Social Shitstorm zwingt Erdoğan und Merkel zum Rücktritt

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Die Meinungsfreiheit der Meinungsfreien und Böhmermanns Triumph

Social Shitstorm zwingt Erdoğan und Merkel zum Rücktritt

Vom Shitstorm erledigt. Auf einem Flüchtlingsboot wie diesem wurden Merkel und Erdoğan zum letzten Mal gesehen.

Bildrechte: By Ggia (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Ankara, Berlin (AA) – Mit einem Schlag war Ganz Satire-Deutschland über die sozialen Medien vereint: Unglaublich. Unsere Meinungsfreiheit ist in Gefahr! Da unterwirft sich die von uns gewählte, amtierende deutsche Bundeskanzlerin willfährig den Gesetzen eines bei jedem Mucks beleidigten Anatoliers. Allein im letzten Jahr beschäftigten sich türkische Gerichte zu zwei Drittel mit den Beleidigungsklagen des Präsidenten und lediglich zu einem Drittel mit dem ganzen türkischen Rest. Dass er diese zickigen Methoden auch noch über die Hintertür bei uns einführen möchte, mit dem Flüchtlingsdeal als Druckmittel, kann, darf und wollte sich die deutsche Twitter- und Facebook-Öffentlichkeit nicht bieten lassen. Empörung, Aufruhr, ja, sogar tödlicher Ernst schwappte da hoch aus den sozialen Kanälen. Und alle waren gleichzeitig einer freien Meinung: „Raus aus den Biosocken, runter vom Gaspedal, wir demonstrieren jetzt unsere Macht!“ Das ganze Spektrum völkischer (stop, Unwort, besser ist sozialer) Entschlossenheit entlud sich millionenfach über die beiden per meinungsfreier Posts und Tweets.

Schwer gezeichnet ob dieser Wucht der Meinungen, dieser Kavalkade der Entrüstung, gingen sowohl Erdogan als auch Merkel vor dem Flashmob in die Knie. Für viele nicht überraschend verkündeten beide gestern Abend fast gleichzeitig ihren Rücktritt. Beide entschuldigten sich noch- und vielmals in eilends anberaumten Pressekonferenzen für Ihr Fehlverhalten im Angesicht von Facebook und Twitter. Fraglich allerdings, ob ihnen die Community das je verzeihen wird. Intern brütet man schon über die Entwicklung einer Stand- oder Femegerichts-App mit nur einer alternativlosen Abstimmungsmöglichkeit: Schuldig oder schuldig! Selbstredend dass den beiden sämtliche Freunde und Follower entfolgt sowie auch alle Likes und Emojis kassiert und unter satirefreundlichen Mitgliedern aufgeteilt werden.

Wie geht’s nun weiter mit den beiden? Jüngsten Meldungen zufolge sollen sie sich auf einem Flüchtlingsboot eingeschifft haben. Sie befinden sich wohl augenblicklich auf einer Irrfahrt quer übers Mittelmeer. Bei ihrem derzeitigen, labilen psychischen Zustand sind sie wohl die einzigen Flüchtlinge auf dem Boot, die weder gefunden noch gerettet werden möchten. Vielleicht sind sie schon unter den Opfern der jüngsten „humanitären Katastrophe“, mit vermutlich über 600 Ertrunkenen? Eben weil sie das eigene Finden und Gerettetwerden massiv behindert haben? Wer weiß? Die meisten Ertrunkenen gehen unter und werden leider nie gefunden. Ob das jetzt dem Amt für Flüchtlinge in die Hände spielt? Das erfreuliche Zahlen vermeldet, weil die Zahl der ankommenden Flüchtlinge stark gesunken ist? Liegt vielleicht daran, weil eben deren Boote vorher im Mittelmeer vermehrt sinken? Aber über derlei Spekulationen sind wir selbstverständlich erhaben. 

Ein Triumph sondergleichen sind die Ereignisse hingegen für Jan Böhmermann. Wo der Kläger perdü, da auch kein rechter Richter! Progressive Kreise in der Türkei, die nach dem Abtauchen Erdoğans wieder Aufwind verspüren, fordern sogar die Staatspräsidentschaft der Türkei für ihn. Den Passus, dass das nur ein Türke sein darf könnte man ja qua Notgesetz aushebeln. Auch die deutschen sozialen Netzwerke begrüßen, analog zur türkischen, eine kommissarische deutsche Kanzlerschaft, solange bis der richtige Kanzler gewählt ist. Mit niemandem anderen als Jan Böhmermann an der Spitze. Da braucht es keine Prognosen, um vorauszusagen, wer diese Wahl im Anschluss gewinnen wird.

