Berichte, Analysen, Meinungen zum Unverstand der Dinge

Steinmeier völlig überraschend zum Bundespräsidenten gewählt

Mit ihm hatte niemand gerechnet

Überraschender Sieger im Kampf um den Einzug ins Schloss Bellevue: Frank Walter Steinmeier.

Bildrechte: By Kuebi = Armin Kübelbeck [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

“Herzklopfen” habe sie gehabt, sagte der Fernsehstar Veronika Ferres, als sie zu ihren Gefühlen bei der Wahl des Bundespräsidenten gestern in Berlin gefragt wurde. Sie, sowie weitere Prominente und Delegierte der Volksvertretungen der Länder als auch die Mitglieder des Bundestags waren gestern via Bundesversammlung aufgerufen, den Nachfolger von Joachim Gauck ins Amt des Bundespräsidenten zu wählen.

“Die Wahl erfolgt ohne Aussprache und geheim…” An diesen Grundsatz scheint sich gestern wohl die Mehrheit der Delegierten nicht gehalten zu haben. Anders lässt sich der mehrheitliche Stimmenanteil kaum erklären, der da für Frank Walter Steinmeier bereits im ersten Wahlgang angefallen war. Verlief bei den letzten Präsidentenwahlen der Ausgang immer ziemlich knapp und wurde erst nach mehreren Wahlgängen entschieden, ging es diesmal ruckizucki gleich im ersten Durchgang. Klar, die Auswahl unter den Aspiranten war beschränkt – vermutlich waren die Kandidaten der Christsozialen und Christdemokraten vorher mit Donner und Doria durch den Eignungs- beziehungsweise Intelligenztest gerauscht. Grund genug, dass sich einige Abgeordnete der Union für das notwendige Übel Steinmeier entscheiden dürfen wollten. Aber mit einem derart gewaltigen Überschuss an Stimmen? Das gibt einem schon zu denken. Wer treu und fest an die Grundwerte der Demokratie glaubt, denkt doch nicht im Entferntesten an einen solchen Wahlausgang. Die Übrigen, die etwas lockerer mit derlei Glaubensgrundsätzen umgegangen sind, waren sich da nicht ganz so sicher und so weit weniger im Irrtum.

Vielleicht ist es auch nur die Redaktion der AA, die sich darüber wundert oder auch nicht. Glaubt man einem unbestätigten Gerücht, werden in Demokratien immer die Leute gewählt, die sowieso immer und von den meisten gewählt werden. Da will sich kein mündiger Wähler in seiner eigenen naiven Unbedarftheit eine Blöße geben und etwas anderes wählen als Norm oder Statistik von ihm verlangt. Die Wähler*innen (ah, endlich auch mal ein Genderstar von uns) wählen und die Gewählt*innen lassen sich wählen. Die Wahl, gleich welche, steht vorher fest. Das geht so fort bis zum finalen Ausscheiden der/die/des Erkorenen. Das geschieht dann entweder freiwillig, weil sie nicht mehr wollen oder unfreiwillig, weil sie nicht mehr können: Spätestens der Exitus beschert den Exit; meistens jedenfalls. Da ist aber schon wieder so ein unbestätigtes Gerücht im Schwange, welches frevlerisch durch die heiligen Hallen des Bundestags geistert, Nämlich, dass Abgeordnete monatelang tot in ihren Sesseln gesessen hätten und keiner hätte es gemerkt. Ja, die Stimmen der Toten sollen sogar von Fraktionskollegen, also denen, die’s gemerkt hatten, zwecks Mehrfachabstimmung zur Mehrheitsfindung missbraucht worden sein. Leider unbestätigt ist hierzu der Satz eines Abgeordneten: “Lassen wir den ruhig noch ein paar Monate bis zum Ende der Legislaturperiode da sitzen. Wir müssen noch ein paar Gesetze durchboxen. Also Nase und Augen zu und durch.”

