauter Harmonie gute Nacht sagen. Rohrdommel und Auerochse friedlich in einem Ruhe spendenden Reservat sanftmütig vor sich hin schnattern und schnauben. Wo keine Menschenseele störend in das natürliche Gedeihen von Flora und Fauna eingreift. Dort könnte man sich das Paradies vorstellen.

Dass dieses Wirklichkeit werden kann zeigt sich jetzt beispielhaft an einem Ort, den man eigentlich abgeschrieben und für unbewohnbar erklärt hatte. Die sogenannte Todeszone rund um den vor 30 Jahren havarierten Kernreaktor von Tschernobyl. Seitdem von dort die Menschen zwangsweise weg evakuiert wurden, konnte sich die Natur wieder ungestört ausbreiten. Weil diese Entwicklung ökologisch so erfolgreich war, überlegt man nun, dieses richtungsweisende Szenario auf die gesamte Erde umzusetzen. Dazu bedarf es aber nicht einer regional beschränkten, sondern einer weltweiten atomaren Katastrophe. Zu diesem Behufe haben sich alle Atommächte, auch Nordkorea, zusammen gesetzt und beschlossen den einen gemeinsamen Atomschlag auszuführen. Das überlebt zwar kein Mensch, aber man könnte auf diese Weise der Natur wieder zu ihrem natürlichen Recht verhelfen: Zurück zur Natur in ihrer natürlichsten Form.

Zeitgleich erhielte die Menschheit endlich die einmalige Chance, in ein völlig neues Stadium der Abrüstung und des Friedens einzutreten. Das gesamte überschüssige, bedrohliche Atomwaffenarsenal würde mit einem Schlag auf Null reduziert werden. Die Atommächte hätten endlich die Möglichkeit Frühwarnsysteme, Reaktionszeiten, Erst- wie Gegenschlag wirklichkeits- und zeitnah seriös durchzuspielen und sogar den ultimativen “point of no return” zu erreichen. Lediglich die anschließende Auswertung dürfte Probleme bereiten. Voraussichtlich wäre kein Mensch mehr da, der in der Lage wäre belastbare Analysen durchzuführen. Aber ehrlich: Wer braucht denn noch sowas? Nach dem Overkill?

Derzeit wird nur noch ausbaldowert, wer bei wem den Erstschlag durchführen darf. Wer postum wie reagiert. Wie am besten Dritte oder Vierte involviert werden, zwecks Kettenreaktion und so weiter. Die perfekte Choreographie des Schreckens sieht die Durchführung unter Einsatz aller verfügbaren Waffen vor. Würde auch wenig Sinn machen, wenn nach dieser gigantischen Megavorstellung noch Massenvernichtungswaffen übrig blieben und vollkommen ungenutzt herum lägen. Die Vorstellung an sich dauert maximal eine Stunde. Patsch, das war’s dann.

Wie gesagt, Fuchs und Hase…

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