Wie wir aus wohlunterrichteten Kreisen wissen, weilt Jan Böhmermann ohnehin derzeit in der Türkei. Er macht dort Urlaub, um sich von den Strapazen der letzten Wochen zu erholen. In einem Kurzinterview äußerte er sich noch einmal zum leidigen Ziegenthema: „Ich musste das hier endlich mal ausprobieren. Man sollte schon wissen, worüber man spricht. Das gehört hier ja quasi zum Lokalkolorit. Ich muss schon sagen: Gar nicht mal so schlecht! Gar nicht mal so schlecht! Bei uns soll es ja auch Etablissements geben, die sowas anbieten. Und wenn nicht in Deutschland, dann geht’s eben ab nach Dänemark. Das ist das Mekka für Zoophile. Eines muss man so einer Ziege ohnehin lassen. Im Gegensatz zum Menschen: Die zickt nicht und meckert nicht so viel rum, wenn man der gemein hinterrücks kommt!“

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Yeah, die Allgemeine Allgemeine feiert Geburtstag!

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Hoch soll'n wir leben!

Yeah, die Allgemeine Allgemeine feiert Geburtstag!

Diese netten Herren kamen auch zum Gratulieren vorbei und brachten uns ein A Capella Ständchen.

Bildrechte: By Vincent Diamante [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

Ganz akut im Hier und Jetzt (AA) – Um ein Haar wäre es ein Tag wie jeder andere geworden. Lustlos hätte jeder der Schreiberlinge hier versucht seinen Pflichtartikel herunter zu rotzen, um sich danach in’s Wochenende zu verabschieden. Aber halt! Da war doch noch was? Ach ja richtig, der 1. April. Da nehmen sich die ganzen Pappnasen, die von Karneval oder Fasching noch nicht genug haben, nochmal einen ganzen Tag narrenfrei und versuchen einem die Story vom Pferd unterzujubeln – sehr lustig, HAHAHA! Gott sei’s gepriesen und gepfiffen, dass wir im Team resistent gegen derlei Schabernack sind und uns zusätzlich noch mit einer gewaltigen Dosis Humorfreiheit komplett dagegen abgeschirmt haben.

Aber meistens kommt ja der Feind von innen, dachte ich mir, nachdem ich pflichtschuldigst meinen Browser geöffnet hatte, um mein Tagwerk zu beginnen. Tataaaaa, machte es und gleichzeitig gratulierten Facebook und Twitter mir, nein nicht mir persönlich, sondern der Allgemeinen Allgemeinen zum Geburtstag. Eine Überprüfung in den Annalen unserer Accounts bestätigte die Meldung. Kein Hoax. Unser Käseblatt hat tatsächlich heute Geburtstag: Die Welt erstrahlte in unserem Schein am 1. April 1900.  Bei so einer Meldung kommt doch sofort Leben in die Bude. Schlagartig reißt sie einen jeden aus dem Wachkoma. PAAADYTIME!

Anstatt einer Hymne an dieser Stelle eine kleine Ode: Liebe AA so ein Mist, bleib‘ wie du bist. Sonst hätten wir uns ja verpisst. Du bist noch sehr jung an Jahren, darum lassen wir gleich einen fahren. Aus Liebe flüstern wir ganz leis, du bist doch der größte Schei… 

Lieber Leser, unser Chefredakteur hat leider wieder einen Tourette-Anfall. Deshalb mussten wir ihn abstöpseln. Um uns den letzten Rest von Seriosität zu wahren: Die Allgemeine Allgemeine ist, bei allem Respekt, einfach jünger und frischer als jegliche Konkurrenz. 

Also, werte Leserschaft. Erwartet bitte keine großartigen Dinge mehr von uns. Die Aprilscherze sollen andere machen. Die können das wesentlich besser. Allerdings nehmen wir selbstverständlich voller Huld Glückwünsche von allen Seiten entgegen.

