Der Kaiser und die Unterschrift

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Weltbester Besteller

Der Kaiser und die Unterschrift

Franz, pass auf! Nichts unterschreiben! Zu spät – Beckenbauer, umringt von jugendlicher Drückerkolonne.

Bildrechte: By Francisco Obando [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Kitzbühel (AA) – Man hat’s nicht leicht als Briefträger. Vor allem, wenn der Adressat Franz Beckenbauer heißt. Seit 21 Jahren liefert Georg Hirtenschlager in Kitzbühel dem Kaiser die Post aus. Manchmal sogar zweimal am Tag. Jetzt hat der Postbote um seine Versetzung in einen anderen Bezirk gebeten, weil er die Last von Post und Zeitschriften, die er tagtäglich austragen muss, physisch und psychisch nicht mehr bewältigt. „Ich habe das immer sehr gerne gemacht. Und ich habe vom Herrn Beckenbauer auch immer ein schönes Trinkgeld bekommen. Aber was zu viel ist, ist zuviel. Das waren manchmal leicht über zweihundert Kilo Post am Tag – hauptsächlich Zeitschriften. Und da war teilweise sehr pornographisches, sehr scharfe, aber auch sehr harte Sachen dabei. Ich traue mich gar nicht, das zu erzählen ohne rot zu werden. Ich hab’s dem Herrn Beckenbauer schon gesagt. Ich packe das einfach nicht mehr.“

Mit großem Verständnis reagierte der Kaiser auf das Adieu seines Postillons. Natürlich weiß er, dass er die Ursache für dessen Nöte ist. Jahrelang war er so leichtfertig,  mit seiner Unterschrift  derart verschwenderisch umzugehen, dass es keine Zeitschrift gab, die er nicht abonniert, keinen Handyvertrag, den er nicht abgeschlossen hat und keinen Buchklub, dem er nicht beigetreten ist. In manchen Fällen sogar doppelt und dreifach! Wenn irgend etwas zu unterschreiben war, Beckenbauer hat es unterschrieben. Entsprechend belagert wird derzeit seine Villa von Gerichtsvollziehern, Geldeintreibern, Inkassodiensten, Anwälten und russischer Mafia. Alle glauben, sie haben noch mindestens eine Rechnung mit Beckenbauer offen. Doch Beckenbauer zahlt nicht. Nicht mehr!

„Ich bin einfach ein zu netter, leichtgläubiger Mensch“, so Beckenbauer. „Ich höre mir halt die Sorgen der Menschen an und dann glaube ich das denen.“ Zur Unterschrift, die er Jack Warner gegeben hatte, meinte er: „Ja äh natürlich kann ich mich erinnern. Ich habe in einem Kaufhaus Autogramme gegeben. Da stand da dieser Neger* in der Reihe. Dass das der Jack Warner war, das wusste ich damals aber noch nicht. Ich habe gedacht, der will halt ein Autogramm von mir. Als er dann näher kam, hab‘ ich ihn für den Roberto Blanco gehalten. Und dem Roberto vertrau‘ ich blind. Natürlich kriegt der Blanco meine Unterschrift.“

Jetzt hofft Beckenbauer auf die Zeit, die bekanntlich vieles vielen vergibt: „Ich bin jetzt siebzig. Da sollte man schon ruhig einiges vergessen dürfen.“

[su_spoiler title=“*Anmerkung der Redaktion“]Franz Beckenbauer entstammt einer anderen Zeit, in der das N-Wort noch nicht als Schimpfwort betrachtet wurde. Uns geht es stets um die originalgetreue Wiedergabe des gesprochenen Wortes. Die Bezeichnung ist auf keinen Fall rassistisch unterlegt. Sofern diesbezüglich Irritationen oder Missinterpretationen auftauchen, bitten wir, diese in einem wohlwollenden Licht zu betrachten. Und bei allen Farbigen bitten wir vorab um Verzeihung. Es ist definitiv nicht beleidigend gemeint.[/su_spoiler]

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IS sagte für Diens­tag in Han­no­ver ge­plan­ten An­schlag ab

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Als Ziel zu langweilig

IS sagte für Diens­tag in Han­no­ver ge­plan­ten An­schlag ab

HDI-Arena Hannover. Gähnend leeres Stadion blieb leer und gähnte.

