Berichte, Analysen, Meinungen zum Unverstand der Dinge

Old School Kommunikation brummt nach Telekom Hack

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Folgen des Rosa Desasters

Während bei der Deutschen Telekom im Moment alle Leitungen glühen, glüht mit der altbewährten Technik höchstens ein bisschen Kohle oder Asche.

Bildrechte: Frederic Remington [Public domain], via Wikimedia Commons

Bonn – “Dieses ganze Internet-Gedöns, ich hab’ sowas von die Schnauze voll davon”. Rentner Hinnerk Michelsen aus Bad Oldesloe redet sich sprichwörtlich in Rage, wenn er nach der Qualität seiner Leitung bei der Telekom gefragt wird. “Seit 55 Jahren hab’ ich meinen Telefonanschluss bei der Post, immer hab’ ich ja gesagt, wenn sie ankamen mit so’nem neuen Schiet: Telefax, Datex-Dingens, ISDN. Und als sie dann das Internett bei mir installiert haben, hab’ ich mir sogar einen neuen Computer gekauft. Und hab mir das alles von meinem Enkel einrichten und erklären lassen. Jetzt ist der aber mit seiner Verlobten in Urlaub auf den Malediven und ich hab keinen Anschluss. Und mein Sohn, was der Vater von meinem Enkel ist, der ist ein Idiot.”

Natürlich können wir noch stundenlang die Tiraden eines Hinnerk Michelsen anhören. Die sind ja auch lustig. Worum es aber eigentlich geht, ist die Tatsache, dass die Telekom ihre spärlich informierte Kundschaft wieder mal im Regen stehen ließ. Via Botnetzschadcode Mirai waren die hausüblichen Router der Marke Speedport von Hackern angegriffen worden. Zum Glück blieb der Angriff in sich erfolglos, führte aber dazu, dass sich die Router am eingeschleusten Code verschluckten. Das Ziehen des Steckers löste das Problem zwar kurzfristig, aber nach jedem Neustart rollte schon die nächste Attacke an.

Entnervt von dem ganzen Hick-Hack wechseln jetzt viele Telekom-Kunden zurück zu alten Gewohnheiten: Die gute alte Trommel wird aus Keller oder Speicher geholt. Grillkohle findet in den Baumärkten selbst im Winter reißenden Absatz, weil Rauchzeichen wieder angesagt sind. Selbst das Erlernen sowohl des Morse- als auch des seemännischen Winker-Alphabets erfreut sich steigender Beliebtheit. Spätestens seit “Herr der Ringe” wissen wir auch ein prasselndes Signalfeuer auf Berges Gipfel wieder sehr hoch zu schätzen. Weder Ork noch Schadcode hätten da eine Chance.

In Lübeck, nur einen Katzensprung von Bad Oldesloe entfernt, hat ein ehemaliger Indianerhäuptling namens ¾Web ein Übersetzungsbüro für nicht versendbare Emails aufgemacht. Man muss ihm die Mail nur zufaxen und er übersetzt sie für den jeweiligen Empfänger in Trommel oder Rauchzeichen. Das wäre doch eine schöne Möglichkeit für Hinnerk Michelsen. Es soll sogar Web-Agenturen geben, die einen kompletten Internetauftritt per Rauch in den Himmel malen.

Für die Telekom ist das alles ein alter Hut. “Seit wir als Telefonsparte der Post zur Telekom mutierten, hat sich bei uns in der internen Kommunikation kaum etwas verändert. Traditionell kommunizieren wir intern nach wie vor mit Trommel beziehungsweise Rauchzeichen.” So ein Telekom-Sprecher. “Das sind Sprachen, die wir einfach perfekt verstehen!”

Ein kleines Wunder ereignete sich auf dem Rathausplatz in Hamburg. Da machte einer den Mund auf, heraus kam ein Laut, der Laut wurde zu einem Wort, und es scharten sich viele Leute um ihn, die dem, was da gesagt wurde, verzückt lauschten. Verrückt!

 

 

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Ferrero bringt die extra Kinderschokolade in den Handel

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Schokoladenmulti reagiert auf Kundenproteste

Das Konterfei dieses Jungen gibt’s neuerdings auf der Sonderedition der Kinderschokolade zu sehen. Im Regal findet man sie weit rechts vom üblichen Sortiment.