Einen hätten wir doch noch zum 1. April: Beatrix von Storch hat sich heillos in einen Syrer verliebt und flieht mit ihm nach Homs, wohl bekomms.

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Die Selbst­mord­at­ten­tä­ter und das Paradies

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Nix los mit Jungfrauen

Die Selbst­mord­at­ten­tä­ter und das Paradies

Kam in letzter Zeit durch okzidentale Vorurteile über orientalische Sitten und Gebräuche vollkommen grundlos ins Gerede: Die Ziege. Aber auch Jungfrauen spielen in den Vorstellungen des Himmels- bzw. Höllenfahrers kaum eine Rolle.

Bildrechte: By 4028mdk09 (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Dschanna, Paradies, Eden, Nirvana (AA) – Groß gewachsene, schwellende, wie Pfirsiche geformte Brüste, ein immer wieder nach Gebrauch nachwachsendes Hymen, devot gesenkter Blick und allzeit zufrieden mit dem Mann, den sie verpasst bekommt. So soll sie sein, die klassische Huri, die Jungfrau, wie sie dem wahren Gläubigen im Paradies versprochen wird. Er wiederum, ausgestattet mit dem allzeit bereiten Dauerwerkzeug eines Penis, der nie erschlafft. Dazu noch 71 Huris als Ersatzgespielinnen auf der Bank, um den Schwengel zu bedienen. Da lässt sich’s theoretisch schon eine halbe Ewigkeit lang aushalten in der Ewigkeit. Das klingt als Angebot für den normalen, von 12:00 Uhr bis mittags an nichts als Geschlechtsverkehr denkenden Testosteron-Junkie als Basis-Package für den Anfang gar nicht mal so verkehrt.

Das Aber kommt für viele von ihnen leider wieder mal zu spät. Dann nämlich, sobald sich der wahre Fanatiker in seiner jugendlichen Unbekümmertheit mitsamt Sprengstoffweste in tausend Einzelteile zerfetzt hat. Zusammen mit einer nicht geringen Zahl unschuldiger Mitreisender, die den Höllentrip weder gebucht noch irgend was zu tun haben wollen mit der Jenseitsplanung von Radikalislamisten. Dass die dann noch nicht mal konsequent auf Linie sind, setzt dem Fass die Krone auf, weil sie eben nicht den „last exit“ nehmen, sondern ihre Sprenggerätschaften, wie in Brüssel geschehen, freiwillig selbst im Abfall entsorgen und feige verduften.

Befragt man dann noch die Absolventen der Selbsmordattentäterakademie in Al Rakka, dann  haben die ganz andere Vorstellungen von einer zukünftigen Karriere im Jenseits. Die deckt sich wenig mit dem, was ihnen durchgeknallte Heilspropheten von der religiösen Kanzel herunter in Aussicht stellen. Im Grunde wollen sie auch nur ein geiles Leben führen, egal ob im Paradies oder auf Erden. Sie möchten einfach nur das tun und lassen, was sie wollen. Beim Stichwort „Jungfrauen“ winken sie sowieso ab. Wissen doch die meisten von ihnen nicht, was man mit so einer Jungfrau anstellen soll. Noch schlimmer sind aber die Befürchtungen derer, die Bescheid wissen. Eben dass so eine Jungfrau nicht weiß, was sie mit so einem Kerl wie ihm anstellen soll. Da herrscht die einhellige Meinung, dass Jungfrauen weder vom Tuten noch vom Blasen eine Ahnung haben. Woher auch? Da macht man sich beim ersten Mal vielleicht noch die Mühe und bringt ihr was bei, dann ist am nächsten Tag kraft paradiesischer Hausordnung wieder alles auf Anfang gestellt. Jegliche Erinnerung wie weggeblasen. Da hat die Ische die einfachsten Dinge wieder vergessen und das Spiel geht wieder von vorne los. 72 Jungfrauen bleiben auf ewig 72 Jungfrauen. Da ändert sich verdammt noch mal nix! Ist doch logisch, dass einigen von denen der Trick mit dem Haustier zum Mitbringen einfällt. Bei so einer Ziege, mit der man aufgewachsen und vertraut ist, da weiß man, was man hat. Die wird garantiert nicht wieder auf Null resettet. Man muss es nur schaffen, sie am Türsteher vorbei zu schmuggeln.