Kurzum, alles deutet darauf hin, dass sich Delegierte von Union und SPD untereinander in infamster Weise bei der Präsidentenwahl abgesprochen haben. Frank Walter Steinmeier als sozusagen Notnagel der Demokratie. Logisch, dass auch er sich, wie jeder seiner Vorgänger vor ihm, im Lauf seiner Amtszeit einbilden wird, er hätte was zu sagen. Sagen darf er ja auch was. Nur zuhören wird ihm keiner. Wozu auch? Gibt es doch so viele andere, die glauben, sie hätten was zu sagen. Denen wird schließlich auch nicht zugehört. Gerade weil sie soviel Schönes ins Blaue hinein verzapfen. Und die Delegierten, die ihn gewählt haben, die ausschließlich vor ihrem Gewissen verantwortlich sind? Eine Verantwortung vor dem eigenen Gewissen ist nur dann erforderlich, wenn man auch ein Gewissen hat. Ohne Gewissen erübrigt sich diese Verantwortung selbstverständlich. Schwere Zeiten für Steinmeier. Aber der macht das schon. Händeschütteln hat er ja reiflich während seiner Zeit als Außenminister geübt.

Was war gleich wieder mit dem Herzklopfen von Veronika Ferres? Ach Vroni, was auch immer das große Herz unter dem großen Busen zum Wummern gebracht hat? Wirklich nötig wäre das Pumpern nicht gewesen. Dank Absprache war die Wahl doch schon lange vorher in trockenen Tüchern. Wenn etwas so felsenfest betoniert ist wie diese Abstimmung, kann man sich die ganze Aufregung darüber doch eigentlich sparen, gell? Außer wir brauchen das Theatergedöns für’s Volk, den großen Lümmel.

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Kommuniziert die Kanzlerin heimlich mit Außerirdischen?

Die Raute als Landeplatz für Ufos

Nur eine Person von diesen vieren wartet tatsächlich auf ein UFO. Die andern drei gucken nur wichtig in der Gegend herum. Na, wer macht da was?

By Kuebi = Armin Kübelbeck (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Berlin (AA) – Invasion aus dem Weltraum! Da kommt uns doch sofort ein gewaltiges Raumschiff in den Sinn, das da urplötzlich von hinter dem Mond auftaucht und dessen Insassen nichts anderes vorhaben, als uns mit mörderischen Strahlenwaffen gnadenlos auszurotten.

Was aber, wenn es ganz anders wäre? Oder vielleicht sogar schon ist? Was wäre, wenn die Außerirdischen gar nicht so übergroße Riesen sind? Nur weil sie vielleicht intelligenter sind, müssen sie ja nicht unbedingt größer sein, oder? Vielleicht kann man sie mit unseren Größenmaßstäben gar nicht messen? Vielleicht sind sie sogar winzig klein? So klitzeklein, dass man sie mit bloßem Auge gar nicht erkennen kann? Und jeder könnte sie einfach so in die Hosentaschen des Hosenanzugs stecken oder verstecken? Der Normalsterbliche bekommt die doch gar nicht zu Gesicht? Weil nur der oder die tatsächlich Eingeweihte weiß, dass diese kleinen Wanderer zwischen den Welten überhaupt existieren. Dass sie uns oft heimlich besuchen und bei einigen wenigen Auserwählten einkehren, um ihr Wissen mit ihnen zu teilen. Und eine dieser Auserwählten, bäm, ist unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Verschwörungstheoretiker und UFOlogen haben’s sowieso schon immer geahnt, befürchtet und gewusst: Die Menschheit wird unterwandert von Aliens. Sie wollen uns beherrschen. Zu diesem Zweck suchen sie sich Führungskräfte aus, kriechen in sie hinein, machen sie zu ihren Marionetten und üben so Kontrolle über den Rest der Menschheit aus. Da wäre die Kanzlerin ein ideales strategisches Einfallstor. Und wir Idioten haben sie da noch hingewählt, damit sie das darf. Aber Moment! Zu bezweifeln ist allerdings, ob es sich beim derzeitigen Geisteszustand der Menschheit tatsächlich lohnt, sie zu kontrollieren. Und zu was? Brauchen die jemanden zum Bescheißen beim Halma? Also bitte.

