Berichte, Analysen, Meinungen zum Unverstand der Dinge

Ehrenamt soll in Zukunft noch kostenloser werden

Tag des Ehrenamts

Dass wir Deutschen sehr wohl das Gebot der Nächstenliebe und des selbstlosen Einsatzes für Andere wertschätzen, lässt sich sehr schön an der steigenden Zahl der Freiwilligen für ein Ehrenamt ablesen. Wenn auch die Zahl derer, die loben stagniert.

Bildrechte: By CDU [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Berlin (AA) – Gottes Lohn oder auch ein warmer Händedruck durch lokale oder überregionale Honoratioren sind dem, der ein Ehrenamt ausfüllt, oft Honorar genug. Kann er doch später seinen Enkeln am Kaminfeuer bei Bratapfel und Punsch erzählen, dass ihm der damalige Bürgermeister oder sonstige lokale Prominenz eine goldene Ehrenplakette an Revers oder Busen gesteckt hat. Begleitet von besagtem schwitzenden Händedruck und manchmal einer Blaskapelle. So fügt sich Blech zu Blech.

Bei all der Ehre kann man schon gut und gerne die Anstrengungen vergessen, die vonnöten sind, um das Ehrenamt überhaupt in der gewünschten Form auszuüben. Machen familiäre Umstände es schon schwer genug; sei es der nörgelnde Ehepartner oder die quengelnde Kinderschar, die ihr Recht auf die ohnehin knapp bemessene gemeinsame Zeit einfordern. Ist der Helfer dann vor Ort trifft er häufig eine wenig umtriebige Einsatzleitung vor, die den motivierten Ehrenämtler sinnlos von A nach B verschickt, um ihn dann schließlich indisponiert und frustriert im Regen stehen zu lassen. Vor lauter “Helfen um jeden Preis” kann es dann schon mal passieren, dass der Hilfsbedürftige von der vielen übermäßigen Hilfe hinweggeschwemmt wird. Halb ersoffen vor Hilfe und Nächstenliebe ist’s dann an ihm, dem Geholfenen, dem Helfer gefälligst dankbar zu sein. Ein weiterer Hemmschuh: Die fehlende fachspezifische Kompetenz des Helfers, was Wunder und nicht von der Hand zu weisen. Braucht so ein Freiwilliger doch inzwischen eine richtige Ausbildung, unbezahlt versteht sich, um sein freiwilliges Amt sachgerecht auszufüllen. Aber man tut, was man kann. Hauptsache, es wird was getan. Und der zufällig vorbeikommende unbeteiligte Beobachter, der vor Ort nun gar nichts zu suchen hat, fragt sich gelegentlich: Wer braucht hier eigentlich mehr Hilfe? Die Helfer oder die Hilfsbedürftigen? Hilfe!

Um all diesen Widrigkeiten zu trotzen und gleichzeitig die Qualität der gebotenen Hilfeleistung zu steigern, haben Politik und gemeinnützige Organisationen als Träger jetzt beschlossen, Geld vom Ehrenamtler für dessen ehrenamtliche Tätigkeit zu verlangen. Aus dem einfachen Grund, dass jemand, der dafür bezahlt, weit engagierter und bewusster an seine Aufgabe herangeht als einer, der völlig übermotiviert “freiwillig” herum stresst, nur weil er für seine Umgebung diesen wahnsinnig selbstlosen, karitativen Eindruck hinterlassen möchte. Blender als Samariter gibt es wahrhaftig schon genug. Selbstverständlich dürfen die auch immer noch herumstehen. Aber bitte jenseits der durch rotweiß gestreifte Absperrbänder festgelegten Demarkationslinie. Die dient gleichzeitig als Zugangspforte, an der der Eintritt von den zu Allem bereiten, freiwilligen und zahlenden Helfern kassiert wird.

Und die Moral? Die gibt es nicht. Entspringt doch dieses konstruierte Schreckensszenario des Altruismus allein dem wirren Geist der Schreiberin. Was zählt, ist der gute Wille. Der ist da. Sowohl bei Helfern als auch Politikern als auch allen anderen Beteiligten wie Nichtbeteiligten. Bei allen! Wie schön.

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Genschman im Himmel der Superhelden

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Der Nachruf

Gebührender Empfang für Genschman in der Ruhmeshalle der Superhelden. Die Nebendarsteller Superman und Batman stehen Spalier

Wachtberg-Pech (AA) – Clark Kent ist Superman, Bruce Wayne ist Batman und als Dritter im Bunde darf er natürlich nicht fehlen: Hans-Dietrich Genscher alias Genschman. Der Politiker, Ex-Innen- und Außenminister Genscher, ist leider von uns gegangen. Aber Genschman, sein Doppelgänger und Bruder im Geiste, lebt weiter. Wenn nicht hier, dann im Wallhall der Superhelden. Dort werden gelber Pullunder und großen Ohren ewig Sorge dafür tragen, dass das Gute gegen das Böse siegt. Beziehungsweise umgekehrt.

