Berichte, Analysen, Meinungen zum Unverstand der Dinge

Weniger Geis­ter­fahrer mit neu­em altem Schild

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Warum hat man nicht schon früher daran gedacht?

Überraschend effizient als Beschilderung auf der Autobahn: Die klassische Einbahnstraße.

Bildrechte: By Mediatus (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Flensburg (AA) – “Achtung, auf der Autobahn A soundso kommt Ihnen ein Fahrzeug entgegen. Bitte fahren Sie äußerst rechts und überholen Sie nicht!” Fast täglich hört man diese Durchsage im Verkehrsfunk. Ist man dann auch noch auf besagtem Streckenabschnitt unterwegs, bekommt man schon das Nervenflattern. Instinktiv hofft man auf eine Falschmeldung oder die Gefahr möge schadlos an einem vorübergehen. Leider gibt es immer wieder eine Menge Unschuldiger, die orientierungslosen Falschfahrern zum Opfer fallen.

Nun haben sich die Experten vom Kraftfahrtbundesamt an eine altbewährte Taktik erinnert, simpel aber effizient: Einbahnstraßenschilder! Testweise stellte man die Schilder ein Jahr lang beidseitig entlang der A7 zwischen Maschen und Elbtunnel im Abstand von jeweils hundert Metern auf. Während des gesamten Versuchszeitraums blieb der Streckenabschnitt völlig frei von Geisterfahrern. Gestärkt durch dieses positive Ergebnis sollen die Schilder nun an allen bundesdeutschen Autobahnen aufgestellt werden. 

Die Vermutung stand ja schon seit langem im Raum, dass der Autofahrer durch die zunehmenden Belastungen im Verkehr zwangsläufig an seine Grenzen stößt. Es beginnt ganz harmlos mit kleineren Unaufmerksamkeiten, die eigene Wahrnehmung verändert sich, Panikzustände stellen sich ein und es endet in totaler Abwesenheit oder Orientierungslosigkeit. Kein Wunder, dass man auf die falsche Bahn gerät. “Die neue Beschilderung hilft, den Istzustand des Lenkers in einem rhythmisch getakteten Abstand wiederkehrend zu verifizieren. Das gibt ihm die beruhigende Sicherheit, dass er weiter in der richtigen Richtung unterwegs ist.” So ein Sprecher der Behörde.

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Alle Volkswagen verlieren ab sofort grüne Plakette

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Müssen künftig draußen bleiben

Für Halter von VWs heißt es jetzt abkratzen: Die Grüne Umweltplakette.

Bildrechte: By Markus Baumer [CC BY-SA 2.0 de], via Wikimedia Commons

Flensburg, Wolfsburg (AA) – Die Halter eines Volkswagens werden wohl in den nächsten Tagen auch ein Schreiben aus Flensburg in Händen halten, in dem ihnen förmlich mitgeteilt wird, dass sie umgehend die grüne Plakette von ihren Frontscheiben zu entfernen haben. Geschehe dies nicht, würden sie sich dem Straftatbestand der Urkundenfälschung aussetzen, welche mit Geld- und/oder Gefängnisstrafe geahndet werde.

War zunächst nur von Dieselfahrzeugen in Folge der Manipulation der Steuersoftware die Rede, sind es nun wohl auch die Benziner bei denen Unregelmäßigkeiten im Kohlendioxid-Ausstoß festgestellt wurden. Jedenfalls überschreiten beide, auf diesen jeweils unterschiedlichen Kraftstoffsorten basierende Antriebsarten, empfindlich die Toleranzgrenzen zum Einhalten der Abgasnorm. Aus diesem Anlass sieht sich die Bundesbehörde leider gezwungen, sämtlichen “Fahrzeugen der Marke Volkswagen das Befahren der gesondert ausgewiesenen Umweltzonen bis auf weiteres zu untersagen”. Keine VWs mehr in den Innenstädten von Berlin, München, Köln oder Stuttgart. Das gesamte Ruhrgebiet abseits der Autobahnen ist ab sofort ebenfalls tabu. Einen Überblick über sämtliche Umweltzonen Deutschlands erhalten Sie hier: Umweltzonen und Luftreinhaltepläne

