Berichte, Analysen, Meinungen zum Unverstand der Dinge

Wurden Trump-Fans bei dessen Amtseinführung per Photoshop beseitigt?

Höhnisch war noch über die sehr überschaubare Menschenmenge gelästert worden, die sich da anlässlich Donald Trumps Amtseinführung so spärlich versammelt hatte. In der Tat zeigen die öffentlich verlautbarten Bilder vom Ereignis, dass der neue amerikanische Präsident, verglichen mit Obama, reichlich wenig Zuspruch seitens seiner Anhängerschaft erfuhr. Jüngst aufgedeckte alternative Fakten lassen jedoch Zweifel aufkommen, ob bei der öffentlichen Darstellung durch die Presse alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

Donald Trump nimmt Präsidentenwahl nicht an

Kaum glätten sich die Wogen nach dem Erdrutschsieg Donald Trumps einigermaßen, dräut schon neues Ungemach. Wie er bereits im Wahlkampf mehrfach angekündigt hatte, will er das Wahlergebnis sorgfältig unter die Lupe nehmen und, im Falle des Betrugs, die Wahl nicht anerkennen. Nun bewahrheitet sich der Verdacht und der Sieger möchte sein Versprechen halten.

„Günther Oettinger ist eine Langnase“

Zu heftigen diplomatischen Verwerfungen zwischen der EU und China hat die jüngste Aussage von EU-Kommissar Günther Oettinger geführt. Oettinger hatte darin Chinesen abfällig als Schlitzaugen bezeichnet. Die Antwort aus China ließ nicht lange auf sich warten. Für die Chinesen ist Oettinger eine Langnase. Bleibt abzuwarten, wie die EU auf diese Gegenbeleidigung reagiert. Erwächst da aus einer unbedarften, saloppen Äußerung ein realer Konflikt?

Hat Petra Hinz die Erfindung ihres Lebenslaufs etwa erfunden?

Wild fegten die Shitstorms durch die sozialen Netzwerke, als offenkundig wurde, dass die Essener Bundestagsabgeordnete Petra Hinz ihren Lebenslauf gefälscht hatte. Mag man ihr Verhalten missbilligen, nachvollziehbar ist es durchaus. Die meisten unserer Volksvertreter sind Juristen. Da wird man schnell zum schwarzen Schaf, wenn man keinen schwarzen Kittel anhat.

Nach dem Brexit ziehen die Briten um

Sobald das Vereinigte Königreich für den Brexit votiert hat, wird sich einiges ändern am europäischen Kontinentalgefüge. Um den Abstand zu Europa auch geographisch zu verankern, wollen die Briten die Inseln, ganz weit weg von Europa, hinaus aufs Meer schleppen. “Britannia rules the Waves” soll wieder seine alte Gültigkeit erhalten. Befreit von den Zwängen europäischer Einmischung erblüht das British Empire wieder neu: Mitten im Atlantik.

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