Berichte, Analysen, Meinungen zum Unverstand der Dinge

Wurden Trump-Fans bei dessen Amtseinführung per Photoshop beseitigt?

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Digitaler Massenmord

Ganz klarer Mangel an Menschenmasse. Zwischen den Amtseinführungen Donald Trumps (links) und Barack Obamas (rechts) klafft eine gewaltige optische Lücke.

Washington – Alles schien perfekt vorbereitet. Millionen und Abermillionen Anhänger Donald Trumps waren zugegen oder wollten zugegen sein, als “The Donald” zum POTUS (President of the United States) ernannt wurde und feierlich seine Inaugurationsrede abhielt. Umso größer war jedoch die Enttäuschung über die postfaktische Berichterstattung. Das angekündigte Spektakel war plötzlich keins mehr. Die prognostizierten Millionen verloren sich auf der riesigen Pennsylvania Avenue in kleinen Grüppchen. Und der, dem das alles gegolten hatte, war im Augenblick seines größten Triumphs ein sehr sehr einsamer Mann.

Nur, war es tatsächlich so? War die wirkliche Realität rund um Donald Trump nicht die dilettantische Erfindung seiner Widersacher? Und musste es nicht die zwingende Pflicht seiner allerengsten Getreuen sein, für den Boss in die Bresche zu springen und sozusagen eine Art Gegenrealität in seinem Sinn zu erzeugen? Trumps Paladine Kellyanne Conway und Sean Spicer taten das in einer geradezu heroischen Weise, indem sie die “post truth”, also die Wahrheit nach der Wahrheit, gnadenlos auf den Tisch legten: Ganz eindeutig waren die Bilder von der präsidialen Inauguration gefälscht worden. Belegt wurde die Aussage der beiden durch einen Lügendetektortest, dem sich sowohl Conway als auch Spicer freiwillig unterzogen hatten. Der Test brachte, auch dank alternativer Faktenlage, die Täter ans Licht des Tages: Spicer und Conway schworen Stein und Bein, dass es eindeutig linkslastige, kommunistisch verseuchte sogenannte Kreative waren. Überflüssig zu erwähnen, dass besagte Tätergruppe ganz ausgezeichnet mit dem Tatwerkzeug Photoshop umgehen konnte. Schamlos hatten sie mit einem digitalen Radierwerkzeug die Menschenmengen so geschickt dezimiert, dass Donald wie der Depp dastand, der er eigentlich nicht wahr.

Nach frischer Tat eingefangene und gefolterte Designer wie Schreiberlinge und Journalisten gestanden dann auch die üble Tat. Großmütig wie er aber ist, ließ Donald die Subjekte nach einer gehörigen Standpauke wieder laufen. Ja, er ließ sogar ihre Folterwunden vom anwesenden Sanitätspersonal fachkundig verbinden. So schnell werden die das wohl nicht vergessen und dank der kleinen Abreibung zukünftig auf dem Pfad der Tugend wandeln.

Bleibt noch abzuwarten, was sich schlussendlich als wahrste aller Wahrheiten, als Mutter aller Wahrheiten herauskristallisieren wird. Dann auch wir, die Lügenpresse, brauchen die Wahrheit ganz dringend: Allein schon deswegen, um uns geschickt davon zu distanzieren.

 

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Donald Trump nimmt Präsidentenwahl nicht an

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Klarer Wahlbetrug

Hier erklärt “The Donald” gestenreich vor seinem Wahlvolk, warum er die Wahl nicht annehmen wird.

Bildrechte: By Michael Vadon (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

New York, Washington (AA) – Donald Trump macht seinem angekündigten Ruf des Saubermanns schon alle Ehre, noch bevor er das Präsidentenamt überhaupt angetreten hat. War doch eines seiner ersten Versprechen während des Wahlkampfs, die Wahl genau zu beobachten und intensiv auf möglichen Wahlbetrug zu untersuchen. Sollte sich dieser Verdacht bewahrheiten, überlegt er sich die Wahl nicht anzuerkennen. Tatsächlich scheint der Fall eingetreten zu sein: Im Verlauf der Wahl ist es zu massiven Unregelmäßigkeiten gekommen. Smart und konsequent wie er ist, verweigert Donald Trump jetzt die Anerkennung des Wahlergebnisses.

“Es kann unmöglich sein, dass ich bei diesen Wahlen so schlecht abgeschnitten habe. Gerade mal 47% aller Stimmen, während Hillary 48% Prozent bekommen hat. Das ging doch nicht mit rechten Dingen zu. Wenn ich mich einer Wahl stelle, dann erwarte ich, dass ich 90% plus eine Zahl x an Stimmen erhalte. Diese Wahl ist verfassungswidrig und ich werde sie anfechten.”