Besonders schmerzhaft wird es für die Menschen, die innerhalb dieser Kernbereiche wohnen und den Volkswagen vor der Haustüre stehen haben. Weil der ab sofort eben nicht mehr vor der Haustüre stehen darf, sondern irgendwo außerhalb. Auch Pendlern, die bislang immer mit ihrem VW zur Arbeit in die Innenstädte fuhren, bleibt dieses ab sofort verwehrt. Für die betroffenen Bewohner in den Umweltzonen bedeutet das: Entweder das Auto an einen Nichtbetroffenen zu verramschen oder mitsamt Gefährt in die Außenbezirke zu ziehen und gefälligst auch dort zu bleiben. So oder so betrachtet birgt die Situation enorm viel sozialen Sprengstoff. Computersimulationen zeigen, dass die errechneten Migrationsbewegungen empfindlich denen von Flucht und Vertreibung ähneln. Nur werden es dann keine Syrer sein, sondern stadtflüchtige VW-Besitzer. In Konsequenz führt das in vorurteilsbehafteten Gegenden zweifelsfrei zu Ausschreitungen, in deren Verlauf VW-Besitzern der blanke Hass entgegen schlagen wird.

Mit dem Ausschluss der Volkswagen hofft man zumindest endlich auf vorzeigbare Werte bezüglich Feinstaub und Kohlendioxid in den Städten. Die Messungen, die seit Einführung der Umweltzonen durchgeführt wurden, zeitigten eigentlich keine besondere Luftverbesserung. Die, so Gott will, eintritt, sobald Passats, Golfs und Polos aus den Innenstädten restlos verbannt sind.

Feingefühl bewies das Kraftfahrtbundesamt zumindest mit der zeitlichen Festlegung des Abkratztermins: “Jetzt im November machen sowieso viele ihr Auto winterfest. Da gehört der Eisschaber zum festen Repertoire,” so ein Sprecher des TÜV Rheinland-Pfalz.

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Google Maps warnt Auto­fah­rer vor Fahr­ten durch Öster­reich

Achtung Reisewarnung!

Lauern auf der Route durch Österreich unbekannte Gefahren, die wir nicht kennen? Ja, sagt Google Maps. Wie unschwer am roten Dreieck mit Ausrufezeichen zu erkennen ist.

Bild: Screenshot Google Maps

München, Innsbruck, Rom (AA) Gut gelaunt vor ihrer Autofahrt von München nach Rom wollte Karin Z. kurz nochmal die Route per Google Maps checken. Beim Betrachten der Wegbeschreibung fiel sie allerdings aus allen Wolken, als sie die von der Software ausgegebene Warnung las: “Diese Route verläuft durch Österreich.” Wie konnte das sein? Früher war sie völlig problemfrei durch das nächstsüdliche Nachbarland gefahren. Und jetzt plötzlich diese Meldung. Verwirrt rief sie zunächst beim ADAC an. Der konnte ihr aber auch keine Auskunft geben. Karin Z. musste die Reise unbedingt antreten. Für sie stand geschäftlich eine Menge auf dem Spiel. Die Reise absagen kam überhaupt nicht in Frage. Fliegen ging nicht, wegen ihrer Flugangst. Und den Zug nehmen war ihr wegen der häufigen Verspätungen zu unsicher. Denn auch der durchquerte Österreich. Auf keinen Fall wollte sie jedoch unvorbereitet mit dem Auto losfahren. Deshalb legte sie sich Pfefferspray und Klappspaten unter dem Beifahrersitz zurecht, um für den Verteidigungsfall gerüstet zu sein.

Mulmig war ihr, als sie die Grenze bei Kiefersfelden passierte. Dennoch setzte sie beherzt ihre Reise fort. Aber ihr Adrenalinpegel wie ihr Aufmerksamkeitslevel waren deutlich erhöht. Sie fuhr schnell, hielt sich aber gleichzeitig präzise an das in Österreich auf Autobahnen geltende Tempolimit von 140 km/h. Auch wenn die Einheimischen sich nicht unbedingt an die eigenen Regeln zu halten schienen. Die Mautvignette hatte sie zuvor noch auf sicherem Terrain in Deutschland gekauft. Sie wusste ja nicht, welche Gefahren da auf sie lauerten. Das konnte alles mögliche sein: Andere Autos, Gendarmerie, umherirrende Kühe, Tiroler Speckknödel, herabfallende Felsen, oder noch schlimmer: Eingeborene sein.

Sie spürte Erleichterung und Stolz, als sie den Brenner erreicht und unbehelligt die Grenze nach Italien überquert hatte. Zwar stand die Rückfahrt noch an, aber sie war sich sicher, wenn sie den Hinweg geschafft hatte, würde sie auch sicher wieder den Weg nach Hause finden.

Bei genauerer Untersuchung sticht ins Auge, dass die Routenführung ohne Verkehr dargestellt wird. Nicht auszudenken, hätte Karin Z. auf ihrer Fahrt auch noch Verkehr gehabt oder hätte haben wollen.

 

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