Bildrechte: See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons

Frankfurt am Main (AA) – Verständlich, dass sich Volkes Zucker- und Fett-Rundum-Versorger Ferrero jedweden Rassismus im Zusammenhang mit seinen Produkten verbittet. Entsprechend rasch reagierte man logischerweise auf hässliche Facebook-Posts und schob diese gaaanz schnell in die tiefste untere rechte Schublade. Schließlich sollte die eigene strahlende Gloriole auf gar keinen Fall Flecken bekommen. Man kann, siehe FIFA, zwar eine Menge Dreck am Stecken haben, sich aber immer wieder in ein schönes Licht setzen, sobald eine eindeutige Distanz zu jedwedem Rassismus hergestellt wird. Das ließ sich wunderbar einrichten, als sich rechte Kreise über Kinderbilder aktueller Nationalspieler mit Migrationshintergrund (Boateng, Özil, Khedira) via Facebook echauffierten. 

Da wallte und brodelte manch dumpfes Gemüt gewaltig ob dieses Undeutschtums, das ihnen da auf einem der deutschesten aller deutschen Nahrungsmittel dunkelhäutig entgegen prangte und arg am Nationalstolz – oder Minderwertigkeitskomplex – rüttelte. Schokolade und Gesinnung, die dürfen, können, ja müssen braun sein, aber doch nicht die Hautfarbe. Wo kämen wir denn da hin?

Wie so oft wurde gleich wieder ein “Armes Deutschland” in die Runde gepostet. Lieber Freund, so arm kann Deutschland gar nicht sein, wenn es sich immer noch leisten kann, schlichte Gemüter wie dich zu beherbergen. Und solange Ferrero oder Mars in der Lage sind Zucker in nahezu toxischen Mengen in die Schokoladenmasse zu kleistern ist auch hier kein Anlass zur Besorgnis. Arm wird Deutschland erst dann, wenn die Krankenkassen die Behandlung der durch die Nahrungsmittelkonzerne forcierten Diabetes nicht mehr bezahlen können und noch mehr Idioten denken, sie können das ohnehin schon arg gebeutelte Sozialsystem noch weiter unterminieren.

Stehenden Fußes haben wir uns also auf den Weg in den nächsten Supermarkt gemacht, um noch Schokoladentafeln mit Boatengs, Özils, Khediras oder Rüdigers zu ergattern. Bedauerlicherweise wurden wir nicht fündig. Nur blonde, blauäugige Jungs, die uns da hoffnungsfroh aus dem Regal entgegen strahlten. Einer stach mengenmäßig besonders stark hervor: Thomas Helmer. Der ist als Spieler zwar aus dem letzten Jahrhundert, verkörpert aber mit seinem Aussehen genau den Spielertypus, den sich viele unserer Facebook-Protestler wünschen. Aber mit dem gewinnt die Nationalmannschaft altersbedingt allerhöchstens noch einen Blumentopf bei der EM.

Zu unserem Bild oben: Keine Ahnung wer der Junge ist. Aber die Auflösung des Rätsels findet sich sicher auf der Rückseite der Verpackung.

Eilmeldung: Wie von uns bereits prognostiziert ist Thomas Helmer nicht in Jogi Löws Aufgebot. Die Schokolade können sie, dank Zuckeranteil, bedenkenlos verzehren. Das Mindesthaltbarkeitsdatum der Schokolade ist sicher länger als das von Thomas Helmer.

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Längster Naziprozess wieder fest in deutscher Hand

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Reif für's Guinessbuch der Rekorde

Gebäude des Strafjustizzentrums München. Wird hier ein Rekord aufgestellt, der vielleicht 1000 Jahre hält?

