Berichte, Analysen, Meinungen zum Unverstand der Dinge

Yetis protestieren weltweit gegen Falschmeldung, dass es sie nicht gibt

Und es gibt sie doch

Hatten sichtlich enormen Spaß beim Nachweis ihrer Existenz: Yetis vor dem Rathaus von Buffalo.

Buffalo (AA) – Welch Schindluder manche Wissenschaftler immer wieder mit belegbaren Fakten treiben, konnte erst kürzlich wieder in einem Artikel der renommierten “Proceedings B” der britischen Royal Society festgestellt werden. Dreist hatte ein Team von Wissenschaftlern der University of Buffalo darin behauptet, dass die bislang vorliegenden Beweise für die Existenz von Yetis nichts mit Yetis zu tun haben. Die durchgeführten DNA-Tests, so die Wissenschaftler, lassen eher Rückschlüsse auf Bären und Hunde zu.

Kaum veröffentlicht eilte die Nachricht im wie ein Lauffeuer durch den gesamten Himalaja. Von 8000er-Spitze zu 8000er-Spitze, durch die abgelegensten Täler rauschte ein bisher nie da gewesener Empörungssturm aller ortsansässigen Schneemenschen. Sie können versichert sein: Bricht ein größerer Trupp Yetis mal zu einem Shitstorm auf, dann, ja dann gibt es wahrlich kein Halten mehr und die Kacke ist richtig gehörig am Dampfen. Mit Bären und Hunden in einen Topf geworfen zu werden, das war den Bigfoots dann doch zuviel. Mit eigens gecharterten Maschinen der Yeti-Air (was sonst?) machten sie sich auf den Weg nach Buffalo um dort lauthals gegen ihre Ausgrenzung zu protestieren.

Äußerst kleinlaut, angesichts dieser geballten Macht an bärbeißiger Zotteligkeit musste die wissenschaftliche Leiterin, die Biologin Charlotte Lindqvist, einen gehörigen Rückzieher machen und sich vielmals bei den Yetis entschuldigen. Dass Buffalo auch seine schönen Seiten haben kann, konnten die Schneemenschen ausgiebig bei einem anschließenden entspannten Bummel durch die Cafés und Kneipen der Stadt feststellen. Verspätet aber froh über den glücklichen Ausgang gesellte sich auch noch Reinhold Messner, Himalaja-Gipfel-Stürmer und Chef-Yeti-Kenner zur Protestaktion dazu. Er ließ es sich auch nicht nehmen, sich in das goldene Buch der Stadt einzutragen. So waren denn hinterher alle froh.

Vereinzelt waren auch Bielefelder in der demonstrierenden Menge vertreten. Sie glaubten, sie könnten bei diesem Schaulaufen ignorierter Minderheiten auch mitmachen und etwas Aufmerksamkeit für sich abzweigen. Auch sie ein Menschenschlag, von denen man behauptet, dass es sie nicht gibt. Gut möglich aber, dass selbst diese Meldung nur ein Gerücht ist.

Wenn Sie mich fragen, wo Buffalo liegt? Keine Ahnung!

 

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Erde wird Biosphärenreservat

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Tschernobyl als Vorbild

Die Natur endlich wieder im Einklang mit sich. Vorbildliche Renaturierung in Tschernobyl.

Bildrechte: pixabay.com | CC0 Pu­blic

Tschernobyl (AA) – Dort wo sich Fuchs und Hase in trauter Harmonie gute Nacht sagen. Rohrdommel und Auerochse friedlich in einem Ruhe spendenden Reservat sanftmütig vor sich hin schnattern und schnauben. Wo keine Menschenseele störend in das natürliche Gedeihen von Flora und Fauna eingreift. Dort könnte man sich das Paradies vorstellen.

Dass dieses Wirklichkeit werden kann zeigt sich jetzt beispielhaft an einem Ort, den man eigentlich abgeschrieben und für unbewohnbar erklärt hatte. Die sogenannte Todeszone rund um den vor 30 Jahren havarierten Kernreaktor von Tschernobyl. Seitdem von dort die Menschen zwangsweise weg evakuiert wurden, konnte sich die Natur wieder ungestört ausbreiten. Weil diese Entwicklung ökologisch so erfolgreich war, überlegt man nun, dieses richtungsweisende Szenario auf die gesamte Erde umzusetzen. Dazu bedarf es aber nicht einer regional beschränkten, sondern einer weltweiten atomaren Katastrophe. Zu diesem Behufe haben sich alle Atommächte, auch Nordkorea, zusammen gesetzt und beschlossen den einen gemeinsamen Atomschlag auszuführen. Das überlebt zwar kein Mensch, aber man könnte auf diese Weise der Natur wieder zu ihrem natürlichen Recht verhelfen: Zurück zur Natur in ihrer natürlichsten Form.

Zeitgleich erhielte die Menschheit endlich die einmalige Chance, in ein völlig neues Stadium der Abrüstung und des Friedens einzutreten. Das gesamte überschüssige, bedrohliche Atomwaffenarsenal würde mit einem Schlag auf Null reduziert werden. Die Atommächte hätten endlich die Möglichkeit Frühwarnsysteme, Reaktionszeiten, Erst- wie Gegenschlag wirklichkeits- und zeitnah seriös durchzuspielen und sogar den ultimativen “point of no return” zu erreichen. Lediglich die anschließende Auswertung dürfte Probleme bereiten. Voraussichtlich wäre kein Mensch mehr da, der in der Lage wäre belastbare Analysen durchzuführen. Aber ehrlich: Wer braucht denn noch sowas? Nach dem Overkill?