Jetzt fragen Sie sich sicher, wie wir auf sowas kommen? Also, wer so eine blödsinnige Geste mit den Händen macht, die muss doch was im Schilde führen. Und wenn sich zum Verdacht noch die nötige Fantasie gesellt, dann steht der eigenen Verschwörungstheorie rein gar nichts mehr im Weg. Die Merkelsche Machtraute als Einfallstor für die Macht, die dann dauerhaft bis über die überüberübernächste Bundestagswahl mit ihr sein möge. Das ist die zwangsläufige Logik oder? Das hat was.

Die andere Theorie ist die, dass Merkels Raute lediglich als Durchflugschneise missbraucht wird. Der interstellare Frachtverkehr spart sich so via Wurmloch ein paar Milliarden Lichtjahre. Das klingt eigentlich noch schlüssiger. Rein in die Raute, fupp durch die Magengrube und hinten ganz woanders rauskommen. Das möchte man doch sofort am liebsten selber ausprobieren. Leider sind wir keine Aliens.

Auffällig ist allerdings, dass Merkel die Raute in letzter Zeit kaum mehr eingesetzt hat. Wurde der interstellare Frachtverkehr umgeleitet? Gibt es einen neuen Tunnel oder eine Basis für die Aliens? Vielleicht hat sich auch etwas an der Technik geändert? Derlei äußerliche Dinge wie die Raute werden im interstellaren Transfer einfach mehr gebraucht.

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Aus Amerika droht uns eine gewaltige Flüchtlingswelle

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Wenn Trump gewinnt

So wird es aussehen, wenn Flüchtlinge aus den Vereinigten Staaten das gute alte Europa massenhaft überfluten. Unser Kontinent meldet landunter.

Bildrechte: By Irish Defence Forces [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Washington, Brüssel (AA) – Das Drohszenario ist aufgebaut Heute entscheidet sich die Mutter aller Wahlschlachten. Und wie es aussieht schlägt das Pendel gefährlich aus in Richtung Wahlsieg für Donald Trump. Über die möglichen Konsequenzen können wir uns hier und heute noch gar nicht im Klaren sein. Historisch gesehen warfen allerdings schon immer die schlimmsten Ereignisse ihre schwärzesten Schatten voraus. Gewinnt “The Donald“, so wird der Verbleib der Amerikaner, die auf Clinton und die Demokraten gesetzt haben, in ihrem eigenen Heimatland ein Ding der Unmöglichkeit.

Breaking Bad Star Bryan Cranston hat es schon angekündigt. Er wird die USA definitiv verlassen und nach Kanada auswandern. Nicht viel anders steht es um die Stars, die während des Wahlkampfs Hillary unterstützten. Es droht ein Exodus der Eliten. Was aber mit denen, die nicht auf der Sonnenseite stehen und trotzdem Clinton wählten? Für die gilt doch das gleiche. Sie werden in der Diktatur, die Donald Trump errichten wird, vermutlich nicht glücklich werden. Lange vor den Wahlen hatte der bereits einen rücksichtslosen Rachefeldzug im Fall seines Sieges angekündigt. Rachefeldzüge sind, siehe Beispiel Erdogan, im Moment unter Potentaten schwer angesagt.

Kanada als mögliche neue Heimat hat schon abgewunken. Das Kontingent an Flüchtlingen, die aufgenommen werden sollen, ist begrenzt. So wird erwartet oder befürchtet, dass sich eine Menge Amerikaner in ihre Jachten, Boote oder Kanus setzen werden, um Land zu gewinnen. Viele werden versuchen den Atlantik zu überqueren, um eine neue Heimstatt im gelobten Land Europa zu finden; quasi “Mayflower” umgekehrt. Wie viele diese strapaziöse Reise tatsächlich schaffen, weiß allein das Schicksal. Da der Atlantik erheblich größer ist als das Mittelmeer, rechnen Experten mit einer erheblich höheren Anzahl an Ertrunkenen.

Strategisch richtig positioniert hat sich der Hellseher aus Dunkeldeutschland: Lutz Bachmann. Voraussichtlch wird das Gros der Flüchtlinge an Europas westlichsten Küsten aufschlagen. Und dazu gehören die Kanaren. Als hätte er es vorausgeahnt, hat sich der passionierte Hitlerimitator häuslich auf Teneriffa niedergelassen, um vermutlich von dort aus dem ersten Ansturm der US-Flüchtlinge ins Auge zu sehen und das “Viehzeug, Dreckspack und Gelumpe”, wie er es nennt, abzuwehren.