Einen extrem harten Job leisten aber auch die Leute im paradiesischen Meldeamt. Kommt der typische Selbstmordattentäter, wenn er seinen Job richtig gemacht hat, in der Regel in reichlich zerrissener Verfassung an die Pforte. Meistens sind sie noch nicht mal in der Lage zu  klopfen oder zu klingeln, weil ihnen das dafür notwendige Körperteil schlichtweg abhanden gekommen ist. Die passenden Ersatzteile beziehungsweise Reparaturen gibt’s logischerweise erst, nachdem einen der Türsteher durch gewunken hat. Eine eventuelle Stammgastregel wird vermutlich nicht greifen. Angenommen, so ein einwandfreier Einzug ins Paradies ist eine einmalige Sache, dann ist nix mit: „He Yussuf, auch mal wieder hier? Was hast du heute für eine geile Schnecke dabei?“ Tja Yussuf, das „mal wieder“ gilt nicht im Dschannah und die geile Schnecke kannste Dir dank der herrschenden Jungfrauenregelung komplett abschminken. Da ist nix mit Bräuten zum Mit-Rein-Nehmen: Falls du doch eine dabei haben solltest? Die Schnecke bleibt definitiv draußen, verstanden!

Ist man dann irgendwann drinnen, kann es Im Paradies schon mal passieren, dass herrenlose eregierte Penisse Jagd auf zufällig des Wegs kommende Huri machen. Dazu meint der oberste Paradieswächter. „Der eregierte Penis ist grundlegender Bestandteil unseres Service Level Agreements (SLA). Den zugehörigen Körper können und müssen wir nicht immer recyceln. Aber der eregierte Penis ist Pflicht. Sind wir nicht in der Lage einen Penis einem bestimmten Körper zuzuordnen, dann lassen wir ihn halt einfach lose herum laufen. Wir müssen das so machen. Da kann es schon mal vorkommen, dass so ein herrenloser Penis nicht immer darauf achtet, ob das jetzt eine von seinen Jungfrauen ist, die er da versucht zu besamen oder ob die einem anderen gehört. Das kommt dann schon manchmal zu Reibereien, ja sogar Raufereien unter den Penissen. Ist aber dann eher lustig als ernst. So richtig verletzen können die sich ja nicht. Die spritzen nur.

Nicht nur von göttlicher Seite mehren sich mittlerweile die Beschwerden, dass sich immer mehr Hohlköpfe und Blödmänner in den heiligen Gefilden tummeln. So mancher hoch philosophische Diskurs unter den Alteingesessenen wird unschön unterbrochen durch einen Zwischenruf wie: „He, du Hurensohn, was geht ab?“ Als Hort der Weisheit kann man das Paradies mittlerweile sicher nicht mehr bezeichnen.

Aber auch im Diesseits mehren sich die Stimmen der Zweifler, dass es sich bei den 72  Jungfrauen nur um ein Gerücht handelt. Dass es die gar nicht gibt. Klingt plausibel, schon allein aus den vorher genannten Gründen. Vielleicht hat man sich einen schlauen Trick ausgedacht, um jedem unserer Aspiranten die passende Jungfrau an den Mann zu bringen- Am Eingang bekommt er einfach eine Tube Gleitcreme in die Hand gedrückt versehen mit der Anweisung: Hose runter, als Letzter in die Reihe stellen und abwarten was kommt. Wär‘ gut, wenn du dich noch ein bisschen bückst, et voilà da hast du’s!“

Ach ja, sollte uns jetzt hier noch irgend jemand mit Gotteslästerung kommen? Wir erwarten, dass sich der gelästerte Gott, so er sich gelästert fühlt, persönlich bei uns beschwert. Menschliches Gekeife, bei dem der- oder diejenige sich anmaßt im Auftrag von Gott unterwegs zu sein, werden wir mangels Richtlinienkompetenz keinesfalls akzeptieren. Null Toleranz unsererseits!

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Plempel in der Plörre

Glyphosatskandal nachgekartet

Plempel in der Plörre

Geht’s um’s Bier, versteht der Deutsche wahrlich keinen Spaß. Vollkommen spaßbefreit ist aber auch sein, alles andere als freimütiger, Umgang mit dem Gerstensaft.