Im Duell Superman vs. Batman “Dawn of Justice” spielt er vermutlich die entscheidende Rolle. Den Mann im Hintergrund, den Strippenzieher. Stets die Fäden in der Hand und nirgends zu sehen. Das macht er perfekt. Vermutlich sitzt er eben in diesem Moment wieder in sämtlichen Flugzeugen gleichzeitig zwischen Gotham und Metropolis und zieht Strippen? Er ist es auch, der die beiden Kontrahenten Superman und Batman schließlich eint, im Kampf gegen das gemeinsame Böse: Lex Luthor. Allzu sicher kann man sich dabei allerdings nicht sein. Vielleicht ist es Genschman selbst, der in diesem Moment die Gestalt von Lex Luthor angenommen hat, um Batman und Superman gegeneinander aufzuwiegeln. Jetzt aber genug gespoilert! Leute, seht euch den Film an: Genschman ist überall!

Das Gespür für den Zeitpunkt des sicheren Wechsels zwischen den diplomatischen Fronten, zeichnete Hans-Dietrich Genscher während seiner gesamten politischen Laufbahn aus. Die FDP dabei ständig im Schlepptau. Er war das Zünglein an der Waage. Das geschickt in den Wind gehängte Fähnlein. Sein Markenzeichen war die Wandlungsfähigkeit. Sie ist es, die Genschman die Power gibt, Superman und Batman derart gekonnt an der Nase durch die Arena zu ziehen, wie es Genscher weiland mit den beiden Helmuts getan hat: Schmidt und Kohl. Diesem Taktieren verdanken wir fast 30 Jahre FDP-Regierung mit den zwei wechselnden, gefühlten Juniorpartnern, Sozialdemokraten und Union. Respekt!

Die Fähigkeit des strategischen Seitenwechsels hat ihren Einzug sogar ins Doppelkopf-Vokabular gefunden. Zu wahr um schön zu sein: Genschern.

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Hochstapler macht Tennisstar weis, er wäre Komiker

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Er hat sie immer nur belogen und betrogen

Bildrechte: Sabine Lisicki, By Kulitat [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons> | Oliver Pocher, By Michael Schilling (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Regenbogen (AA) – Abscheulich, gemein. Zutiefst gekränkt klingen die ersten Worte, die der bezaubernden Sabine Lisicki zu ihrem Ex-Partner einfallen. Der ist kein anderer als ein gewisser Oliver Pocher, der landauf landab mit der Masche des vorgeblichen Komikers unterwegs ist. Mit diesem Versprechen, schafft es dieser Hochstapler doch immer wieder, leichtgläubige Menschen zu betören und sie schamlos für seine Zwecke zu benutzen. Damit hat er es sogar bis in die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten geschafft und tritt im Fernsehen auch noch mit Kindern auf. Das ist empörend!

Es gibt nicht wenige, die derart naiv sind und in ihrer Unbedarftheit auf die eigentlich leicht durchschaubaren, plumpen Tricks hereinfallen. Viele von ihnen sind schlichtweg nicht ausreichend dafür trainiert. Oft wird schon losgelacht, wo es noch gar nichts zu lachen gibt. Es wird gelacht, weil die Person neben einem lacht. Es wird gelacht, na ja, weil man eben nichts zu lachen hat im Leben. Verständlich, dass ein Pocher in diesem Umfeld schlichter Gemüter leichtes Spiel hat.

Da schlechte Komik in Deutschland überhand zu nehmen droht, wollen die Innenministerien der Länder in Verbindung mit den örtlichen Polizeidienststellen endlich dagegen steuern und eine umfassende Aufklärungsaktion für die Bevölkerung starten. Motto: Augen und Ohren auf bei schlechtem Humor! So lache ich richtig! Damit erhofft man sich auf lange Sicht eine bessere Früherkennung falscher Komiker. Nur, ganz aus der Welt schaffen, wird man das Problem wohl nie. Es gibt einfach zu viele davon. Als Faustregel für einen selbst kann man sich vielleicht hinter die Ohren schreiben: Die meisten von denen teilen zwar gerne aus, können aber ganz schlecht einstecken.

Sabine Lisicki wurden die Augen geöffnet, als sich Pochers Ex, Sandy Meyer-Wölden, telefonisch bei ihr meldete und ihr offenbarte, dass auch sie während ihrer Beziehung mit Pocher rein gar nichts zu lachen hatte.

Zumindest für Sabine Lisicki scheint die Welt jetzt wieder intakt zu sein. “Aus Erfahrung wird man ja bekanntlich klug. Ich werde mein Lachen in Zukunft doch etwas sorgfältiger einsetzen und es nur denen schenken, die es auch wirklich verdienen. Allen anderen werde ich es auf dem Platz beweisen!” Sabine, machen Sie das, wir finden das prima.

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AfD plant Schun­kel­boy­kott zum Ad­vents­fest der 100.000 Lichter

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Fundamentaler Angriff auf abendländische Kultur

Ohne die Liebe seiner Fans muss sich Florian Silbereisen heute Abend verdammt warm anziehen.