Wir sehen ihn schon, wie er an der Steilküste steht und tapfer gegen Brandung und Flüchtlingsstrom, wie einst Gandalf gegen den Balrog, in schönstem Mittelerdisch anbrüllt: “Thou shall not pass!”

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Staatsrat der DDR erklärt friedliche Eroberung der BRD für abgeschlossen

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25-Jahresplan erfüllt

Auferstanden aus Ruinen erstrahlt er bald wieder in altem Glanz: Hinter der vermeintlichen Fassade des Berliner Stadtschlosses entsteht die exakte Rekonstruktion des Palasts der Republik.

Berlin (Hauptstadt der DDR) (AA) – Zu einer kleinen, geheimen Feierstunde traf sich das immer noch real existierende Zentralkomitee der DDR bei Thüringer, Rostbrätel, Bautz’ner, Radeberger und Rotkäppchensekt in der Waldsiedlung Wandlitz. Aber auch das heißgeliebte Kassler in Memoriam Erich Honecker durfte nicht fehlen. Anlass der Festivität war die Umsetzung des im Geheimen, kurz vor dem vorgegaukelten “Fall der Mauer” im Jahr 1989, beschlossenen 25-Jahresplans zum Aufbau des Sozialismus auf dem Gebiet des Klassenfeindes durch friedliche Unterwanderung. Abgekürzt: 25JPzAdSadGdKdfU.

Für diesen Plan konnte jetzt endlich Vollzug gemeldet werden. Sämtliche Kommandostrukturen und weisungsgebenden Positionen innerhalb der BRD wurden unterminiert und mit linientreuen Genossen und Funktionsträgern besetzt. Da man seitens des Politbüros wusste, dass die Selbstzerstörung des Kapitalismus nur in einer ungefähren Dauer bemessen werden konnte, veranschlagte man damals eine Jahreszahl 25 + x. Ausgehend vom Tag des Falls des antiimperialistischen Schutzwalls. Dass es sich bei diesem “x” um gerade mal eineinhalb Jahre handelte, erhöhte natürlich die Freude aller Beteiligten. Die größte Herausforderung für die Parteispitze in dieser Zeit bestand darin, sich ruhig zu verhalten, sich einfach zurück lehnen und abzuwarten. Mit schier übermenschlicher Geduld und äußerster Willensstärke konnte dieser außergewöhnliche Kraftakt jedoch bewältigt werden.

Schön, dass man dabei den ganzen vorher sinnlos während des kalten Krieges aufgebauten Militärapparat der NVA zersetzungstechnisch wirksam in die Bundeswehr ausgliedern konnte. Ja, die Westimperialisten übernahmen sogar die teure und extrem umweltbelastende Verschrottung des komplett veralteten Arsenals der Nationalen Volksarmee: Panzer, Flugzeuge, Geschütze usw sowie die allfälligen Pensionen der Truppe.

Sorge bereitet den Parteispitzen lediglich das Verhalten der zum Zweck der beschleunigten Zersetzung eingesetzten informellen Mitarbeiter: Angela Merkel (IM Erika) und Joachim Gauck (IM Larve). Hatte sich doch bei beiden eine im Lauf der Jahre spürbare “Verwestlichung” eingestellt. Allerdings verständlich. Waren und sind beide durch ihre Ämter doch am allermeisten den Verlockungen westlich bourgeoiser Dekadenz ausgesetzt. Angesichts dieser Umstände, kann oder muss man ihnen sogar eine saubere Arbeit attestieren. Und über die Grenzüberschreitungen beider sollte man getrost hinwegsehen. Erstens, macht das ihren Gesamteindruck für eine nichts ahnende Bevölkerung umso glaubhafter. Zweitens, werden sie nach getaner Arbeit ohnehin nicht mehr gebraucht. Egal wie verweichlicht sie mittlerweile sind.