Derzeit wird nur noch ausbaldowert, wer bei wem den Erstschlag durchführen darf. Wer postum wie reagiert. Wie am besten Dritte oder Vierte involviert werden, zwecks Kettenreaktion und so weiter. Die perfekte Choreographie des Schreckens sieht die Durchführung unter Einsatz aller verfügbaren Waffen vor. Würde auch wenig Sinn machen, wenn nach dieser gigantischen Megavorstellung noch Massenvernichtungswaffen übrig blieben und vollkommen ungenutzt herum lägen. Die Vorstellung an sich dauert maximal eine Stunde. Patsch, das war’s dann.

Wie gesagt, Fuchs und Hase…

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Winter fällt dieses Jahr aus

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Wetterfrösche sind sich sicher

Das Geschäft brummt. Bei hochsommerlichen Temperaturen sind die Biergärten rappelvoll.

Bildrechte: By User:Mattes (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Offenbach (AA) – Lange hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) gezögert, die jüngste Prognose zur voraussichtlichen Entwicklung des Wetters für die kommenden 6 Monate bekannt zu geben. Sie wollten absolut sicher gehen, die Wetterfrösche aus Offenbach. Aber die warmen Tage der letzten Woche lassen kaum Spielraum, an den gefundenen und jetzt veröffentlichten Resultaten zu zweifeln: Es wird diesen Winter 2015 definitiv keinen Winter geben! Die Temperaturen in Mitteleuropa bleiben konstant gemäßigt warm. Die Sommersportler freut’s, den Wintersportlern wird’s zum Verdruss.

Für die Wirtschaft als auch für das gemeine Volk bedeutet das eine gewaltige Umstellung. Die Winterware  liegt wie Blei in den Regalen der Bekleidungsgeschäfte. Dicke Daunenjacke im Schaufenstern verträgt sich freilich schlecht mit davor stehender, Eis leckender, Kundschaft. Fatal ist, dass die Lager mit Sommerartikeln restlos leer sind. Vier Wochen zuvor hatte man noch Badehosen und Bikinis, Röckchen und kurze Hosen billigst verramscht. So lässt sich jetzt schon sagen, dass man – wieder mal – die weiße Weihnacht restlos knicken kann. Sofern man Weihnachten nicht gleich mit ausfallen lässt.

Die kommenden Wochen werden zeigen, wie man mit der geänderten Situation umgehen wird. Unter anderem macht man sich jedoch bereits Gedanken, die kürzlich durchgeführte Umstellung auf die Winterzeit rückgängig zu machen. Somit wäre das interessante Viertelstundenexperiment so schnell beendet, wie es eingeführt wurde. Schade.

Im Raum steht allerdings noch die Hypothese, dass das Klima so – kurz vor der UN-Klimakonferenz vom 30.11. bis 11.12 in Paris – noch einmal ein wenig auf sich aufmerksam machen möchte. Gehört es doch zur gepflegten Tradition solcher Konferenzen, dass das Klima dabei stets außen vor bleibt.

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Die düm­msten Bau­ern ha­ben auch in Zu­kunft die größ­ten Kar­tof­feln

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Gen sei Dank – Alte Tradition bleibt erhalten

Verspricht sich für dieses Jahr wieder einen Spitzenertrag. Landwirt Knut Barstege mit einer seiner Mörderkartoffeln.

Foto Ernter:MarkusHagenlocher (Own work) [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons | Foto Kartoffel: By ZooFari (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Tüttelborn (AA) – Dass der Medienrummel derart über ihn hereinbrechen würde und die Journalistenmeute seinen Kartoffelacker niedertrampeln würde, das hatte sich Knut Barstege aus Tüttelborn definitiv nicht so vorgestellt. Gottseidank hatte er seine Ernte mit Schwerlastern bereits sicher eingefahren. Stellt man ihm allerdings die Frage, was er sich denn so vorgestellt hätte, lautet die Antwort lediglich, dass er sich das jetzt eben nicht so vorstellen könne, was er sich so vorstellen sollte.

Tatsache ist, dass Bauer Barstege an einem Entwicklungsprojekt genmanipulierter Kartoffelsaaten des Genmultis Monsanto teilgenommen hatte. Das Ergebnis nach Aussaat und Wachstum waren gigantisch große Kartoffeln von etwa einem Meter Dicke und zwei Metern Länge, die da auf seinem Acker in den Himmel sprossen. Mit dem normalen Ernter war diesen Giganten unter den Knollenfrüchten gar nicht mehr beizukommen. Sie mussten direkt per Gabelstapler auf die Ladefläche seines Anhängers gehoben werden. Auf die Frage, was er denn nun mit seinen Kartoffeln machen würde, wandte sich der Landmann hilfesuchend zum ebenfalls anwesenden Vertreter von Monsanto. Der Gentech-Spezi verwies darauf, dass laut üblicher Geschäftsvereinbarung zwischen Monsanto und den Partnerbauern letztere nicht befugt wären Auskünfte an Dritte insbesondere an die Presse weiterzugeben. Dem hatte Bauer Barstege nur ein “Tjou näh” hinzuzufügen.

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