Bildrechte: By Tim Rademacher (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Hannover (AA) – Absagen über Absagen erntet wieder mal Hannover. Nachdem der französische Geheimdienst dem deutschen gesteckt hatte, dass der Islamische Staat anlässlich des Spiels Deutschland gegen Holland ein Attentat plante, wurde dieses, um ein zweites Paris zu verhindern, kurzerhand abgesagt. Gleichwohl hatte sich vorab schon eine Betroffenheitskampagne bei Twitter unter dem Hashtag „#jesuishannover“ gebildet. Diese sollte rasch und zügig auf jedwede Katastrophe, die da kommen sollte, im sozialen Netzwerk reagieren. Aber da kam nichts.

Wie der IS über Facebook verlautbaren ließ, hatte auch er, schon lange vor Anpfiff, dem Spiel eine Absage erteilt. Hannover, als Ziel eines Anschlags, wäre wohl zu langweilig und man befürchtete damit eine viel zu geringe Resonanz, sowohl bei der eigenen Anhängerschaft, als auch der restlichen Welt, zu erzeugen. Sie hätten das auch so an die Sicherheitsbehörden kommuniziert, aber diese Information sei wohl in dem allgemeinen Durcheinander verloren gegangen.

Auch der DFB bedauerte die Absage zutiefst. Eigens für das Spiel hätte man jedem Spieler einen psychologischen Betreuer, zur Verhinderung posttraumatischer Belastungsstörungen, zur Seite stellen wollen. Diese wären während des gesamten Spiels dem jeweils betreuten Spieler nicht einen Fußbreit von der Seite gewichen. Beim geringsten Anzeichen einer PTBS, wäre sofort eingegriffen worden. Das hätte auf dem Spielfeld vielleicht zu einer gewissen Rudelbildung geführt, aber Sicherheit geht nun mal vor.

Das Tüpfelchen auf  dem i für Hannover war dann noch die Absage von Helge Schneider. Hier gehen die Sicherheitsbehörden aber davon aus, dass die Absage in sich der terroristische Akt war.

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DFB-Zentrale erhält un­er­war­te­ten Fan­be­such von Steu­er­fahndern

Hausbesichtigung

DFB-Zentrale erhält un­er­war­te­ten Fan­be­such von Steu­er­fahndern

Da, wo der Ball rund ist. So war die Zentrale des DFB natürlich leicht zu finden für die Steuerfahnder.

Bildrechte: „DFB-Zentrale mit Ball“ von Chivista 18:44, 25. Dez. 2008 (CET) – Eigenes Werk. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.

Frankfurt am Main (AA) –  Freilich groß war die Überraschung für die Herren des DFB, als heute eine Abordnung von 50 Fans von der Frankfurter Steuerfahndung – in feinem Zwirn mit Krawatte und nicht wie das sonst übliche Proll-Publikum im Trainingsanzug – ihre Zentrale in Frankfurt besuchte. Die ortsansässige Staatsanwaltschaft hatte die Fahnder zum Betriebsausflug, inklusive Besichtigung der Anlage in die Otto-Fleck-Schneise in Frankfurt-Niederrad, geladen. Entsprechend gewaltig waren sowohl die Erwartungen als auch die Neugierde der Edelfans von der Behörde auf das, was es im Domizil des mächtigsten Fußballverbandes der Welt so alles zu erkunden gab. Das hauptsächliche Interesse galt allerdings weniger der Architektur, als den inneren Werten des Gebäudes: Den vielen Aktenordnern und Festplatten. In der Kürze der vorgegebenen Zeit konnte dieses Interesse leider partout nicht vollends gestillt werden. Ergo blieb den Beamten nichts anderes übrig, als Ordner sowie Hardware in dreistester Manier einfach mitzunehmen. 