Eben erst in höheren Sphären angekommen, sandte die blaue Eminenz Margot Honecker eine Grußbotschaft per Medium: Freundschaft!

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Polit Süper Lüg – Türkiye vs EU: 3 Müllüarden zü Nüüüüüüüüüüüüll

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Harmonüscher Ünteressensausgleich

Haben alle außer ihm beim Flüchtlingsdeal nix zu lachen. Drum grinst er sich einfach mal eins für sich in’s Fäustchen: Türkischer Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu.

Bildrechte: By DoD photo by Glenn Fawcett [Public domain], via Wikimedia Commons

Brüssel (AA) – “Gott sei Dank haben wir den Tisch über den wir gezogen wurden jetzt hinter uns. Es bedurfte einfach eines entscheidenden Schrittes nach vorne!” Die Erleichterung war Angela Merkel sichtlich anzumerken, als es galt, die Ergebnisse der Verhandlungen mit ihren Brüssler Amtskollegen zum ausbaldowerten Flüchtlingsdeal zu verkünden. Dem vorausgegangen waren harte und zähe Verhandlungen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoğlu. Die Einigung Donnerstag nacht erfolgte in “Eckpunkten” in einer “gemeinsamen Position” auf “gemeinsamer Linie”. Das bedeutet vor allem enorme Erleichterungen und finanzielle Zuwendungen für die Bevölkerungsgruppe, die am schwersten unter der Flüchtlingskrise leidet: Die Türken. Vorausgesetzt die stimmen noch zu! Letzte Nacht wurden auch diese harten und zähen Verhandlungen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoğlu zu einem krönenden Abschluss gebracht. Ja! Aber…

Hohe Professionalität

Eins muss man Angela Merkel lassen: Noch nie zuvor wurden in der gesamten Geschichte der Migrationsbewegungen Flüchtlinge, soweit bislang dokumentiert, derart sauber vertickt. Da spürt man schon, dass da eine professionelle Hand ihre Finger mit drin hat. Vorerst geht es um 18.000 Flüchtlinge. Diese Zahl soll dann auf 54.000 oder 72.000 aufgestockt werden. Der Umgang mit solch entspannten bereinigten Zahlen entspannt und bereinigt auch die Zählung und das ergibt dann noch entspanntere und noch bereinigtere Zahlen. Wo immer man gerade zählen will, sind die Flüchtlinge dann eben gerade wieder mal woanders. Das macht die Zählung eben gerade so robust und gleichzeitig im eigenen Sinne flexibel darstellbar. Damit lässt sich eine Menge statistisch interpretieren und ausdrücken oder sogar raus quetschen. Dass da noch irgendwo vielleicht 2 Millionen andere Migranten, sozusagen als moralischer Ballast herum irren, kann man erstmal vernachlässigen. Die schiebt man als marginale Nebenrechnung einfach mal auf’ einen Wischzettel.

Die Flüchtlingswäsche

Wie soll aber der Prozess des Flüchtlingsverschubs genau vor sich gehen. Man kann sich das vielleicht am besten als gigantische Waschanlage vorstellen: Die Maschinen stehen in Griechenland beziehungsweise der Türkei und die Wäsche sind die Flüchtlinge.Zunächst macht man aus den irregulären “griechischen” Flüchtlingen reguläre “türkische”. Dann lässt man sie eine Zeitlang in der Türkei assimilieren, quasi wenn man so will als Vorwäsche oder  Dekontamination oder Quarantäne. Nein, wir verbitten uns in diesem Zusammenhang das Wort “Säuberung” auf das Vehementeste. Gesäubert werden die Flüchtlinge ja nicht. Sie werden nur auf ein korrekt verwaltbares Maß zurecht gestutzt, gemäß eurokratischen Regeln. Haben sie dann den ersten Waschgang vom irregulären in den regulären Zustand durchlaufen, geht’s in die nächste Maschine:

Die Flüchtlingsschleuder

Nach der Flüchtlingswäsche kommt dann der Clou – Die Flüchtlingsschleuder. Die funktioniert so: Die Türkei nimmt Griechenland alle irregulären (schönes Wort) Flüchtlinge ab, die in Griechenland sind. Im Gegenzug nimmt die EU die Flüchtlinge auf, die zu dem Zeitpunkt gerade in der Türkei sind. Kommen nun neue Flüchtlinge nach Griechenland, werden die im Anschluss wieder von der Türkei abgenommen. Da waren die anderen ja schon wieder eine Zeitlang in der Türkei und können im Rahmen des Abkommens wieder von der EU abgenommen werden. Und so fort. Man nimmt so den illegalen Schleusern das Geschäftsfeld weg, indem man die Schleusung selbst in die legale Hand nimmt.