Bildrechte: By Raboe001 (selbst fotografiert DigiCam C2100UZ) [CC BY-SA 2.5], via Wikimedia Commons

München (AA) – Für einige Irritation in der Volksgemütslage sorgte die halbgare Studie des Münchner Umweltinstituts  zum Gehalt von Glyphosat im Bier. Gesundheitsgefährdend, ja oder nein? Unisono tröpfelten sofort die Dementis der an den Pranger Gestellten sowie aller direkt wie indirekt im Umfeld Betroffenen herein. Aber auch die Bierprüfer räumten ihrerseits ein, ihren Bericht etwas frühreif und vielleicht zu effekthascherisch veröffentlicht zu haben. Vor allem mangelte es der Studie an Wissenschaftlichkeit. Schaut man sich nun die Liste der vorgeführten Top Fourteen an, kann man als Bierliebhaber sowieso nur den Kopf schütteln. Einmal abgesehen vom Münchner Augustiner, ist der Rest für ihn schlichtweg kein Bier. Ob mit oder ohne Glyphosat, was da in unmoralischen Mengen als Bier im Volksmund landet, ist für ihn Gesöff und ränne bei ihm niemals durch die Kehle!

Anheuser-Busch InBev

Prompt bezeichnete der Brauerei-Moloch Anheuser-Busch InBev  die Testergebnisse des Umweltinstituts als nicht nachvollziehbar und nicht plausibel. Weder nachvollziehbar noch plausibel ist dem Geschmacks- und Genussmenschen allein die schiere Existenz des molochartigen Brauereigebildes „ABInBev“. Das Imperium des brasilianisch-schweizerischen Biergierlings Jorge Paulo Lemann. Hätte der Herr Lemann wenigstens Ahnung von dem Bieslwasser, mit dem er die Welt ersäufen will. Aber der Mann selbst trinkt ja nicht! Wahrscheinlich weiß er aber auch genau warum! Biergenießers wüsteste Albträume verdichten sich zu einem gruseligen Szenario: Stell dir vor, du sitzt gemütlich im ABinBev und gönnst dir mit Freunden ein kühles ABinBev, welches du dir genussvoll hinter die Binde kippst. Bei einer derart groben Entsinnlichung kotzt du doch schon, bevor du überhaupt mit dem Saufen angefangen hast. Da steckst du doch deinen Kopf freiwillig in jede Drecksbrühe, egal welcher Zusammensetzung: Her mit dem Glyphosat! Und bitte pur! Wenn ich mich schon vergifte, dann will ich wenigstens wissen womit! Nebenbei könnte man so austesten, was wirklich dran ist an der Krebserregung. Quasi am lebenden Objekt. Hiermit stelle ich mich uneingeschränkt der Wissenschaft zur Verfügung!

Deutscher Brauerbund

Ähnlich rund, mit Schaum vor’m Mund, ging’s zu beim Deutschen Brauerbund. Jedwede, unter Umständen angebrachte Bedenk- oder Schamfrist völlig außer acht lassend, schlugen sich die zünftigen Lobbyisten, getreu dem Motto, „wer mehr zahlt, der schafft auch mehr an“, reflexartig auf die Seite der Massenabfüller. Traditionell in Treue fest, weil die Gewappelten immer schon mit dem pralleren Geldbeutel gewedelt und damit die Vereinsmeierkasse gefüllt haben.

Bundesinstitut für Risikobewertung

Entwarnung kam auch vom Berliner Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR. Laut deren Aussage man schon täglich 1000 Liter der kontaminierten Fassbrause konsumieren müsste, um vielleicht einen nachhaltigen gesundheitlichen Schaden davon zu tragen. Lustig, weil der zugrunde liegende Grenzwert willkürlich mal so bei täglich 0,5 mg/kg Körpergewicht festgelegt wird und es bislang keine Langzeitbeobachtungen zur Wirkung von Glyphosat beim Menschen gibt. Da könnte man genauso gut sagen, eine Wassertiefe von 2m ist grundsätzlich nicht letal, sofern man lebenserhaltend schwimmen kann. Angesichts solcher Kriterien wird das BfR vielleicht selbst zum Risiko. Nachdem jetzt auch in einer Untersuchung im Urin von 1000 freiwilligen Probanden bei 99,6% Glyphosat festgestellt wurde, gibt das Institut auch hier Entwarnung: Man kann getrost täglich 1000 Liter Urin trinken, ohne dass das spürbare Auswirkungen auf die Gesundheit hätte.