Auf den Hinweis, dass er damit aber Hillary nicht wie angekündigt in den Knast stecken könne, antwortete er. “Das ist natürlich noch eine andere Geschichte. Recht muss schließlich Recht bleiben. Nun, dann werde ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen und die Wahl notgedrungen doch annehmen. Aber nur unter Protest!”

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„Günther Oettinger ist eine Langnase“

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Scharfe Reaktion aus China

So ganz unrecht haben die Chinesen ja nicht. Günther Oettinger hat tatsächlich eine lange Nase.

Bildrechte: By Jacques Grießmayer (Own work) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Brüssel, Peking (AA) – Der Meister des gepflegten Tritts in den Fettnapf hat mal wieder sauber Flecken hinterlassen. Bezeichnet er über eine Milliarde Chinesen einfach mal so als Schlitzaugen und glaubt dann allen Ernstes, die würden diese Beleidigung auf sich sitzen lassen. Stehenden Fußes wurde in Peking der deutsche Botschafter einbestellt und ordentlich gerüffelt. Gleichzeitig gaben sie dem Diplomaten noch mit auf den Weg, dass Günther Oettinger ab sofort nur noch von ihnen als Langnase tituliert wird. Weitere Schritte, angefangen von Ausverkauf und Ausbeutung deutscher Spitzentechnnologie (Kuka, Aixtron) bis hin zum Einsatz von Atomwaffen als Ultima Ratio würden sie sich offen halten.

Na großartig. Schön, dass gerade Politiker in derlei Positionen immer mal sowas “Saloppes” raushauen dürfen. Da hauen wir doch gleich mal was “Saloppes” zurück: Da darf also so ein bornierter Ultrabetontrottel einen derart gewaltigen Dünnschiss verzapfen. Dünnschiss, für den jeder normale Sterbliche sofort in der Klapse verschwindet und nie wieder raus darf. Allerwertester Günther Oettinger, Sie bekommen von uns den Preis zum “Salopper des Jahres”. Behalten Sie gefälligst Ihre saloppen Sprüche für sich, anstatt uns in einen Dauerkonflikt mit China hinein zu reiten.

Vollumfängliche Rückendeckung bekommt Günther Oettinger zumindest noch von der Kanzlerin und dem Europäischen Parlament. Vertrauen die doch darauf, dass der zukünftige EU-Kommissar für Haushalt, schwarze Null die er ist, seine Arbeit bei der EU mit kräftigen schwarzen Nullen krönt. Schwarze mögen schwarze Nullen. Die wirken so solide.

Wie wir soeben erfahren haben ist die Bezeichnung “Langnase” für jeden Kaukasier in China gebräuchlich. Egal welcher. Nicht nur Günther Oettinger. Dieser Rassismus durchzieht die ganze chinesische Bevölkerung. Frechheit. Das ist beleidigend, abwertend, rassistisch. Wir verlangen von sämtlichen 1,3 Milliarden Chinesen, dass sich jeder einzelne von ihnen auf der Stelle persönlich bei uns entschuldigt.

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Hat Petra Hinz die Erfindung ihres Lebenslaufs etwa erfunden?

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Die Lüge als Lüge

Raus aus dem öffentlichen Pranger, rein in die Versenkung: Zukünftige Ex-SPD-MdB Petra Hinz.

Bildrechte: Eigenes Werk, By Foto-AG Gymnasium Melle (Own work) [CC BY-SA 4.0, GFDL or CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Essen, Berlin (AA) – Während sich alle Welt noch darüber echauffiert, ob und wie Petra Hinz ihren Lebenslauf getürkt hat, ist schon ein neues Gerücht im Schwange. Das macht den Fall noch komplizierter, als er ohnehin schon ist. Weil sie, die ewige Hinterbänklerin, zum Zenit ihrer Parlamentskarriere noch einmal richtig in der ersten Reihe mitspielen wollte, hat Petra HInz die Story von der Fälschung Ihres Lebenslaufs konstruiert. Will heißen: In Wahrheit ist sie tatsächlich die graduierte Juristin mitsamt Abitur und Staatsexamina, als die sich die ganzen Jahre über ausgegeben hat. Ihr Curriculum Vitae, wie er bis zum Scoop auf Ihrer Website stand, war absolut authentisch. Weil ihr aber der dröge Alltag mit den drögen Standesgenossen im Bundestag zu langweilig wurde, ersann sie irgendwann die grandiose Idee von der Fälschung.