Zusätzlich auf dem Programm stand die Besichtigung der weltberühmten „Schwarzen Kasse“ im Keller des Gebäudes. Zur Überraschung aller musste dort festgestellt werden, dass die Summe von exakt 6,7 Millionen Euro mir nix dir nix einfach verschwunden war. Gefragt nach dem Verbleib des Geldes, konnte der herbeigerufene Hausmeister auch nichts zur Klärung des Sachverhaltes beitragen. Beinahe lustlos suchte er das Geld zwar noch im benachbarten Heizungskeller, wurde dort aber nicht fündig. Ob er es versehentlich verbrannt hatte, konnte er nicht genau sagen. „Wissen Sie, hier fliegt so viel Geld rum. Ich zähle das nicht immer nach, wenn ich es verheize.“ So der Hausmeister. Ein hinterher befragter Offizieller fügte noch folgendes hinzu: „Der DFB hat im Moment ungefähr 6,8 Millionen Mitglieder. Fällt Ihnen nichts auf? Bei diesen annähernd identischen Zahlen fragen Sie, wo das Geld geblieben ist? Nennen wir es einfach mal Zuschuss an jedes unserer Mitglieder für gerade mal ein Bier in der Kneipe! Sollen wir da jetzt von jedem eine Quittung verlangen? Bei einem derart laxen Umgang mit Geld versteht es sich von selbst, dass die Bücher hinten und vorne nicht stimmen.“ Dem konnte der anwesende Staatsanwalt nur beipflichten und sah sich, auf Grund des Erlebten, förmlich gezwungen, ein Verfahren einzuleiten.

Nicht nehmen ließ es sich übrigens, der seit zwei Wochen rastlos im Gebäude herumirrende Wolfgang Niersbach jeden der Herren mit Handschlag zu begrüßen und zu fragen: „Entschuldigen Sie, können Sie mir bitte sagen wer ich bin?“

Stehenden Fußes meldete sich auch noch der unvermeidliche Witz aus Kitz, Franz Beckenbauer, zu Wort: „Bücher, Bücher, wer liest denn heutzutage noch Bücher. Da hat man eine Äpp auf’m Eipäd, die einem das alles vorliest. Das weiß doch jedes Kindle!“

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Wolf­gang Niers­bach hat An­spruch auf lücken­lo­se Ge­dächt­nis­lücken

Die Windungen eines Präsidenten

Wolf­gang Niers­bach hat An­spruch auf lücken­lo­se Ge­dächt­nis­lücken

Einer von diesen drei Herren ist Wolfgang Niersbach. Nur welcher? Er kann sich nämlich nicht an sich erinnern.

Bildrechte: „Йозеф Блаттер“ von Kremlin.ru. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons | Ralf Roletschek [GFDL or CC BY 3.0], via Wikimedia Commons | By Chancellery of the President of the Republic of Poland (prezydent.pl) [GFDL 1.2 or GFDL 1.2], via Wikimedia Commons

Frankfurt (AA) – Ganze 6,7 Millionen Euro fehlen in den schwarzen Kassen des DFB. Nach deren Verbleib wird aber nicht so wirklich gefragt, weil es weder eine schwarze Kasse noch Geld gegeben hat, das da auf reichlich dubiose Weise an die FIFA geflossen sein soll.

„Ich kann mich nicht erinnern“, so der DFB-Präsident anlässlich eines Interviews, das er auf der DFB-Webseite mit sich selbst geführt hat. Auch als er sich wirklich intensivst auf den Zahn fühlte, konnte er nichts Wesentliches zur Wahrheitsfindung beitragen. Da das gesamte Präsidium an einer lückenlosen Aufklärung interessiert ist, gilt es die Lücken im Gedächtnis des Präsidenten vollständig zu nivellieren. Eine Lücke lässt sich dann am besten füllen, wenn man das ganze störende Drumherum, also den Rahmen für die Lücke, beseitigt. Wo kein Drumherum, da keine Lücke. Logisch oder? Ein guter Grund warum man Wolfgang Niersbach im Sinne der völligen Lückenlosigkeit die Totalamnesie verordnet hat. „Wenn da was faul wäre, ich könnte nicht mehr in den Spiegel schauen, weil ich mich dann nicht mehr selbst erkennen würde“, so Niersbach im Vorfeld. Das scheint nun wohl passiert zu sein. Da hat wohl einer dem DFB-Präsi einen Spiegel gezeigt, er hat hinein geschaut und sich selbst nicht wieder erkannt. Jetzt irrlichtert er in der DFB-Zentrale in Frankfurt herum und fragt wildfremde Menschen in den Fluren wer er sei. Leider können die ihm auch nicht weiterhelfen.