Bildrechte: By Bubo (Self-photographed) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

München (AA) – Zschäpe sei Dank.  Der Münchner NSU-Prozess reißt die 250-Tage-Marke. Damit könnte er für lange Zeit zum längsten Verfahren in der Geschichte aller Naziprozesse werden. Länger als die Nürnberger Prozesse (218 Verhandlungstage), länger als der Prozess gegen Klaus Barbie (36 Verhandlungstage) und länger als der Prozess gegen Adolf Eichmann (121 Verhandlungstage). Beachtet man noch, dass die Nürnberger Prozesse unter alliierter, überwiegend amerikanischer, Leitung geführt wurden, der Prozess gegen den “Schlächter von Lyon”, Klaus Barbie, in Frankreich und der Eichmann-Prozess in Israel stattfand, steht der Münchner NSU-Prozess als rein deutsches Ereignis, auf deutschem Boden, in einem besonderen Licht: Wir Deutschen sind nämlich sehr wohl in der Lage, anständige Naziprozesse zu führen. Das langwierige, gründliche Verfahren macht die deutsche Justiz zum Rekordhalter und Beate Zschäpe zur historischen Figur. Ein Ende ist nicht abzusehen.

Leid können einem Zschäpes Immer-Noch-Pflichtverteidiger Heer, Stahl und Sturm tun. Sind die drei mit den strammen Namen doch dazu verdammt, taten- und hilflos im juristischen Niemandsland herum zu irren. Ihre Mandantin hat sie schmählich im Stich gelassen, indem sie ihnen schlichtweg das Vertrauen entzog und sich zwei Neue holte. Jetzt müssen sie, auf Geheiß des Vorsitzenden Richters Manfred Götzl auf diesem verlorenen Posten ausharren, bis, ja, bis das Schicksal sich ihrer erbarmt und sie die Demission von einer höheren Instanz erhalten. Nur ist die nirgendwo in Sicht, die höhere Instanz . Verschärft wird das Dilemma noch dadurch, dass die enorme Verteidigerdichte zu einem Mangel an Sitzgelegenheiten führt. Die Drei müssen sich wohl oder übel zwei Stühle teilen. Ist man als Prozessbeobachter rechtzeitig im Gerichtssaal, kommt man vielleicht frühmorgens in den Genuss einer “Reise nach Jerusalem”.

Ein Dauergast, der von Prozessbeginn an dabei war, äußerte sich zum Stand des Verfahrens wie folgt: “Natürlich ist das Nazitum an sich, etwas Urdeutsches. Daher ist es auch vollkommen legitim, dass wir als Deutsche den Rekord für die längste Prozessdauer halten. Wir holen den quasi »heim ins Reich«! Der Verlauf zeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, den Rekord noch auszudehnen. Da legen wir die Messlatte für zukünftige Naziprozesse schon verdammt hoch.”

Ob das alles wirklich, wirklich so gewollt ist, bleibt dahingestellt. Jedenfalls, ist zum 250sten ein kleiner Sektempfang mit Schnittchen geplant. Damit das kleine Jubiläum, wie es sich gehört, anständig gefeiert wird.  Und wer kommt dafür auf? Na, wer wohl? Nach 200 Verhandlungstagen hatte man geschätzte Prozesskosten von etwa 30 Millionen Euro. Voraussichtlich zu Lasten des Steuerzahlers. Da fällt der Imbiss nicht so ins Gewicht.

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IKEA entwickelt sensationelles Tool zum Abmessen von Möbeln

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Neues Maß für Dinge

Wird das Tool seine Fähigkeiten im knallharten Realitätscheck beweisen? Hier ein Foto des Prototyps.

Bildrechte: By StromBer (Own work) [GFDL or CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Älmhult (AA) – Hagen P. weiß schon gar nicht mehr, wie oft er sich am Kopf gekratzt oder ihn ungläubig geschüttelt hat, beim Zusammenbau von Möbeln des schwedischen Einrichtungsgiganten. “Schlimm war es zuletzt, als ich versuchte den Lattenrost in den Bettkasten reinzulegen. Da hatte der Rost soviel Spiel, dass er mir immer irgendwann durch krachte, sobald ich ein paar Nächte in dem Bett geschlafen habe. Da hat der Wahnsinn doch Methode. Ich habe mich mehrfach bei meinem lokalen Einrichtungshaus beschwert und die Teile auch ausgetauscht bekommen, aber geändert hat sich gar nichts.”