Es kam, wie es kommen musste: Petra Hinz erlebte den fulminanten Schub an Aufmerksamkeit, den sie sich erhofft hatte. Zwischenzeitlich war sie sogar die meist gehasste Person in diesem bislang deutschesten aller Internette, noch vor Erdogan und Renate Künast. Alle Aufrichtigen und Rechthaber, davon gibt’s hierzulande traditionell eine ganze Menge, leerten kübelweise ihre Verachtung über das böse Mädchen aus: Ein Shitstorm Stärke 10.

Amüsiert konnte man zusehen, wie alle auf den Empörungszug aufsprangen. Beeindruckend, wie sich der soziale Furor über die sozialen Medien Bahn brach. Er zog uns mit, weil wir wieder mal das Gefühl hatten, betrogen worden zu sein. Und Betrug, das geht gar nicht! Geht nicht, weil wir eben so leicht zu betrügen sind. Nicht, weil wir so vertrauensselig sind. Nein, wir wollen betrogen werden. Wir lieben es, vorgeführt zu werden. Wir lieben Titel, egal ob richtig oder falsch. Je höher sich unser vermeintliches Gegenüber an uns emporschwingt, desto duseliger unser Gefühl.

Seien wir ehrlich (schon wieder): Gibt es auf diesem Planeten einen adäquaten Begriff in einer anderen Sprache für das wunderschöne Wort Hochstapler? Jemand, der sich selbst per erfundenem Postament hochstapelt, erhöht, ja überhöht. Jemand, zu dem wir kraft dieser Überhöhung ehrfürchtig aufblicken können oder der uns in schwindelerregende Höhen unserer Illusionen entführt. Luftschlösser, in die wir uns freiwillig gerne entführen lassen, wenn nur der Entführer bald käme. Ein fantastisch fiktiver Felix Krull, ein überaus realer Gerd Postel aber auch eine irgendwo dazwischen schwiemelnde Petra Hinz: Alles Schwindler! Sie passen so gut zu uns Deutschen. Wir brauchen sie! Erinnern Sie sich? “Die Feuerzangenbowle” ist einer unserer Lieblingsfilme. Wir freuen uns diebisch, wenn sich jemand Anderes vor jemand Anderem als jemand Anderes ausgibt. Hallo! Aber bitte vor allen Anderen, nicht vor mir. Ich verbitte mir, dass Sie sich vor mir als jemand Anderes ausgeben! Machen Sie das bitte mit jemand Anderem. Sonst hole ich die Polizei, ja!

So lasst uns denn ein Hoch aussprechen auf die Hochstapler, die Bramarbasierer, die Dampfplauderer, die Nabobs und Größenwahnsinnigen, die Eitlen wie die Schüchternen, die Verführer wie die Verführbaren, auf die Betrüger wie die Betrogenen. Auf alle, die Teil sind in diesem irrsinnigen Ringelreihen um ein großes gewaltiges Nichts. Auf euch, auf uns und den ganzen anderen Rest.

Und Petra Hinz? Ist Wurscht. Wo Wölfe heulen, heulen Wölfe und sie heulte eben mit. Kein Mitleid. Auch klar, dass es im Moment die wieder heraus drückt, die das alles schon vorher gewusst oder geahnt haben; wie Senf aus der Tube.

Und was können wir dann überhaupt noch glauben? Ist doch ganz einfach: Glaubt einfach nichts! Oder glaubt alles! Am besten Ihr glaubt irgendwas dazwischen. So, wie ihr es sowieso schon immer getan habt. Da ist kein Unterschied. Ja, schon begriffen. Damit bin ich wieder mal in ein neues Stadium meines Bewusstseins eingetreten. Glaub ich mal so. Unterschied? Gibt’s keinen. Außer dass ich mehr Spaß am Zweifeln habe.

Laute Zeiten das. Wieder mal. In dieser Zeit der Schreihälse leuchtet uns immer irgend etwas oder irgend jemand heim. Zwar nicht immer mit dem erhellenden Glanz von Sonne oder Mond. Aber meistens genügt uns ohnehin der Heiligenschein eines Scheinheiligen.