Aus seiner Kitzbühler Versenkung meldete sich inzwischen Franz Beckenbauer zu Wort: „Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Lasst’s doch den Niersbach in Ruh‘. Das Sommermärchen war ein Märchen. Märchen sind immer gelogen. Die Veranstaltung hieß doch nicht Sommerwahrheit. Und sauber, was ist schon sauber? Wenn die Gretel die Hexe in den Ofen stößt, ist das dann sauber?“

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Blatter tauscht mit Niers­bach – Niers­bach tauscht mit Blatter

Pöstchen-wechsel-dich

Blatter tauscht mit Niers­bach – Niers­bach tauscht mit Blatter

So soll es sein: Der Ältere übergibt an den Jüngeren. Sepp Blatter erhielt von João Havelange den Weltfußball. Kommende Woche reicht er ihn an Wolfgang Niersbach weiter.

Bildrechte: By NL-HaNA, ANEFO / neg. stroken, 1945-1989, 2.24.01.06, item number 253-8731 (Nationaal Archief Fotocollectie Anefo) [CC BY-SA 3.0 nl], via Wikimedia Commons

Frankfurt, Zürich (AA) – Die Verhandlungen sind schon weit gediehen, die Verträge so gut wie unter Dach und Fach. Geringfügige Details gilt es vielleicht noch zu korrigieren. Aber im Großen und Ganzen steht der Vertragsunterzeichnung Josef Blatters für das Amt des DFB-Präsidenten nichts mehr im Wege. Umgekehrt ist auch Wolfgang Niersbachs Inthronisation als FIFA-Boss fix für Anfang kommende Woche geplant. Da Blatter seit jeher die schriftlichen Angelegenheiten Niersbachs mit erledigt hat – unter anderem unterschrieb Blatter in Niersbachs Namen die Steuererklärung zur WM 2006 – wird er voraussichtlich heute nachmittag, im Beisein von Familie, engsten Freunden und Leibwächtern, beide Vertragswerke, sowohl für sich als auch für den scheidenden DFB-Präsidenten, im Zürcher Hotel „Baur au Lac“ feierlich unterzeichnen. Wolfgang Niersbach ist simultan per Skype zugeschaltet.

Die AA hatte das Glück mit Sepp Blatter, kurz vor seiner Inauguration noch ein kleines Telefonat zu führen. Darin sagte er folgendes: „Sehen Sie her: Im Fußball ist es doch gang und gäbe, dass sowohl Spieler als auch Trainer den Verein wechseln. Hat man bei dem einen Verein einen Misserfolg, heißt das doch nicht automatisch, dass man ein schlechter Spieler oder ein schlechter Trainer ist. Man kann durchaus anderswo umso erfolgreicher agieren. Dass es jetzt zu diesem Rollentausch kommt, liegt in der Natur der Sache: In diesen Spitzenpositionen ist die Luft sehr dünn. Und da gibt es meist nur wenige oder gar keinen, der diese Erfahrung mit diesen extremen Höhen hat. So einen wie mich, mit der Expertise, kann man beim Deutschen Fußballbund sicherlich gut gebrauchen. Und wenn der Wolfgang, was die FIFA betrifft, mal Hilfe braucht? Da gibt es immer noch das Telefon, oder?“

Auch Wolfgang Niersbach bekamen wir kurz an die Strippe. Der hörte sich gar nicht so traurig an: „Ich bin heidenfroh, das Schlamassel mit dem DFB endlich hinter mir zu lassen. Ja, ich freue mich auf die Herausforderung in Zürich. Schade finde ich nur, dass ich zukünftig nicht mehr Glücksfee bei der Auslosung zum DFB-Pokal spielen darf. Das war für mich immer das Schönste.“

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