Bildrechte: Smalltown Boy [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Suhl, Ex-DDR (AA) – Sämtliche 100.000 Lichter drohen auszugehen, am heutigen Samstagabend, zum Adventsfest der 100.000 Lichter. Heute Morgen erhielt der MDR (Mitteldeutscher Rundfunk) ein Schreiben, in dem die Alternative für Deutschland (AfD) einen Schunkelboykott für das Event heute Abend ankündigte; zur besten Sendezeit! Zuhauf sollen sich Mitglieder der Partei zusammen mit sympathisierenden Pegida-Anhängern unter das sonst überwiegend rechte und ordentliche Publikum mischen. An entscheidenden Stellen, sobald die Stimmung so richtig am Siedepunkt ist, planen diese Terroristen – anders kann man das ja wohl nicht nennen – nicht mitzuschunkeln. Das Motiv für den Anschlag soll das nachhaltig gestörte Verhältnis zwischen den rechtsschaffenden Bürgern und dem “Lügenfernsehen” der öffentlich rechtlichen Sender sein.

Ein derartiger Anschlag würde Mordslöcher in die Reihen der anderen Mitschunkler reißen, sollten diese Spaßbremsen es schaffen, ihr wahrhaft übles Vorhaben in die Tat umsetzen. Der Sprecher des offiziellen Rechtsnachfolgers der Stasi, des MDR, brachte die Befürchtungen auf den Punkt: “Man stelle sich das nur vor: 100.000 Lichter, tolle Stimmung im Publikum, ein alles überstrahlender Florian Silbereisen und plötzlich geht die Stimmung den Bach runter, Lichter gehen aus, Florian Silbereisen wird überstrahlt vom Stern von Bethlehem. In dessen trübem Gefunzel sieht man dann nur noch so einen ärmlichen Stall, Schäfer drumrum, Ochs, Esel, mitten drin eine Frau mit Mann und schreiendem Balg in einem Futtertrog. Vermutlich auch noch nichtkontingentierte Flüchtlinge aus der syrischen Gegend. Das geht doch nicht! Das versaut doch unsere ganze abendländische Kultur!”

Gemäßigtere Töne kommen aber mittlerweile aus den Kreisen der Alternative für Deutschland: “Man wollte lediglich ein bisschen mit den Muskeln spielen und zeigen, wie stark die Partei mittlerweile in der Bevölkerung verankert ist,” so die Vorsitzende Frauke Petry. “Am rhythmischen Mitklatschen hätte ich meine Parteifreunde sowieso nicht hindern können. Das klingt so schön nach Stechschritt.”

Florian Silbereisen darf für heute abend aufatmen – vielleicht.

 

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Bild-Chef Kai Diekmann ist Leiche in der Pathologie

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Bekommt Rolle als Tatort Star

Hier ist er noch quicklebendig: Kai Diekmann noch ohne Bart in seiner Rolle als Eintags-Chef der TAZ 2009.

Bildrechte: By Sir James (Own work) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Hamburg (AA) – Das Telefon wollte nicht mehr stillstehen im Besetzungsbüro des Norddeutschen Rundfunks (NDR). Eingehende Mails legten die Server lahm. An eine geordnete Arbeit an diesem Freitag Nachmittag war nicht zu denken. Und das alles nur, weil die Besetzung für eine Rolle im Tatort “Spielverderber” (Sendetermin: 10. Januar 2016) kurz zuvor an die Öffentlichkeit gelangt war. Dabei handelte es sich noch nicht einmal um eine Sprechrolle, sondern um die Rolle einer Leiche. Eine Leiche, die nichts mit der Handlung zu tun hat. Eine Leiche für dekorative Zwecke, weil in einer anständigen Gerichtsmedizin immer mehr als nur eine Leiche herumliegt. Allerdings ist der Part dieser Leiche prominent besetzt: Mit keinem geringeren als Bild-Herausgeber Kai Diekmann.

Die Meldung verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Und jeder einigermaßen ambitionierte Akteur, jede Actrice krallte sich heute nachmittag an’s Telefon oder an das Notebook um sich für die Rolle des sezierenden Aufschneiders zu bewerben.

Die, die durchkamen wurden abschlägig beschieden mit : “Nein, die Rolle des Gerichtsmediziners ist schon besetzt. Dr. Mark Benecke wird sie spielen oder Josef Hader. Nein, keine Chance, auch wenn Sie Ihr eigenes Besteck mitbringen.

Kai Diekmann freut sich schon auf den Dreh und bereitet sich mit Hilfe eines Coaches gewissenhaft darauf vor. Laut eigener Aussage hätte ihm die Titelrolle auch ganz gut gefallen.

Richtigstellung: Der Tatort “Spielverderber” ist bereits gestern in der Flimmerkiste gelaufen. Kai Diekmann gab eine schöne Leiche. Viele Zuschauer fanden es toll, ihn einmal tot zu sehen.

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