Verbraucherschutz

Keine gute Figur macht aber auch der sogenannte Verbraucherschutz mitsamt wohlbestalltem Ministeriumsanhängsel: Wird doch billigend in Kauf genommen, dass der schützenswerte sogenannte Verbraucher zum unmündigen Loch degradiert wird, in das man etwas gewinnmaximierend hinein schüttet. Im Loch selbst wird das Hineingeschüttete dann zu irgend etwas anderem umgewandelt und dann aus einem anderen Loch wieder ausgeschieden. Und schon ist wieder Platz, um wieder was Neues in das erste Loch hinein zu schütten. Ein Verbraucher ist also nur dann ein Verbraucher, wenn er das zum Verbrauch bestimmte richtig satt verbraucht und das Verbrauchte in den Verbrauchskreislauf zurück verbringt. Da stellt sich einem doch die Frage: Was muss man bitte an so einem Loch schützen? Und welches Arschloch erfindet eine Sprache mit Worten wie: „Verbraucher“ oder „zum Verzehr geeignet“? Spricht jemand so, weil er oder sie es nicht anders gewohnt ist, als sich die lebensnotwendige Nahrung geschmacksneutral per Klistier in den Hintern zu blasen? Kann sein, dass so jemanden, überhaupt nur am Arsch was schmeckt? Weil er eben nur dort, wenn überhaupt, seine Geruchs- und Geschmackspapillen hat? Kann ja alles sein? Bei mir erzeugt so ein Vokabular massive Verstopfung. Bingo, und schon bin ich der nächste, der ein Klistier braucht. Also, der Verbraucherschutz äußerte sich taktisch geschickt gar nicht zum Fall, sondern verwies auf die Risikobewertung des BfR.

Monsanto

Monsanto hat gegen „Hasseröder“ mittlerweile eine einstweilige Verfügung angestrengt. Darin verbittet sich der Pflanzenschutzmulti die Verpanschung seines Premiumprodukts Glyphosat mit der Harzer Ballerbrause. Gegen die Zweit- und Drittplatzierten „Jever“ und „Warsteiner“ will man ähnlich vorgehen. Analog zur Initiative des Münchner Vereins: „Glyphosat raus aus dem Bier“ hat sich eine Initiative besorgter Pflanzenschutzmittelbefürworter das Motto „Bier raus aus dem Glyphosat“ an die Fahnen geheftet. Unwidersprochen bleibt seitens Monsanto der Vorwurf, dass Glyphosat das vielleicht mörderischste Zeug gegen Pflanzen seit Agent Orange ist. Wirkt garantiert gegen alles Grünzeug. Außer gegen das von Monsanto gentechnisch veränderte und damit gegen Glyphosat resistente. Schön, wenn eine Firma Mittel und Gegenmittel im selben Giftschrank bunkert. Und auch noch das Patent drauf hat. Blöd für all die anderen, die das nicht haben.

Augustiner Brauerei München

Was nun den „Sünder“ Augustiner angeht: Erstens war das Lieblingsbier der Münchner wirklich das mit der geringsten Herbizidbelastung in der Reihe. Zweitens, sind wir alle mehr oder weniger maßvolle Sünder. Drittens, bestätigt die Ausnahme bekanntlich die Regel. Viertens, schmeckt ein August eben immer noch wie ein August. Daher erteile ich dieser Brauerei, aber ausschließlich dieser, ausnahmsweise und großmütig Absolution und Amnestie. Allerdings versehen mit einer kleinen Rüge: Macht das nicht nochmal!