Dass IKEA sehr wohl empfänglich für die Beschwerden seiner Kunden ist, zeigt eine kürzlich veröffentlichte Pressemitteilung, in der es heißt: “Leider kam es in letzter Zeit vermehrt zu Beschwerden von Kunden. Es wurde bemängelt, dass die Abmessungen einiger unserer Produkte nicht passgenau zueinander sind. Da wir ein weltweit agierender Konzern sind, folglich auch unsere Zulieferer aus aller Herren Länder kommen, kam es wohl zu gewissen Abstimmungsproblemen. Wir möchten betonen, dass dies nicht im Sinne unserer Qualitätsrichtlinien sein kann und bedauern die einzelnen, wenigen Vorkommnisse zutiefst. Wir haben nichts unversucht gelassen, um diesen Missstand umgehend zu beseitigen. Es wurde eigens unsere Entwicklungsabteilung in Älmhult darauf angesetzt und in nächtelanger Arbeit ist ein Hilfsmittel entstanden, welches  den passgenauen Einbau aller unserer Produkte ab sofort gewährleistet. Dieses revolutionäre Werkzeug findet inzwischen Einsatz bei sämtlichen Zulieferern. Außerdem wird es weltweit kostenlos als kleines Give-away  in allen IKEA-Märkten an die Kunden ausgegeben. Sicherlich gab es auf dem Markt bereits ähnliche insuffiziente Tools namens Zollstock oder Meterstab. Aber ausschließlich unser Werkzeug garantiert absolute Passgenauigkeit. Um außerdem die volle Rückwärtskompatibilität mit sämtlichen unserer bisherigen Produkten zu gewährleisten, modifizierten wir sogar mehrfach die Abstände zwischen diesen winzig kleinen Strichelchen.”  

 

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Grüne sollen in Zukunft Grün*innen heißen

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Hurra, hurra, der Gender-Star ist da!

Parteitagssitzer*innen der Grün*innen. Wie immer ausgestattet mit untrüglichem Gespür für Wähler*innenwillen.

Bildrechte: By Niklas Tschöpe (Own work) [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Berlin (AA) – Sie haben Gewaltiges vor, die Bündnis90/Grünen zum nächsten Bundesdelegiertenkongress vom 20. bis 22. November in Halle an der Saale. Es ist fest beabsichtigt, die parteiintern geführte Sprache zu reformieren, wenn nicht gar zu revolutionieren. Allen, die Geschlechter diskriminierenden, althergebrachten Bezeichnungen, wird der Kampf angesagt. Der Gender-Star soll Pflicht werden, im Gebrauchsvokabular der Grünen.

Befragt man die Normalbürger*innen auf der Straße: Wissen Sie, was Gender-Star ist? So erhält man vielleicht als Antwort: Eine Dauerwurst? Ein Programm zum Abnehmen? Eine neue Superhero-Serie bei Netflix? Ja, vielleicht sogar eine neue genmanipulierte Maissorte, ultraresistent gegen jegliches Geziefer und Ungeziefer? Auf jeden Fall nicht unbedingt, das von den Grünen gewünschte Ergebnis. “Kann sein, dass sich die Leute an dem Anglizismus stören. Ist der Unwillen zu stark, können wir immer noch auf “Geschlechts-Stern” ein- und umdeutschen. Das flutscht halt bloß nicht so elegant über die Zunge. Hört sich auch ein bisschen an wie Todesstern.” So die Sprachbeauftragte der Bündnis-Grün*innen, Gesine Agena. “Das wäre mir persönlich allerdings allerhöchst unlieb. Steckt doch in “Geschlecht” auch das Wort “schlecht” mit drin. Gender ist eindeutig schöner und cleaner!”

Jedenfalls will man diesen Weg, nach vollzogenem Beschluss am kommenden Wochenende, konsequent weiter verfolgen.  Alle möglichen und unmöglichen geschlechtsspezifischen Diskriminierungen sollen aus Sprache und Leben der Grünen verbannt werden. Glimmt da nicht vielleicht sogar ein winzig kleiner Hoffnungsschimmer für alle Männer mit? Galt doch die Bezeichnung “Depp” bislang ausschließlich ihnen.

 

Grüne Gender-Star Vorlage

Das Binnen-I weicht dem Gender-Star. Auch Leitfäden lassen sich verlieren.

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