 

Anmerkung des Chefredakteurs

Sicherlich werden Sie gemerkt haben, dass die inzwischen wohl ehemalige Bundestagsabgeordnete der SPD, Petra Hinz, nur als Aufhänger für die Geschichte dient. Wir trauen ihr einfach auch nicht zu, aus einem richtigen Bart einen falschen zu machen (Lubitsch: “Sein oder nicht sein”). Eigentlich hat Frau Hinz diesen Artikel sowas von überhaupt nicht verdient.

Ihr Ernst von der Lage

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Nach dem Brexit ziehen die Briten um

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Nix wie weg zu neuen Gestaden

Nach dem Brexit suchen und finden die Briten das Weite in den Weiten des Atlantik.

Bildrechte: Nordatlantik By Tentotwo (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons | Schlepper By Tugboat_diagram-de.svg: *original: Al2 with minor modifications by Lycaontranslation: Sebastian Rittau (talk)Tugboat_diagram-en_edit.svg: Al2 with minor modifications by Lycaonderivative work: Fecchi (Tugboat_diagram-de.svgTugboat_diagram-en_edit.svg) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

London (AA) – Halb zog es sie, halb sanken sie hin. Und war’n nicht mehr gesehn. Fast wie dem Fischer bei Goethe wird es wohl auch den Briten gehen, nachdem sie mit dem Brexit die Gängeleien des trauten Heims Europa hinter sich gelassen haben. Bang aber erwartungsvoll. Riskant und doch frei wie früher, als man unbesorgt die Wellen durchpflügte und sich beim nächst besten vorbei kommenden Schiff bediente. Nur die eigenen Regeln zählten. Keine Bevormundung von außen. Es ist diese Selbstsicht, frei von jeglicher Selbstbetrachtung, die es speziell dieser Nation von Seefahrern möglich machte, forsch ins Blaue, Unbekannte zu tauchen beziehungsweise zu schippern.

Nach erfolgter und erfolgreicher Abstimmung will man sich endlich wieder auf die eigenen uralten Tugenden besinnen. Musste man sich, dank auferlegter EU-Restriktionen, lange Zeit auf die monetäre Piraterie im Londoner Bankensektor beschränken, darf’s ab sofort auch wieder handfester zur Sache gehen: Auge in Auge, Breitseite um Breitseite. Ausgestattet mit einem Kaperbrief “of her Majesty, the Queen” darf wieder gekapert werden, was es zu kapern gibt. Und deshalb will man sich endgültig vom europäischen Festlandssockel lösen und mit Hilfe starker Schlepper einen neuen, geostrategisch besseren Platz finden. Da ist die Mitte des Atlantik geradezu ideal. Beherrscht man damit nicht nur die Schifffahrt, nein, auch die vorbei laufenden Seekabel kann man super anzapfen und damit das Internet kontrollieren.

Ein Verlierer des Votums steht allerdings fest: David Cameron. Viel zu lange und viel zu wankelmütig lavierte er durch den Entscheidungsprozess. Mal war er dafür, dann wieder dagegen. Klare Kante gab’s da nicht von ihm. Umso lauter tönte dagegen sein Widersacher und gleichzeitiger Parteifreund, Boris Johnson. In einer Demokratie gibt es immer noch eine Menge Leute, die mögen’s einfach laut. Muss nicht unbedingt wahr sein, Hauptsache laut. Also ehrlich, lieber David, wir dürfen Sie doch David nennen? Was soll man von einem Mann halten, der “einen sehr privaten Teil seiner Anatomie in das Maul eines Schweins gesteckt hat” (#piggate/#hammeron)? Das klebt an einem dran wie Kitt. Schließlich sollte ein Mann wissen, wo er gerade sein Ding drinstecken hat und wo nicht. Punkt für Johnson.

Der übrig gebliebene Rest von Europa atmet auch auf. “Endlich sind wir diese dämlichen britischen Zicken los. Gebracht haben sie uns eigentlich gar nix. Nur immer «das geht nicht, und das wollen wir nicht, mit uns ist das nicht zu machen, wir wollen unser Geld zurück.» mimimi”, so die Aussage eines sichtlich erleichterten Brüsseler Beamten. “Endlich können wir uns wieder auf unsere Kernaufgaben konzentrieren.” Die Frage, welche Kernaufgaben das denn wären, ließ der Eurokrat unbeantwortet.

*Anmerkung des Autors
Kein Artikel ist blöd genug, um nicht das Recht zu haben veröffentlicht zu werden. Insofern: Ja, dieser Artikel ist blöd, aber es besteht noch genug gestalterische Freiheit ihn zu verbessern. Das Internet verzeiht zwar nicht, aber es ist geduldig.

Ihr Ernst von der Lage (Chefredakteur)

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