Reinheitsgebot

Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Erstaunlich, wie die Kombination dieser vier einfachen Zutaten die Geschmacksnerven entweder zur Verzweiflung oder zum Jubilieren bringen können. Sakrosankt bleibt es auf jeden Fall: Das Reinheitsgebot, erlassen anno 1516 zu Ingolstadt. Keiner scheint sich die Frage zu stellen, warum das denn damals erlassen wurde? Vielleicht weil auch damals schon ein paar Schlaumeier versucht haben, Sachen ins Bier zu mischen, die da nicht rein gehören. Aber halt, nach 1516 war Schluss mit der Panscherei. Seitdem galt und gilt verbindlich das Reinheitsgebot. Nach 1516 hat sich jeder an die Regel gehalten und die frohe Botschaft vom reinen deutschen Bier in die Welt hinaus getragen. Mal sehen, wie die Feierlichkeiten ablaufen werden, zum fünfhundertsten Jubeljahr der Bierseligsprechung. Als gebürtiger Ingolstädter muss man da dabei sein. Ich bin gespannt!

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Beatrix von Storch zieht’s ins Exil hintern Mond

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Nach dem Tortenattentat in Kassel

Beatrix von Storch zieht’s ins Exil hintern Mond

Schießt gerne und gern auch übers Ziel hinaus. Geriet jetzt aber selbst in die Schuss- oder Wurflinie: Exilantin Beatrix von Storch.

Bildrechte: By Flickr user blu-news.org [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

Kassel (AA) – Sie hatte es schon Angela Merkel anempfohlen. Den Abgang ins Exil nach Chile. Jetzt sieht sich Beatrix von Storch selbst so sehr im Schussbereich von Anfeindungen, dass die Attacke eines tortenwerfenden Clowns das Fass zum Überlaufen brachte und sie sich spontan entschloss, ihrerseits die Flucht ins Exil zu ergreifen. Wunschziel soll die dunkle Seite des Mondes sein, wo viele Gleichgesinnte eine Heimstatt gefunden haben und bereits ihrer harren.

Wir wünschen der adligen AfD-Großbedenkenträgerin und Herrin vieler grauen Mäuse selbstlos: Gut Glück auf den Weg. Möge die Macht nie mit ihr sein und vielleicht auch das eine oder andere Loch im Raumanzug. Den wohlverdienten Ruhestand wird sie sich wohl über die üppig sprudelnden Tantiemen auf die Nichterfindung des Rads finanzieren. Gerüchteweise hält sie darauf ein Patent.

[su_spoiler title=“*Flugtorte“]Wir möchten darauf hinweisen, dass besagter Tortenwurf in keinem Zusammenhang steht mit unserer Flugtorte. Inwieweit diese allerdings Vorbild oder Mutmacher für den realen Attentorter war, können, wollen und müssen wir an dieser Stelle nicht beurteilen. Wir verabscheuen jegliche Form physischer Gewalt und distanzieren uns davon hiermit auf das äußerste. Die schönsten Tortenwürfe sind sowieso die, die aus größtmöglichem Abstand zum Treffer führen.[/su_spoiler]

 

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<div id="fb-root"></div><script>(function(d, s, id) { var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0]; if (d.getElementById(id)) return; js = d.createElement(s); js.id = id; js.src = "//connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&version=v2.3"; fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);}(document, 'script', 'facebook-jssdk'));</script><div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/BeatrixVonStorch/posts/1064471476927630" data-width="500"><div class="fb-xfbml-parse-ignore"><blockquote cite="https://www.facebook.com/BeatrixVonStorch/posts/1064471476927630"><p>Wer keine Argumente hat, der zündet Autos an. Oder schmeißt mir Torten ins Gesicht. Heute in Kassel, während unserer...</p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/BeatrixVonStorch/">Beatrix von Storch</a> on <a href="https://www.facebook.com/BeatrixVonStorch/posts/1064471476927630">Sonntag, 28. Februar 2016</a></blockquote></div></div>

Unpassender Kommentar

 Na klar! Und wer glaubt Argumente zu haben, darf zum Gebrauch von Schusswaffen aufrufen und mit dem Volkszorn zündeln. Ist man außerdem noch so fürchterlich armselig dran und hat nur einen einzigen Gesichtsausdruck für jedwede Lebenslage parat (steigert bei schlichteren Gemütern womöglich den Wiedererkennungswert), dann peppt so eine Torte erst richtig. Erdbeerkuchen ist eine super Idee! Rote Kleckse machen sich besser auf Kleinkariertem. Und ums Dickwerden muss sich Storch wahrlich keine Gedanken machen. Dralles und Verhärmtes schließen einander kategorisch aus!

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