Damit nicht genug, setzt man noch einen drauf, durch die Remigration von bereits auf die EU verteilten Flüchtlinge. Die entsteht automatisch durch die Unzufriedenheit von Flüchtlingen mit dem zugeteilten Gastgeberland, durch den Wunsch nach Familienzusammenführung oder dem Wunsch, trotz aller Gefahren wieder dorthin zurück zu gehen, wo man herkam. Aber auch aus Abenteuerlust. Gab das beim ersten mal einen Kick, will so mancher das vielleicht noch mal. Der Weg ist ja bekanntlich das Ziel.

Weil das wie ein öffentlicher wunderbarer Waschsalon klingt, muss man nur darauf achten, dass man als Wäscher genug Wertmarken zum Reinstecken hat: Na ja, jetzt haben wir erst mal Chips im Wert von ungefähr 3 Milliarden Euro. Gemunkeltl wird aber schon mal von 6 Milliarden. Mal abwarten, welche Zahl letztendlich von der Türkei auf den Wunschzettel diktiert wird. Auch da herrscht vollkommene Flexibilität.

Visafreiheit

Ganz oben auf der türkischen Agenda steht die Visafreiheit. Damit können sich nun auch die Türken reichlich freizügig und ohne lästige Passkontrollen im EU-Raum bewegen Befragt man nun Türken auf der Straße, was sie von der in Aussicht gestellten Visafreiheit halten, erhält man oft als Antwort: “Isch weiß nischt, was der Recep (Erdoğan, die Red.) immer hat mit der Visafreiheit? Isch hab Mastercard, isch hab American Express und isch hab Visa. Vielleicht braucht er Visafreiheit, weil ihm die Emine (Frau Erdoğan, die Red.) kein’ Kredit gibt. Aber wenn er Viagra kaufen will, hat doch die Emine auch was davon im Harem, oder?

Euxit (Variante 2)

Glatt durchzugehen scheint auf Grund der erhöhten Erpressungslage auch der EU-Beitritt der Türkei. Sollte der tatsächlich stattfinden, muss man sich sicher Gedanken machen, wie man sich aus der verkorksten Chose EU rettet. Würden doch mit der Hofierung von Erdogan nicht nur die Flüchtlinge, sondern Menschenrechte und Demokratie sowie alle anderen westlichen Werte gleich mit verramscht. Ein geschlossener Austritt aller bisherigen EU-Mitglieder wäre vielleicht noch die eleganteste Variante. Die Türken kommen vorne rein, der Rest geht durch die Hintertür raus. Die Türkei verbliebe dann als einziges Mitgliedsland in der EU. Äh selbstredend dann: EÜ. Na ja, so ein paar Staaten mit selbstherrlichen Autokraten an der Spitze könnte man vielleicht auch noch drin lassen.

Pressefreiheit

Ein weiterer stillschweigender Teil des Deals ist die Unterstellung aller deutschen Pressorgane unter die Kontrolle des türkischen Geheimdiensts. Das geht auch in Ordnung so. Haben doch die Türken eine herausragende Expertise im fachgerechten Umgang mit unsachgemäßer und vorurteilsbehafteter Berichterstattung durch die Lügenpresse. Was die Russen im übrigen auch sehr gut können. Wieder mal vollkommen unverständlich, warum Erdogan und Putin sich nicht verstehen. Am Ende sind die beiden sich einfach zu ähnlich? Mag ja sein?

“Moment, was ist das? Trampeln schwerer Stiefel draußen vor der Tür? Türkisch klingende Befehle. Da tritt jemand die Tür ein. Hiiiiiilfe, ich meine natürlich: Hüüüüülfe…

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